2010

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Heft 1

S. 2-10

Von der Fürsorge zur Selbstbestimmung
Die UN-Behindertenrechtskonvention als Herausforderung für soziale Dienste, soziale Professionen und Gemeinwesen
Stefan Kurzke-Maasmeier, Berlin
Schlagworte: Behinderter – Behindertenpolitik – Rechtsanspruch – Reform – soziale Dienste – Gesellschaft – Inklusion – UN-Behindertenrechtskonvention

Die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen (BRK) hat zu einer prinzipiellen Neuausrichtung der deutschen Behindertenpolitik geführt. Sie stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderung auf Selbstbestimmung, Teilhabe und Diskriminierungsschutz und formuliert konzeptionelle Bausteine für eine inklusive Gesellschaft. In diesem Beitrag stehen notwendige Schritte der Transformation sozialer Dienste, die sozialprofessionellen Herausforderungen und die Veränderungen auf der Ebene der Gemeinwesen im Mittelpunkt, die mit den normativen Bestimmungen der BRK verknüpft sind.

Stefan Kurzke-Maasmeier, Dipl.-Sozialarbeiter, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für christliche Ethik und Politik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin, E-Mail: kurzke-maasmeier@icep-berlin.de

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S. 3

DZI-Kolumne

S. 10-18

Kommunikation in der psychosozialen Versorgung
Postmoderne Reflektionen
Gert Hellerich, Bremen; Daniel White, Jupiter/Florida, USA
Schlagworte: psychisch Kranker – psychosoziale Versorgung – Kommunikation – Lebenswelt – Therapie – Psychiatrie – Kritik – Methode

Kommunikation wird in diesem Artikel als eine wesentliche Ressource in der psychosozialen Versorgung gesehen. Professionelle, die sich dieser Ressource verpflichten, werden eine andere Umgangsform mit ihre Klientel pflegen als diejenigen, die ihre Hoffnung auf eine biotechnologisch ausgerichtete Psychiatrie setzen. Eine sozial ausgerichtete Psychiatrie sollte Kommunikation als zentrale Kategorie ihrer Tätigkeiten wertschätzen. Ziel sollte es sein, die Macht der Professionellen über die Patienten und Patientinnen, in welcher eine verdinglichte Ich-Es-Beziehung bestimmend ist, zu überwinden und kommunikative Ich-Du-Beziehungen aufzubauen. Diese alternative Form des Umgangs mit der Klientel zielt darauf ab, sie in ihrem lebensweltlichen Zusammenhang zu verstehen. Eine neue gesundheitsfördernde Praxis des Miteinanders kann sowohl in der professionellen psychosozialen Versorgung wie auch in Selbsthilfegruppen aktualisiert werden.

Professor Daniel White lehrt Philosophie am Wilkes Honors College der Florida Atlantic University, 5353 Parkside Drive, Jupiter/Florida 33458, USA, E-Mail: dwhite@fau.edu

Professor Dr. Gert Hellerich war Hochschulprofessor für Sozialwissenschaften an der Hochschule Bremen, Fachbereich Sozialwesen. Privatanschrift: Beim kleinen Tagwerk 65, 28355 Bremen, E-Mail: g.hellerich@att.net

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S. 19-24

Mobbing am Arbeitsplatz
Eine besondere Herausforderung für das Case Management im Sozialdienst gesetzlicher Krankenkassen
Cornelia Rösch, Olten; Süleyman Gögercin, Villingen-Schwenningen
Schlagworte: Mobbing – Arbeitsplatz – Diagnose – Stigmatisierung – Fragebogen – Krankenkasse

Der Artikel befasst sich mit einigen Aspekten von Mobbing und mit der Frage, wie im Rahmen des Case Managements im Sozialdienst einer Krankenkasse Mobbing identifiziert und mit den gemobbten Personen gearbeitet werden kann. Erläutert werden zunächst das Phänomen Mobbing am Arbeitsplatz, Betroffenheit, Phasen des Mobbings und Habitus der Mobbinghandlungen sowie die Ursachen von Mobbing. Anschließend wird aufgezeigt, dass Mobbing auch einen Stigmatisierungsprozess darstellen kann und Mobbing in der Regel über den Arbeitsplatz hinaus wirkt.Im Hauptteil wird nach der Unterstreichung der sozialen Diagnose des Mobbings als ein besonderes Case-Management-Instrument der Frage nachgegangen, wie der von Leymann entwickelte LIPT-Fragebogen modifiziert und so zur Identifizierung des Mobbings für das Case-Management im Sozialdienst einer Krankenkasse nutzbar gemacht werden kann.

Cornelia Rösch, Dipl.-Sozialpädagogin, ist wissenschaftliche Assistentin an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Riggenbachstraße 16, CH-4600 Olten, E-Mail: connieroesch@gmx.de

Professor Dr. Süleyman Gögercin ist Dozent für Methodenlehre und Sozialarbeitswissenschaft an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Studiengang Sozialwesen, Schramberger Straße 26, 78054 Villingen-Schwenningen, E-Mail: goegercin@dhbw-vs.de

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S. 25-28

Zehn Jahre Masterstudiengang Sozialmanagement
Hans-Dieter Bamberg; Gloria Possart, Berlin
Schlagworte: Sozialmanagement – Weiterbildung – Soziale Arbeit – Hochschule – Berlin – Master

In zunehmender Angleichung an die Wirtschaftsbedingungen wurden die modernen Methoden und Instrumente des Managements für die Sozialwirtschaft unverzichtbar. Der Beitrag informiert über den Masterstudiengang Sozialmanagement der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) und der Paritätischen Akademie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Thematisiert werden in einem Interview mit den beiden Leitern, Professor Dr. David Kramer, Ph.D., und Professor Dr. Stephan F. Wagner, die Entstehung, Struktur, Zielgruppen und bisherige Erfolge sowie die Perspektiven des Studiengangs im Zusammenhang mit der Sozialwirtschaft.

Professor Dr. Hans-Dieter Bamberg lehrt Sozialwissenschaften und Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Privatanschrift: Am Vierling 11, 14163 Berlin, E-Mail: bamberg@ash-berlin.eu

Gloria Possart, M.A. (Sozialmanagement) ist selbstständige Betriebliche Sozialberaterin und Evaluatorin im Nonprofitsektor. Privatanschrift: Oranienburger Straße 84, 10178 Berlin, E-Mail: mail@gloriapossart.de

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S. 28-32

Rundschau

S. 32

Tagungskalender

S. 33-36

Bibliographie

S. 37-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

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