2010

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4/5

Heft 6

S. 214-220

Die Ressource Bildung in der Sozialen Arbeit mit jungen Flüchtlingen
Monika Treber, Berlin
Schlagworte: Flüchtling – Jugendlicher – Bildung – Integration

Der gesellschaftliche Diskurs über die Themen Bildung und Integration wird insbesondere über offen liegende Defizite, etwa hinsichtlich des Zusammenhangs von sozioökonomischer Armut und Bildung oder mit Blick auf die mangelnde Integration von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte und den daraus resultierenden schlechten Aufstiegschancen geführt. Die OECD-Bildungsstudien der vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, dass am bundesdeutschen Bildungssystem bestimmte Gruppen, zu denen etwa junge Flüchtlinge gehören, kaum partizipieren können. Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession ist herausgefordert und durch ihren spezifischen Theorie-Praxis-Bezug in besonderer Weise in der Lage, an der wirkungsvollen Umsetzung des Rechts auf Bildung für junge Flüchtlinge mitzuwirken.

Professor Monika Treber, Dipl.-Soziologin, Dipl.- Sozialpädagogin (FH), Rektorin der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin, lehrt Theorien, Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin, E-Mail: treber@khsb-berlin.de

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S. 215

DZI-Kolumne

S. 221-228

Teamkompetenz im Studium Sozialer Arbeit
Regina Krczizek; Wolfgang Kühl, Jena
Schlagworte: Teamarbeit – Handlungskompetenz – Studium – Soziale Arbeit – Curriculum – Methode – Training

Angesichts der gegenwärtigen Ausformungen von Teamarbeit sowie der durch Ökonomisierung und Entinstitutionalisierung geprägten aktuellen Rahmenbedingungen stellen sich an die Fachkräfte Sozialer Arbeit umfassende Kompetenzanforderungen. Es reicht nicht aus, dass angehenden Sozialpädagogen qua Berufswahl Teamfähigkeit attestiert wird. Nach einer Definition individueller und methodischer Teamkompetenz wird daher das gegenwärtige Ausbildungsangebot an den Fachhochschulen untersucht. Die festgestellten Defizite bilden den Ausgangspunkt für curriculare Überlegungen. Notwendige Innovationen werden im Hinblick auf die systematische Reflexion von Teamerfahrungen der Studierenden in Studium und Praktikum durch Ausbildungssupervision und insbesondere durch die Vermittlung von Methoden professioneller Zusammenarbeit und das Training individueller Teamkompetenz in spezifischen Lehrveranstaltungen vorgeschlagen.

Professor Dr. Regina Krczizek, Dipl.-Psychologin, Supervisorin BDP, Coach DGfC, lehrt Psychologie an der Fachhochschule Jena, Fachbereich Sozialwesen, Postfach 100314,07703 Jena, E-Mail: regina.krczizek@fh-jena.de

Professor Dr. Wolfgang Kühl, Supervisor DGSv, Coach DGfC, lehrt Arbeitsformen und Institutionen Sozialer Arbeit an der Fachhochschule Jena, Fachbereich Sozialwesen, Postfach 100314, 07703 Jena, E-Mail: Wolfgang.Kuehl@t-online.de

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S. 229-234

Berufschancen im Bereich Gesundheitsförderung
Eine empirische Bestandsaufnahme
Karin Schleider; Ellena Huse, Freiburg
Schlagworte: Berufsbild – Prävention – Gesundheitsförderung – Hochschule – soziale Berufe

Im Zuge der zunehmenden Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung wurden, auch im pädagogischen Bereich, bundesweit spezialisierte Studiengänge entwickelt. In der vorliegenden empirischen Studie wurden 39 Fachinstitutionen der Prävention und Gesundheitsförderung und 22 Einrichtungen der Kinder- und Jugendlichenrehabilitation zu den aktuell mit gesundheitspädagogischen Aufgaben betrauten Berufsgruppen, deren Tätigkeitsbereichen sowie den Schlüsselqualifikationen befragt. Die Ergebnisse der Befragung bestätigen, dass Aufgaben der Prävention und Gesundheitsförderung ein zukunftsweisendes Praxisfeld für Absolventen sozial-/pädagogischer Studiengänge darstellen.

Professor Dr. Karin Schleider, Dipl.-Psychologin, Sonderpädagogin, lehrt an der Abteilung Beratung, Klinische und Gesundheitspsychologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, Kunzenweg 21, 79117 Freiburg, E-Mail: k.schleider@ph-freiburg.de

Dr. Ellena Huse, Dipl.-Psychologin, arbeitet an der Abteilung Beratung, Klinische und Gesundheitspsychologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, Kunzenweg 21,79117 Freiburg, E-Mail: e.huse@phfreiburg.de

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S. 234-240

Erschöpfte Familien
Herausforderung für Soziale Arbeit
Ronald Lutz, Erfurt
Schlagworte: Sozialpädagogische Familienhilfe – Familie – Armut – soziale Benachteiligung – Frühe Hilfen – Methode

Erschöpft sind Familien, deren Situation von sozialen und ökonomischen Bedingungen geprägt ist, die sie nicht selbst zu verantworten haben, an denen sie aber immer mehr scheitern. Ihr Alltag wird von vielfältigen Überforderungen überfrachtet, von der Haushalts- bis zur Erziehungskompetenz. Dies stellt sich Sozialer Arbeit als Herausforderung. Der entwickelte Ansatz Früher Hilfen bietet eine Plattform; allerdings sollte er deutlich erweitert und stärker sozialräumlich vernetzt werden.

Professor Dr. Ronald Lutz ist Soziologe (M.A) und lehrt zu dem Fachgebiet „Menschen in besonderen Lebenslagen“ an der Fakultät Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt, E-Mail: lutz@fh-erfurt.de

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S. 240-245

Rundschau

S. 245

Tagungskalender

S. 246-248

Bibliographie

S. 249-252

Verlagsbesprechungen

S. 252

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