2010

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Heft 11

S. 414-422

Kirchlich-religiöse Orientierung und Werte
Eine empirische Studie über Studierende der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik
Jürgen Gries; Vincenz Leuschner; Gerhard Wenzke, Berlin
Schlagworte: Religion – Student – Soziale Arbeit – Sonderpädagogik – Untersuchung

Mit diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, inwieweit die Religionszugehörigkeit, religiöse Überzeugungen und Religionsgebundenheit noch einen nennenswerten Einfluss auf die Werte und das Verhalten im Alltag der Studierenden der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik haben. Die vorgestellten Fakten, Werte und Einstellungen zu Alltagsfragen wie zum Beispiel zum Sexualverhalten, zum Verhältnis der Geschlechter und zu politischen Einstellungen verweisen auf nur wenige und nur partielle Unterschiede zwischen den Studierenden der beiden christlichen Religionen untereinander und zwischen den Angehörigen christlicher Religionen und den Religionsfernen hin. Offensichtlich ist die Sozialisation durch den Alltag prägender als der christlich-institutionelle Versuch, Werte und Einstellungen zu vermitteln, die der Lebenswirklichkeit widersprechen.

Professor Dr. Jürgen Gries lehrt Soziologie und Sozialarbeitswissenschaft an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39-57,10318 Berlin, E-Mail: gries@khsb-berlin.de

Dr. Vincenz Leuschner, Dipl.-Sozialwissenschaftler, arbeitet im Bereich Entwicklungswissenschaft und angewandte Entwicklungspsychologie am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie der Freien Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, E-Mail: vincenz.leuschner@fuberlin.de

Dr. Gerhard Wenzke, Dipl.-Sozialwissenschaftler, ist Mitglied des ISIS Berlin e.V., Privatadresse: Karl-Liebknecht-Straße 12, 16552 Schildow, E-Mail: g.wenzke@arcor.de

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S. 415

DZI-Kolumne

S. 422-427

Qualitative Methoden der Elternarbeit in Pflegeverhältnissen
Stefanie Sauer, Berlin
Schlagworte: Pflegekind – Familie – Elternarbeit – Methode – Theorie-Praxis

Unter Elternarbeit versteht man „die Einbeziehung von Eltern in ganz unterschiedliche Aktivitäten der Sozialen Arbeit und der Bildungsarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ziel, den Erfolg der professionellen Bemühungen für alle Beteiligten zu erhöhen“(Trede 2005, S. 218). Der folgende Beitrag beschreibt die Bedeutung von Elternarbeit in der Jugendhilfe und die Möglichkeiten der Anwendung qualitativer Methoden zur Erforschung dieses Handlungsfeldes am Beispiel des Pflegekinderwesens.

Professor Dr. Stefanie Sauer, Dipl.-Sozialpädagogin und Dipl.-Sozialarbeiterin lehrt Methoden der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Berlin, Teltower Damm 118-122, 14167 Berlin, E-Mail: s.sauer@eh-berlin.de

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S. 428-440

Walter Friedländer
Ein Leben für die Soziale Arbeit
Joachim Wieler, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit – Biographie – historische Entwicklung – Nationalsozialismus – USA – Sozialdemokratie – soziale Persönlichkeit

Neben anderen bekannten Pionieren und Pionierinnen, die die entstehende Profession der Sozialen Arbeit wesentlich geprägt haben, war Walter Friedländer (1891-1984) wohl einer der renommiertesten. Sein Werk entstand in Deutschland und wurde im amerikanischen Exil erfolgreich fortgesetzt. Er begann in der Weimarer Republik als Jurist und als Sozialpolitiker der USPD und SPD auf kommunaler Ebene und war einer der führenden Köpfe bei der Konzeption der sozialdemokratischen Jugend- und Erwachsenenwohlfahrt dieser Zeit. Als langjähriger Leiter des Jugend- und Wohlfahrtsamtes Prenzlauer Berg in Berlin setzte er seine Ideen von guter behördlicher Sozialarbeit um. Gleichzeitig war Friedländer einer der Mitbegründer der Arbeiterwohlfahrt und damit der Freien Wohlfahrtspflege. Er war Lehrender und Mitbegründer verschiedener Schulen der Sozialarbeit und er identifizierte sich zunehmend mit der Sozialen Arbeit als eigenständige Profession. Schon vor seiner Vertreibung durch die Nationalsozialisten war in seinen Augen die internationale Zusammenarbeit ein integraler Teil der Sozialen Arbeit. Dieser Beitrag ist eine Hommage an Walter Friedländer, der als Bezugswissenschaftler zum überzeugten Sozialarbeiter wurde, und auch an sein politisches Credo, die Sozialdemokratie, beziehungsweise das, was aus ihr hätte werden können.

Professor em. Dr. Joachim Wieler ist Dipl.-Sozialarbeiter und Master of SocialWork (MSW) und lehrt Methoden und Institutionen Sozialer Arbeit, Berufsgeschichte und Internationalisierung Sozialer Arbeit an der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt, E-Mail: j.wieler@t-online.de

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S. 440-445

Rundschau

S. 445

Tagungskalender

S. 450-452

Bibliographie

S. 450-452

Verlagsbesprechungen

S. 452

Impressum

Heft 12