2011

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

S. 122-128

Caring for Victims of Terrorism: The Djerba Case
Uri Yanay, Jerusalem
Schlagworte: Terrorismus - Opfer - Opferschutzgesetz - Hilfe

Sozialarbeiter werden häufig zur Behandlung und Betreuung von Opfern und Überlebenden von Gewalttaten herangezogen. Bei einem terroristischen Attentat auf eine Gruppe von Urlaubern aus Deutschland wurden auf der tunesischen Insel Djerba im Jahr 2002 durch die Explosion eines Tanklastwagens viele Menschen getötet und verletzt. Der Artikel beschreibt die Schwierigkeiten der Opfer, denen im Widerspruch zur öffentlichen Wahrnehmung und politischen Rhetorik lediglich die Leistungen der regulären staatlichen Sozialversicherung sowie freiwillige medizinische und Wohlfahrtsprogramme zur Verfügung stehen.

Professor Uri Yanay, PhD, lehrt an der Paul Baerwald School für Soziale Arbeit und Wohlfahrtspflege der Hebrew University of Jerusalem, Mt Scopus, Jerusalem, 91905 Israel, E-Mail: uri. yanay@huji.ac.il

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S. 123

DZI-Kolumne

S. 129-137

Pflegebildung zwischen Entprofessionalisierung und Akademisierung
Constanze Giese, München
Schlagworte: Ausbildung - Qualifikation - Qualität - Handlungskompetenz - Reform

Um den Mangel an Fachkräften in der Pflege zu beheben, wird im vom Bundesgesundheitsminister ausgerufenen „Jahr der Pflege“ versucht, die schwächsten am Arbeitsmarkt verfügbaren Bewerberinnen und Bewerber zu qualifizieren und in Pflegeberufe zu vermitteln. Diese „Delegation der Pflege nach unten“ hat Auswirkungen auf die pflegerische Versorgung und prägt das mittlerweile sehr schlechte Image der Pflegeberufe. Um die Pflege zu stärken, sind motivierte, leistungsfähige Bewerberinnen und attraktive, auch akademische Ausbildungswege notwendig.

Professor Dr. Constanze Giese, lehrt Ethik und Anthropologie in der Pflege und leitet den Studiengang Pflege dual an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, Preysingstraße 83, 81667 München, Tel.: 089/480 92 12 97, E-Mail: constanze.giese@ksfh.de

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S. 138-143

Lebenslauforientierte Sozialarbeit mit Migrantinnen und Migranten
Bernd Wagner, Berlin
Schlagworte: Migrant - Inklusion - Biographiearbeit - Gerechtigkeit

Zugangsgerechtigkeit zu schaffen ist eine wichtige Aufgabe der Sozialen Arbeit. Der Aufsatz beschreibt theoretische und praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich der lebenslauforientierten Sozialarbeit. Beispiele für Armutsprävention und Gesundheitsförderung für ältere Migrantinnen und Migranten werden diskutiert und es wird kommunale Partizipation und politische Teilhabe gefordert.

Dr. Bernd Wagner, Dipl.-Pädagoge, lehrt am Arbeitsbereich für Interkulturelle Erziehungswissenschaft der FU Berlin und an der Universität Lüneburg. Privatanschrift: Bernd Wagner, Wrangelstraße 57, 10997 Berlin, E-Mail: berndwagner_berlin@yahoo.de

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S. 144-150

Mit Social Franchising die Welt verändern
Systematische Verbreitung erfolgreicher Projekte
Hans Fleisch, Berlin
Schlagworte: Non-Profit-Organisation - Projekt - Entwicklung - Methode - Effizienz - Social Franchising

Die systematische Replizierung von Projekten ist im Dritten Sektor noch immer die Ausnahme. Mehr und mehr Organisationen erkennen jedoch das Potenzial, das die geographische Ausdehnung erfolgreicher Projekte bietet. Eine mögliche Strategie ist das Social Franchising: Die vertraglich verankerte Kooperation zwischen Franchise-Geber und Franchise-Nehmer gilt in der Wirtschaft als Erfolgsmodell. Trotz anderer Zielsetzung und teilweise anderen Zielgruppen wachsen auch gemeinnützige Projekte mit dieser Methode schneller. Netzwerksynergien durch Arbeitsteilung, die Möglichkeit der Anpassung an lokale Gegebenheiten und eine hohe Motivation der Franchise-Nehmenden sind einige ihrer Vorteile.

Prof. Dr. jur. Hans Fleisch ist Generalsekretär beim Bundesverband Deutscher Stiftungen in Berlin, Mauerstraße 93, 10117 Berlin, E-Mail: gf.sekretariat@stiftungen.org

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S. 151-154

Rundschau

S. 153

Tagungskalender

S. 155-157

Bibliographie

S. 158-160

Verlagsbesprechungen

S. 160

Impressum

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