Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2011

2011

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Heft 12

S. 441

Editorial

S. 442-448

Landworker in der Uckermark
Großgruppenmethoden in der Sozialen Arbeit
Kristina Nauditt, Berlin
Schlagworte: Gruppenarbeit - Soziale Arbeit - Langzeitarbeitslosigkeit - älterer Erwachsener - Projektbeschreibung - neue Bundesländer

Der Einsatz von Großgruppeninterventionen wie zum Beispiel Open Space, Zukunftskonferenz und Appriciative Inquiry wurde in der Sozialen Arbeit bisher nicht als gängiger Weg angesehen, Langzeitarbeitslose zu mehr Engagement zu motivieren. Der Beitrag stellt ein Projekt mit älteren, seit längerer Zeit arbeitslosen Menschen in der Uckermarck vor, in dessen Folge sowohl die Transparenz des Vorgehens als auch das Vertrauen in den Prozess und die Gruppe eine Rolle spielten. Hierbei wird der Frage nachgegangen, wie mithilfe von Dialogmethoden aus dem Bereich des Changemanagement das Empowerment Langzeitarbeitsloser gefördert werden kann und worauf hierbei besonders geachtet werden muss.

Kristina Nauditt, Dipl.-Politologin und Organisationsentwicklerin, ist Moderatorin und Trainerin beim ARGO-Team, Boppstraße 6, 10967 Berlin, E-Mail: nauditt@argo-team.de

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S. 443

DZI-Kolumne

S. 448-454

Disease Management Programm Brustkrebs
Psychosoziale Beratung
Stefanie Pleick, Stuttgart; Winfried Sennekamp, Villingen-Schwenningen
Schlagworte: Krebs - Frau - psychosozial - Beratung - Allgemeine Ortskrankenkasse - Baden-Württemberg

Beim strukturierten Behandlungsprogramm für Brustkrebs setzt die AOK Baden-Württemberg als einzige Krankenkasse auf eigene, für die psychosoziale Onkologie (WPO) qualifizierte sozialpädagogische Fachberaterinnen. Interviews zeigten, dass in wenigen Gesprächen erste wichtige praktische wie emotionale Entlastungen erzielt werden können. Die klare und problemspezifische Rollenzuweisung der Sozialen Arbeit innerhalb des berufsgruppenübergreifenden Behandlungskonzepts erweist sich nach diesen Ergebnissen als vorteilhaft.

Professor Dr. med. Dipl.-Psychologe Winfried Sennekamp ist Leiter des Studiengangs Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken an der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen, Schramberger Straße 26, 78054 VS-Schwenningen, E-Mail: Sennekamp@DHBW-VS.de

Stefanie Pleick ist Sozialpädagogin (B.A.) und arbeitet im Sozialen Dienst der AOK Stuttgart- Böblingen, Breitscheidstraße 20, 70176 Stuttgart, E-Mail: Stefanie.Pleick@bw.aok.de

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S. 454-461

Betroffenengruppenorientierte Soziale Arbeit
Martin Stummbaum, Potsdam
Schlagworte: Selbsthilfegruppe - Soziale Arbeit - Methode - Klient - Konzeption

„Blended Help“ bezeichnet in Anlehnung an den Anglizismus „Blended Learning“ ein innovatives Konzept, welches hybride Wohlfahrtsarrangements als Resultat kollektiven Selbsthilfegruppenengagements und nicht (vorrangig) als Ergebnis professioneller Planungs- und Koordinierungsleistungen generiert. Das Konzept Blended Help stellt ein methodisches Basis-Setting für eine betroffenengruppenorientierte Soziale Arbeit dar.

Professor Dr. phil. Martin Stummbaum lehrt Ökonomie, Organisation und Planung in der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam, E-Mail: stummbaum@fh-potsdam.de

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S. 461-469

Freiwilligendienste zwischen Staat und Zivilgesellschaft
Gisela Jakob, Darmstadt
Schlagworte: Freiwilligendienst - Jugend - bürgerschaftliches Engagement - Erwachsener - Bundesfreiwilligendienst

Infolge der Veränderungen bei Wehrpflicht und Zivildienst erfahren die Freiwilligendienste derzeit eine ungeahnte Aufmerksamkeit in Öffentlichkeit und Politik. Mit der Einführung des neuen Bundesfreiwilligendienstes zum 1. Juli 2011 wurde ein staatlich organisierter Dienst etabliert, der zumindest einen Teil der ehemaligen Zivildienstplätze ausgleichen und Versorgungsengpässe in den Einrichtungen und Organisationen bewältigen soll.

Professor Dr. Gisela Jakob lehrt Theorie der Sozialen Arbeit an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit, Adelungstraße 51, 64283 Darmstadt, E-Mail: gisela.jakob@h-da.de

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S. 470-473

Rundschau

S. 473

Tagungskalender

S. 474-477

Bibliographie

S. 478-480

Verlagsbesprechungen

S. 480

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