2012

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

S. 162-169

Widerstand in der Sozialen Arbeit
Projektaufruf zur Rolle der Profession im Nationalsozialismus
Ralph-Christian Amthor, Würzburg; Joachim Wieler, Erfurt
Schlagworte: Sozialarbeiter - Widerstand - Nationalsozialismus - Soziale Arbeit - Berufsethos - Projektbeschreibung

Die historischen Befunde zur Rolle der Sozialarbeit und Sozialpädagogik während des Nationalsozialismus weisen nach, dass sich die Mehrheit der Berufsangehörigen ab 1933 entweder an die neuen Verhältnisse anpasste oder sogar aktiv beteiligte. Im Vergleich hierzu wissen wir wenig vom aktiven Widerstand in der Sozialen Arbeit. Dieser Beitrag stellt das Projekt einer Portraitserie von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern vor, die Widerstand geleistet haben, und soll als Aufruf an Autorinnen und Autoren zur aktiven Mitarbeit verstanden werden. Das Projekt wird in Kooperation mit dieser Zeitschrift vom Herbst 2012 bis Ende 2013 durchgeführt.

Professor Dr. Ralph-Christian Amthor ist Dipl.-Pädagoge und lehrt Grundlagen der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Studiengang Soziale Arbeit, Münzstraße 12, 97070 Würzburg, E-Mail: amthor@fh-wuerzburg.de

Professor em. Dr. Joachim Wieler, Fachhochschule Erfurt, ist Dipl.-Sozialarbeiter, Master of Social Work (MSW) und Lehrbeauftragter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt, E-Mail: j.wieler@t-online.de

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S. 163

DZI-Kolumne

S. 169-175

Stadtteilmütter
Wege zur Vermittlung Früher Hilfen
Viola Bastek, Berlin
Schlagworte: Familienarbeit - Projektbeschreibung - Migrantin - Kindererziehung - Kooperation - Frühe Hilfen - Stadtteilmütter

Der Artikel befasst sich mit der Erreichbarkeit von Familien durch Stadtteilmütter, die im Rahmen der Evaluation eines Stadtteilmütterprojektes im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf untersucht wurde.1 Dargestellt werden die Chancen und Hürden des Projektes in dessen Bemühen, isoliert lebenden Familien den Zugang zu Frühen Hilfen zu ermöglichen. Daraus werden Empfehlungen entwickelt, wie der Kontakt zu Familien im Rahmen eines solchen Projektes besser gestaltet werden kann.

Viola Bastek, Dipl.-Sozialpädagogin, Dipl.-Sozialarbeiterin und Verfahrensbeistand „Anwalt des Kindes“, arbeitet beim Berliner Notdienst Kinderschutz, Jugendnotdienst, Mindener Straße 14, 10589 Berlin, E-Mail: viola@vgr-bastek.de

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S. 176-182

Armut trotz Arbeit
Ursachen, Betroffene und Akteure
Heinz Stapf-Finé, Berlin
Schlagworte: Armut - Erwerbstätigkeit - Ursache - Arbeitseinkommen - Bildungsniveau - Familie

„Armut trotz Arbeit“ ist ein widersprüchliches Phänomen: Mit „arbeiten“ und „arm sein“ sind Sachverhalte beschrieben, die sich vermeintlich ausschließen. Dennoch beschreibt der Begriff eine gesellschaftliche Realität, die als permanenter existenzieller Konflikt einer anwachsenden Bevölkerungsschicht wahrgenommen werden muss. Die Ursachen sowie die Herausforderungen für die Soziale Arbeit in diesem bislang nur unzureichend reflektierten Handlungsfeld werden im vorliegenden Text näher beleuchtet.

Professor Dr. Heinz Stapf-Finé lehrt Sozialpolitik und ist Studiengangsleiter BA Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule in Berlin, Alice-Salomon- Platz 5, 12627 Berlin, E-Mail: stapf-fine @ash-berlin.eu

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S. 182-188

Vielfalt ehren – Zivilgesellschaft stärken
Theoretische Ansätze für die Soziale Arbeit nutzen
Verena Becker, Berlin
Schlagworte: Sozialstaat - Zivilgesellschaft - Politik - Theoriebildung - Soziale Arbeit

Der Artikel fragt nach einem neuen Politikverständnis mit einer starken Zivilgesellschaft im Zentrum, die in der Lage ist, Vielfalt zu ehren und an der auch benachteiligte Gruppen der Gesellschaft partizipieren können. Vorgestellt werden drei theoretische Ansätze, aus denen sich wichtige Aspekte für eine starke und vielfältige Zivilgesellschaft ableiten lassen. Diese werden dann dazu verwendet, anhand eines konkreten Beispiels Handlungsansätze für die Praxis zu formulieren, um eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis der Zivilgesellschaft herzustellen. Im Resümee wird am Beispiel des Themas auf die Notwendigkeit einer stärkeren Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis in der Sozialen Arbeit eingegangen und es werden Herausforderungen formuliert, die sich dadurch für unterschiedliche Akteure ergeben.

Verena Becker, Dipl.-Soziologin, Master Soziale Arbeit, arbeitet im Kompetenz-Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe, Simplonstraße 27, 10245 Berlin, E-Mail: rena.becker@gmx.net

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S. 189-193

Rundschau

S. 193

Tagungskalender

S. 194-196

Bibliographie

S. 197-200

Verlagsbesprechungen

S. 200

Impressum

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