2012

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Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Heft 7

S. 241

Editorial

S. 242-249

Bindungen als Lebensbasis
Winfried Noack, Friedensau
Schlagworte: Familie - Kind-Beziehung - Eltern - Emotion - Freundschaft - Bindung

Bindung ist eine lebenslange, sichere Lebensbasis. Sie gibt dem Menschen Liebe, Schutz, Hilfe, Sicherheit, Zuwendung, Weltvertrautheit und Geborgenheit. Dies geschieht zentral in der Familie. Wenn Bindungsstörungen auftreten, sind die Folgen schwerwiegend. Aber es bilden sich Bindungen auch in Verwandschafts-, Freundes- und Nachbarschaftsbeziehungen, an die Wohngemeinde und die politische Gemeinde. Schließlich binden sich Menschen an die Teilsysteme der funktional differenzierten Gesellschaft sowie an Geschichte, Kultur, Sprache, Klasse und das Geschlecht.Überall sind Modus und Intensität der Bindung strukturell und individuell unterschiedlich.

Professor em. Dr. Winfried Noack lehrt am Institut für integrierte Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit, Abt. für Sozialpädagogik und Sozialdiakonie der Theologischen Hochschule Friedensau, In der Ihle 2a, 39281 Friedensau, E-Mail: winfried.noack@thh-friedensau.de

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S. 243

DZI-Kolumne

S. 249-254

Beratung als Kernkompetenz Sozialer Arbeit
Aktuelle Ansätze und Perspektiven
Stefanie Sauer, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Beratung - Handlungskompetenz - Professionalisierung - Funktion - Zielvorstellung

Beratung gibt wichtige Impulse für die Professionalisierung Sozialer Arbeit und stellt einen ihrer umfassendsten Arbeitsbereiche dar. Obwohl Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter die unterschiedlichsten Beratungsfunktionen wahrnehmen und damit auch eine Aufwertung ihres Berufs erlangen, wird einer umfassenden theoretischen Reflexion von Beratungsmethoden weder in der Ausbildung noch im beruflichen Alltag ausreichend Aufmerksamkeit zuteil. Der Beitrag zeigt die Notwendigkeit einer beraterischen Kompetenzerweiterung anhand aktueller Entwicklungen in der Sozialen Arbeit.

Professor Dr. Stefanie Sauer, Dipl.-Sozialpädagogin und Dipl.-Sozialarbeiterin, lehrt Methoden der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Berlin, Teltower Damm 118-122, 14167 Berlin, E-Mail: s.sauer@eh-berlin.de

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S. 254-261

Whistleblowing in der Sozialen Arbeit
Auswirkungen negativ ökonomisierter Arbeitsbedingungen
Martin Stummbaum, Emden
Schlagworte: Arbeitsbedingungen - Soziale Arbeit - Sozialarbeiter - Fallbeschreibung - Stress - Whistleblowing

Als eine Kultur des (er)duldenden Wissens um Missstände und Fehlentwicklungen stellt sich die vorherrschende Arbeitssituation der Sozialen Arbeit in Deutschland dar. Dies lässt sich aus der Auswertung von 122 Praxisberichten von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern ableiten. Sogenanntes Whistleblowing, also die Aufdeckung von Missständen im eigenen Arbeitsbereich, kann in belasteten Arbeitssituationen ein Ansatz sein, zum Erliegen gekommene Prozesse der Vertretung fachlicher Ansprüche und Interessen zu reaktivieren.

Professor Dr. phil. Martin Stummbaum lehrt im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit mit den Schwerpunkten Gesundheits-, Projektund Sozialmanagement, Methoden der Sozialen Arbeit, Beratung und Kommunikation und Soziale Arbeit im Gesundheitsbereich an der Fachhochschule Emden-Leer, Constantiaplatz 4, 26723 Emden, E-Mail: martin.stummbaum@hs-emdenleer.de

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S. 261-268

Freiwilligendienste und Zivilgesellschaft
Ein Klärungsversuch
Reinhard Liebig, Düsseldorf
Schlagworte: Freiwilligendienst - Zivilgesellschaft - Funktion - Kritik - Struktur - Bundesfreiwilligendienst

Mit der Schaffung des Bundesfreiwilligendienstes im letzten Jahr ist nicht nur die Landschaft der Freiwilligendienste erheblich verändert und aufgewertet worden, sondern es ist auch ein überraschend stark nachgefragtes Angebot entstanden. Dennoch wird anhaltend und kontrovers über zentrale Konstruktionselemente dieser neuen Dienstform debattiert. Zwei in dieser Zeitschrift erschienenen Beiträge, in denen sehr unterschiedliche Positionen vertreten wurden, bilden den Anlass und die Grundlage für eine erneute Beschäftigung mit dem Themenkomplex, wobei insbesondere die Wechselbeziehung von Freiwilligendiensten und Zivilgesellschaft aufgegriffen wird.

Prof. Dr. Reinhard Liebig lehrt am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf, E-Mail: reinhard.liebig@fhduesseldorf.de

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S. 268-272

Rundschau

S. 271

Tagungskalender

S. 273-276

Bibliographie

S. 277-280

Verlagsbesprechungen

S. 280

Impressum

Heft 8

Heft 9/10

Heft 11

Heft 12