2010

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4/5

Heft 6

Heft 7

S. 245-261

Vererbte Armut – Kinder und Jugendliche in benachteiligter Lebenslage
Karl-Heinz Grohall
Schlagworte: Kind – Armut – soziale Lage – benachteiligter Jugendlicher – Lebensbedingungen

In Deutschland leben überdurchschnittlich viele Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, ihnen die notwendige materielle Sicherheit zu bieten. Kinderarmut ist jedoch nicht allein durch ein geringes Elterneinkommen gekennzeichnet, sondern eine Lebenslage, die der kindlichen Entwicklung durch Nachteile hinsichtlich Bildung, Gesundheit und Wohnen sowie häufig auch durch beeinträchtigte Familienbeziehungen und fehlende soziale Kontakte abträglich ist. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, Kinderreiche und Familien mit Migrationshintergrund.

Professor Dr. Karl-Heinz Grohall ist Sozialarbeiter und Soziologe und lehrte bis 2003 an der Fachhochschule Münster. Privatanschrift: Münzstraße 4, 48143 Münster, E-Mail: Karl.Grohall@t-online.de

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S. 255

DZI-Kolumne

S. 262-266

Berufsperspektiven für Menschen mit Down-Syndrom
Udo Wilken
Schlagworte: Down-Syndrom – geistige Behinderung – berufliche Integration – Geistigbehindertenpädagogik – Qualität – Berufswahl

Die berufliche Integration nach der Schulzeit bedeutet für alle jungen Menschen eine besondere Herausforderung. Für den behinderten Jugendlichen indes wird die beruflich-soziale Eingliederung zu einem Bewährungsfall im doppelten Sinne: Bewähren sich zum einen in diesem neuen Lebenskreis die bislang erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten angesichts der Anforderungen, die von der Arbeitswelt ausgehen und bewährt sich zum anderen unsere Gesellschaft als eine sozial-integrative, insofern sie dem behinderten Jugendlichen beruflich-soziale Teilhabechancen eröffnet?

Professor Dr. Udo Wilken lehrt Sonderpädagogik und Rehabilitation an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, Brühl 20, 31134 Hildesheim, E-Mail: udo.wilken@gmx.de

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S. 266-272

Über Mythen, Kompetenz und die Schwierigkeit, das „Richtige“ gewollt zu haben
Ein interdisziplinärer Blick auf sozialpädagogische Aspekte von Biographizität
Dirk Koob
Schlagworte: Biographie – Biographiearbeit – Sozialpädagogik – Methode – Soziologie – Philosophie – Religion

Im vorliegenden Essay wird ein interdisziplinärer Zugriff auf sozialpädagogische Aspekte von Biographizität gewählt. Der Autor zeigt, inwiefern in einer religionssoziologischen, einer erwachsenenpädagogisch- kompetenzorientierten und einer willensphilosophischen Perspektive bislang wenig beachtete Potenziale verborgen liegen, um die eigene Biographie zu bejahen. Der Beitrag schließt mit der These, dass Erwerbsarbeit in ihrer dominierenden Rolle für die individuelle Sinnstiftung relativiert werden sollte. Alternative Formen individueller Bewährung in der Moderne hätten freilich nur dann eine Chance, wenn hierfür gesellschaftliche Anerkennungsmuster bereitgestellt würden.

Professor Dr. Dirk Koob lehrt Soziologie an der Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen, Hüfferstraße 27, 48149 Münster, E-Mail: dirk_koob@web.de

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S. 273-279

Psychosoziales Empowerment-Training: mehr als nur Deutsch lernen
Ein Modellversuch mit jungen Zuwanderern und Zuwanderinnen in Leipzig
Victor Labra-Holzapfel
Schlagworte: Migrantenjugendlicher – Integration – Realschule – psychosozial – Empowerment – Training – Projektbeschreibung

Dieser Artikel handelt von den Erfahrungen mit einem Empowerment-Training, das von einem bikulturellen, das heißt deutschen und lateinamerikanischen Trainerteam in den Jahren 2008 und 2009 in einer Leipziger Mittelschule durchgeführt wurde. Die praktischen Erfahrungen und Trainingsmethoden werden hier dargestellt, um zu demonstrieren, wie das eher theoretische Konzept des psychosozialen Empowerments in die praktische schulische Arbeit mit jungen Immigranten und Immigrantinnen in Deutschland übernommen werden kann.

Victor Labra-Holzapfel, Dipl.-Historiker, Dipl.-Soziologe, arbeitet als Dozent, Trainer und Interkultureller Berater. Zurzeit gehört er der Forschungsgruppe für Kultur- und Politikpsychologie im Fachbereich Sozialpsychologie der Universität Barcelona als Doktorand an. E-Mail: labra.holzapfel@gmail.com

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S. 279-283

Rundschau

S. 283

Tagungskalender

S. 284-289

Bibliographie

S. 290-292

Verlagsbesprechungen

S. 292

Impressum

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