2011

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Heft 1

S. 2-8

Freiwilliges Engagement zwischen Entgelt und Ehre
Thomas Klie; Philipp Stemmer, Freiburg
Schlagworte: Freiwilligenarbeit – Einkommen – Ehrenamt – Zivilgesellschaft – Entgelt

Freiwillig Engagierte und Ehrenamtliche, die als Gegenleistung für ihr Engagement eine gewisse finanzielle Vergütung bekommen, sind in Deutschland längst kein Randphänomen mehr. Der vorliegende Beitrag zeigt anhand verschiedener Beispiele, dass monetarisierte Formen des Ehrenamts in Deutschland bereits seit dem 19. Jahrhundert eine Tradition haben, gleichwohl ihre Bedeutung im Zuge verstärkter Bemühungen um die Förderung freiwilligen Engagements durch Staat und Verbände in jüngerer Zeit zugenommen hat. Abschließend formulieren die Autoren fünf Thesen zum Umgang mit dem Phänomen und schlagen eine Neukategorisierung für monetarisierte Engagementformen vor.

Professor Dr. Thomas Klie lehrt öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft an der Evangelischen Hochschule Freiburg und ist Leiter des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung, Buggingerstraße 38, 79114 Freiburg, E-Mail: klie@zze-freiburg.de

Philipp Stemmer ist Dipl.-Sozialpädagoge und Wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Projektmanager am Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung, Buggingerstraße 38, 79114 Freiburg, E-Mail: stemmer@zze-freiburg.de

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S. 3

DZI-Kolumne

S. 8-18

Soziale Arbeit und Prostitution
Handlungsbedarf und Entwicklungsmöglichkeiten in einem tabuisierten Berufsfeld
Martin Albert; Julia Wege, Heidelberg
Schlagworte: Soziale Arbeit – Prostitution – Beratung – Konzeption – Handlungskompetenz

Die sozialen und beruflichen Rahmenbedingungen der Prostitution in Deutschland sind durch Randständigkeit und Diskriminierung geprägt. Gesetzliche Regelungen haben nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebenssituation von Prostituierten geführt. Obgleich die subjektiven Auswirkungen im Bereich von Gesundheit und Gewalterfahrungen für insbesondere ausstiegswillige Frauen enorm sind, tabuisieren Politik und lokale Kommunen den Problembereich. Auf der Grundlage einer Untersuchung werden Schlussfolgerungen gezogen, welche Formen sozialarbeiterischer Beratungsangebote nötig sind. Auf dieser Basis werden konzeptionelle Eckpunkte für die Soziale Arbeit erstellt, um Prostituierte in rechtlichen, psychosozialen oder Ausstiegsfragen kompetent beraten zu können.

Professor Dr. Martin Albert ist Studiendekan für Soziale Arbeit an der SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Ludwig-Guttmann-Straße 6, 69123 Heidelberg, E-Mail: martin.albert@fh-heidelberg.de

Julia Wege M.A. ist Sozialarbeiterin und Lehrbeauftragte an der SRH Hochschule Heidelberg für Methoden der Sozialen Arbeit, Ludwig-Guttmann- Straße 6, 69123 Heidelberg, E-Mail: wegejulia@ googlemail.com

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S. 18-27

Ferienreisen mit und ohne Handicap
Partizipation und Partnerschaft stärken durch Kinder- und Jugendreisen für Alle
Udo Wilken, Hildesheim
Schlagworte: behindertes Kind – Integration – Partizipation – Jugendfreizeit – Reisen

Partizipation und Partnerschaft als soziale Herausforderungen des „Jahres der Jugend 2010-2011” sollen für alle jungen Menschen gelten. Dies schließt Kinder und Jugendliche, die unter erschwerten Entwicklungs-, Lern- und Enkulturationsbedingungen aufwachsen, ebenso ein wie jene mit körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen oder mit Seh-, Hör- und Sprachbehinderungen. Sozialkulturelle Exklusion ist zu vermeiden, damit Inklusion gelingen kann. Die dazu nötige Reduzierung von sozialen, technischen und mentalen Barrieren wird am Beispiel von „Kinder- und Jugendreisen für alle” entfaltet.

Professor Dr. Udo Wilken lehrt Sonderpädagogik und Rehabilitation an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Brühl 20, 31134 Hildesheim, E-Mail: udo.wilken@gmx.de

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S. 27-32

Rundschau

S. 32

Tagungskalender

S. 33-36

Bibliographie

S. 37-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

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