2009

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Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10

Heft 11-12

S. 407

Vorwort
Ministerialdirektor Dieter Hackler, Bonn

S. 408-417

Gutes Leben im Alter
Peter Zeman; Clemens Tesch-Römer, Berlin
Schlagworte: alter Mensch – Lebensqualität – Alternsprozess – Lebensbedingungen – Ressourcen – aktives Altern

Der Beitrag zeigt Kriterien, mit denen Lebensqualität im Alter aufgeschlüsselt und untersucht werden kann, und berichtet über empirische Befunde des Deutschen Alterssurveys zu Lebenssituationen und subjektivem Wohlbefinden in der zweiten Lebenshälfte. Dabei wird zwischen gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen sowie unterschiedlichen Alterspotenzialen differenziert. Abschließend geht es um den Zusammenhang zwischen Lebensqualität und einer Altersgestaltung im Sinne des Konzepts „Aktives Altern“.

Professor Dr. Clemens Tesch-Römer, Dipl. Psychologe, ist der Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen, Manfred-von-Richthofen-Straße 2, 12101 Berlin, E-Mail: clemens.tesch-roemer@dza.de

Dr.Peter Zeman, Dipl. Soziologe,war Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Forschung des Deutschen Zentrums für Altersfragen und ist seit 1. November 2009 Senior Advisor. Deutsches Zentrum für Altersfragen, Manfred-von-Richthofen-Straße 2, 12101Berlin, E-Mail: peter.zeman@dza.de

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S. 409

DZI-Kolumne

S. 417-428

Wandel der Altersbilder erfordert Wandel in den sozialen Angeboten
Heike Dech, Berlin
Schlagworte: Alternsprozess – Lebenserwartung – alter Mensch – Hochbetagter – Bevölkerungsentwicklung – Soziale Arbeit – Ehrenamt – Altersbild

Die Lebensphase Alter, wie wir sie heute kennen, ist etwas in dieser Form noch nicht Dagewesenes, denn die Lebenserwartung in modernen Gesellschaften hat sich in den letzten 150 Jahren nahezu verdoppelt und wird weiter steigen. Nicht nur in quantitativer Hinsicht, nämlich der Ausdehnung der Lebensphase Alter und der Zunahme des Anteils alter Menschen in der Gesellschaft, sondern auch in qualitativer Hinsicht haben sich das Alter und die Alten gewandelt. Die Zunahme und Ausdifferenzierung älterer Bevölkerungsgruppen in der Gesellschaft bedeutet, dass neben spezifischen Altenangeboten sich auch der Großteil allgemeiner Institutionen und Angebote auf eine älter werdende Klientel einstellen muss. In diesem Beitrag werden neue Altersbilder und Arbeitsfelder wie Selbsthilfe, Mehrgenerationenangebote, Ehrenamt, Gesundheitsförderung, Integrierte Versorgung und Angehörigenarbeit unter sozialgerontologischer Perspektive diskutiert.

Professor Dr. Heike Dech, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Klinische Geriatrie, lehrt Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der Alice Salomon Hochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin, E-Mail: dech@ash-berlin.eu

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S. 428-435

Begegnung der Generationen – Vorteil für Ältere
Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser
Staatssekretär Gerd Hoofe, Bonn
Schlagworte: Gemeinschaftseinrichtung – Generationengemeinschaft – alter Mensch – Konzeption – bürgerschaftliches Engagement – Vernetzung – Bundesregierung – Mehrgenerationenhaus

Der demographische Wandel stellt Deutschland vor große Herausforderungen. Auch mit dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser reagiert die Bundesregierung auf die daraus resultierenden sozialen und wirtschaftlichen Veränderungsprozesse. Seit dem Jahr 2006 sind bundesweit 500 Mehrgenerationenhäuser entstanden. Sie sind Orte der Begegnung für alle Generationen und bieten Angebote, die bei der Bewältigung des Alltags helfen und vielfältige Gelegenheiten für freiwilliges Engagement schaffen – davon profitieren insbesondere ältere und hochbetagte Menschen. Für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Aufgaben stehen den Mehrgenerationenhäusern moderne Beratungs- und Steuerungsinstrumente zur Verfügung.

Staatssekretär Gerd Hoofe, Jurist, ist seit November 2005 Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 53107 Bonn
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S. 435-445

Alternde Menschen mit Migrationshintergrund
Peter Zeman, Berlin
Schlagworte: Migrant – alter Mensch – Lebensbedingungen – soziale Lage – Demographie – Gesundheit – Bildung

Das Alter in Deutschland ist von einer großen Vielfalt der Lebenslagen und Lebensstile geprägt und Menschen mit Migrationshintergrund tragen zunehmend dazu bei. Dennoch wird die Heterogenität dieser Bevölkerungsgruppe häufig nicht zur Kenntnis genommen. Auch in wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Alter und Migration gibt es noch viele weiße Flecken. Immerhin wird deutlich, dass weder die Leugnung von Besonderheiten ihrer Alterssituationen noch deren „kulturalistische” Überbetonung gerechtfertigt ist. Auf Basis einer aktuellen Datenzusammenstellung des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) (Menning; Hoffmann 2009) und einer für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellten Expertise (Zeman 2006) zeigt der folgende Beitrag, dass viele alternde Migrantinnen und Migranten eine vergleichsweise schwierige Alterssituation zu bewältigen haben, dass sie aber auch über spezifische Potenziale verfügen.

Dr. Peter Zeman, Dipl. Soziologe,war Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Forschung des Deutschen Zentrums für Altersfragen und ist seit 1. November 2009 Senior Advisor. Deutsches Zentrum für Altersfragen, Manfred-von-Richthofen-Straße 2, 12101Berlin, E-Mail: peter.zeman@dza.de

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S. 445-450

Selbstständig leben auch mit Demenz
Erfahrungen aus dem Projekt „Allein lebende Demenzkranke – Schulung in der Kommune“
Helga Schneider-Schelte, Berlin
Schlagworte: alter Mensch – Demenz – Selbstständigkeit – Alltag – Projektbeschreibung – Sozialraum

Viele alte und hochaltrige Menschen leben heute allein. Ihr Wunsch ist es, möglichst lange selbstständig in der vertrauten Umgebung bleiben zu können – auch dann noch, wenn sie auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind. Das Projekt „Allein lebende Demenzkranke – Schulung in der Kommune“ befragte Betroffene, inwieweit sich dieser Wunsch aufgrund einer Demenzerkrankung verändert. Zudem war es ein Anliegen herauszufinden, unter welchen Bedingungen es möglich ist, dass Demenzkranke ihr Alleinleben aufrechterhalten können und wo die Grenzen sind. Hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger, aber auch informierte Polizisten, Feuerwehrleute, Einzelhändler und Bankangestellte spielen neben einer bedarfsgerechten Unterstützung eine wichtige Schlüsselrolle. Erste Erkentnisse werden im Nachfolgenden dargestellt. Im Frühjahr 2010 werden dann die Ergebnisse inklusive der entwickelten Schulungsmaterialien in einem Handbuch veröffentlicht.

Helga Schneider-Schelte, Dipl. Sozialpädagogin, arbeitet bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und ist zuständig für das bundesweite Projekt „Alzheimertelefon“ und das Projekt „Allein lebende Demenzkranke – Schulung in der Kommune“, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Friedrichstraße 236, 10969 Berlin, E-Mail: helga.schneider-schelte@ deutsche-alzheimer.de

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S. 451-454

Veränderung des Wohnumfeldes im Alter
Vom Vertrauten zum Neuen
Barbara Schervier-Legewie; Heiner Legewie, Berlin
Schlagworte: Wohnverhältnisse – älterer Erwachsener – Genossenschaft – Generationengemeinschaft – Projektbeschreibung

Die Autorin und der Autor beschreiben die Entwicklung von einer ersten Idee, über die Projektsuche und schließlich das Finden einer Möglichkeit, sich für ihre Lebenszeit als älter werdende Menschen in einer Gemeinschaft an einem generationenübergreifenden Wohnprojekt zu beteiligen.

Barbara Schervier-Legewie ist als Psychologische Psychotherapeutin und Paartherapeutin in eigener Praxis tätig. Privatanschrift: Schönholzer Straße 13/ 14,10115 Berlin, E-Mail: info@schervier.de

Professor Dr. Heiner Legewie war Hochschullehrer für Klinische und Gesundheitspsychologie an der Technischen Universität Berlin und ist seit dem Jahr 2002 im Ruhestand. Privatanschrift: Schönholzer Straße 13/14, 10115 Berlin, E-Mail: info@schervier.de

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S. 454-460

Kulturelle Mobilität für alte Menschen
Das Projekt „Kultur einst und jetzt“
Ewald Muzler, Heinz Wilfing, Wien/Österreich
Schlagworte: Kultur – alter Mensch – Mobilität – Teilhabe – Projektbeschreibung – Österreich

In Wien gibt es seit drei Jahren ein innovatives Kultur- und Sozialprojekt, das in Kooperation mit KulturKontakt Austria und dem Nachbarschaftszentrum Am Schöpfwerk durchgeführt wird. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchen alte Menschen, die nicht mehr mobil sind, aber am kulturellen Leben teilhaben wollen. Bestimmte Kulturobjekte und Themen werden mit den Besuchten unter dem Blickwinkel von einst und jetzt besprochen. Dabei werden Erinnerungen geweckt und die Veränderungen zum Jetzt auf anregende Weise behandelt. Museen, Theater und andere Kultureinrichtungen sind mit ihren kulturschaffenden Personen bei der Informationsgewinnung eingebunden. Erarbeitete Unterlagen und Hilfsmittel werden im „Bezirkskulturkoffer” zur weiteren Verwendung gesammelt.

Ewald Muzler war IT-Abteilungsleiter im Bundesrechnungszentrum in Wien und arbeitet seit einigen Jahren in verschiedenen Non-Profit-Organisationen. Privatanschrift: Rilkeplatz 9/13,1040 Wien/Österreich E-Mail: ewald.muzler@chello.at

Professor Dr. Heinz Wilfing leitet die Diplom- und Masterstudien (Sozialarbeit im Städtischen Raum, Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit) an der Fachhochschule Campus Wien, Favoritenstraße 226,1100 Wien/Österreich, E-Mail: heinz.wilfing@fh-campuswien.ac.at

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S. 461-464

„Wir tanzen wieder“
Demenzkranke und ihre Angehörigen in einer Tanzschule
Stefan Kleinstück, Köln
Schlagworte: Demenz – Freizeitgestaltung – Projektbeschreibung – Angehöriger – Tanz – Musik

Die Idee, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zum Tanzen zu bewegen, ist nicht neu. Allerdings kam es bisher noch nicht vor, dass dieses in einer Tanzschule stattfindet. Das Projekt „Wir tanzen wieder“ steht für Normalität, für gesellschaftliche und soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz. Für sie gibt es kaum Angebote außerhalb institutioneller Versorgung. Soziale Isolation und Vereinsamung sind die Folge. Das nachfolgend beschriebene Tanzangebot möchte aufzeigen, wie das Leben trotz und mit Demenz für einige Augenblicke lebenswert gestaltet werden kann. Tanzen knüpft an biographische Begebenheiten der Menschen an und ist Teil aktiver Erinnerungsarbeit.

Stefan Kleinstück, Dipl. Sozialarbeiter, Krankenpfleger, Betriebswirt für soziale Berufe (KA), ist Initiator und Leiter des Projekts „Wir tanzen wieder” im Demenz-Servicezentrum NRW Region Köln, südliches Rheinland. Träger: Alexianer Krankenhaus Köln GmbH, Kölner Straße 64, 51149 Köln, E-Mail: demenz-servicezentrum@alexianer-koeln.de

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S. 465-466

Gemeinsam fit – auch im hohen Alter
Gründung und Entwicklung einer Männerturngruppe für Senioren
Klaus Meixner, Vöhringen

S. 467

Es gibt gute und weniger gute Tage, sie alle müssen gelebt werden
Ruth Mattheis, Berlin

S. 468-470

Es ist befriedigend, dass man gebraucht wird
Manfred Omankowsky, Berlin

S. 470-472

Dr. Ruth Mattheis zum 90. Geburtstag
Ein Essay
Peter Reinicke, Berlin

S. 472-476

Rundschau

S. 476

Tagungskalender

S. 477-480

Bibliographie

S. 481-484

Verlagsbesprechungen

S. 484

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