2013

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Heft 7

Heft 8

Heft 9/10

S. 354-355

Editorial

S. 355

DZI Kolumne

S. 356-357

Soziale Kulturarbeit – Potenziale und Grenzen
Elke Josties, Berlin

S. 358-367

Alles nur ein Zufall?!
Das Recht auf kulturelle Teilhabe
Elke Josties, Berlin
Schlagworte: Jugendarbeit - kulturell - Bildung - musische Erziehung - benachteiligter Jugendlicher

Die Autorin diskutiert aktuelle fachliche Diskurse zu kultureller Bildung und geht hierbei von einer biographischen Fallstudie aus. Ihr Fokus liegt auf der Frage, wie insbesondere Kinder und Jugendliche in benachteiligten Lebenslagen einen Zugang zu Kunst und Kultur, in diesem Fallbeispiel zum Musizieren, finden und welche Rolle dabei Soziale Kulturarbeit, Jugendkulturarbeit und Nicht-Regierungsorganisationen wie zum Beispiel Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten spielen können.

Professor Dr. Elke Josties, Dipl.-Pädagogin, lehrt Theorie und Praxis der Sozialen Kulturarbeit mit dem Schwerpunkt Musik an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. E-Mail: josties@ash-berlin.eu

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S. 367-374

Soziale Selbststärkung durch Theater-Machen
Von den Vorschlägen der Theaterreformer Augusto Boal und Bertolt Brecht ausgehen
Gerd Koch, Berlin
Schlagworte: Kultur - Sozialpädagogik - Tradition - Empowerment - Theaterarbeit

Theaterkünstlerisches Arbeiten verfügt als eigensinniges Unternehmen über eine breite Palette sozial, sozialpädagogisch und sozialarbeiterisch bedeutsamer Begründungen, Traditionen und Verfahren. Die Konzepte von Augusto Boal und Bertolt Brecht sind Herausforderungen, Impulse zum Abarbeiten und zum gekonnten Andersmachen unter den Bedingungen von heute. Augusto Boal nimmt alltägliches Wissen der Mitagierenden zum Anlass von Gestaltungsprozessen des Theaterspiels. Bertolt Brecht stellt die Spielvorlage den Agierenden zur Disposition. Beide Verfahren sind der Selbststärkung und Selbstwürdigung der Subjekte dienlich.

Professor Dr. Gerd Koch, Dipl.-Pädagoge, war Hochschullehrer für Theorie und Praxis der Sozialen Kulturarbeit (Theater) an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Er ist Vorsitzender der Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V. E-Mail: koch@ash-berlin.eu

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S. 374-376

Sasha Waltz im Interview
Wolfgang Schneider, Hildesheim
Schlagworte: Sozialpädagogik - Kunst - Kooperation - Kulturarbeit - Tanz

In der Sozialen Kulturarbeit werden künstlerische Ausdrucksformen zur Umsetzung sozialpädagogischer oder sozialarbeiterischer Ziele verwendet. Dementsprechend sind die Dialoge zwischen der Kunst und der Sozialen Arbeit meist von Letzterer initiiert. Im folgenden Interview wird anhand der Arbeit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests gezeigt, welche Aspekte für die Bewegung von der Kunst in die Soziale Arbeit ausschlaggebend sind.

Das Interview mit Sasha Waltz führte Professor Dr. Wolfgang Schneider, Dekan des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation an der Universität Hildesheim und Ehrenpräsident der Internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche. Wir bedanken uns bei der ASSITEJ für die Erlaubnis zum Nachdruck aus: IXYPSILONZETT. Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2013. Berlin 2012

Sasha Waltz ist Choreografin, Tänzerin und Opernregisseurin. Sie leitet die von ihr gegründete Tanzkompanie Sasha Waltz & Guests in Berlin. E-Mail: office@sashawaltz.de

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S. 377-383

Altes Eisen – neue Methoden
Kulturarbeit mit Älteren am Beispiel eines deutsch-türkischen Musicals
Eva Bittner; Johanna Kaiser, Berlin
Schlagworte: älterer Erwachsener - Migrant - interkulturell - Soziale Arbeit - Empowerment - Kulturarbeit

Die Autorinnen beschreiben entlang der Produktionsgeschichte einer interkulturellen Amateurtheateraufführung in Berlin die Bedingungen und Wirkungen Sozialer Kulturarbeit. Hierbei gehen sie besonders auf die interkulturellen und altersgruppenübergreifenden Aspekte gemeinsamen künstlerischen Arbeitens ein. Die dargestellten Erfahrungen belegen insbesondere den Nutzen Sozialer Kulturarbeit für die Soziale Arbeit mit Älteren und das Empowerment der beteiligten Spielerinnen und Spieler.

Eva Bittner, M.A. Theaterwissenschaft, ist gemeinsam mit Johanna Kaiser Gründerin und Leiterin des Theaters der Erfahrungen in Berlin. E- Mail: Theater-der-Erfahrungen@nbhs.de

Prof. Johanna Kaiser lehrt an der Alice Salomon Hochschule Kultur, Ästhetik und Medien mit dem Schwerpunkt Theater. E-Mail: kaiser@ash-berlin.eu

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S. 384-388

Kultur – Sozial – Kreatives Schreiben
Claus Mischon, Berlin
Schlagworte: Gruppenarbeit - Kreativität - Kommunikation - Schreibenlernen Kreatives Schreiben

Das Kreative Schreiben hat sich in den letzten 30 Jahren als Methode der sozialen Gruppenarbeit etabliert. Kreatives Schreiben ist eine besondere Form des allgemeinen Schreibens. In Schreibwerkstätten dienen die selbst geschriebenen Texte insbesondere der direkten, unmittelbaren Kommunikation. Das Schreiben in der Gruppe weckt und verstärkt die fiktionale, emotionale, sensuelle und ästhetische Wahrnehmung. Das Medium Text fördert den multiperspektivischen sozialen Austausch.

Claus Mischon, M.A. Germanistik und Philosophie, war bis 2013 fachlicher Leiter des Masterstudiengangs Biografisches und Kreatives Schreiben an der Alice Salomon Hochschule Berlin. E-Mail: iks.schreibinstitut@t-online.de

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S. 389-396

Ein gutes Leben – für alle!
Über Kulturarbeit in transkulturellen Sozialräumen
Ulrike Hemberger, Berlin
Schlagworte: Sozialraum - Kultur - Forschung - Lateinamerika - Projektbeschreibung - Kulturarbeit - Ecuador

Die Autorin thematisiert internationale Soziale Kulturarbeit anhand eines Austausches zwischen Ecuador und Deutschland. Die lateinamerikanischen Projektpartner der Alice Salomon Hochschule versuchen, die Vielfalt kultureller Praxis und kulturellen Wissens vor ihrem Verschwinden zu bewahren. Im Spannungsfeld der von Ausbeutung und Zerstörung massiv bedrohten Region suchen sie nach Alternativen und Visionen eines guten Lebens in einer gemeinsamen Welt. Diskutiert wird, auf welche Weise transkulturelle Möglichkeitsräume die Bereitschaft zu Perspektivwechseln fördern.

Professor Ulrike Hemberger, M.A. Pädagogik, ist Dokumentarfilmerin und lehrt Soziale Kulturarbeit und Medienpädagogik an der Alice Salomon Hochschule Berlin. E-Mail: hemberger@ashberlin.eu

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S. 396-403

Kulturarbeit und ästhetische Praxis in Handlungsfeldern Sozialer Arbeit
Ein Bericht aus Österreich
Michael Wrentschur, Graz
Schlagworte: Soziale Arbeit - soziokulturelle Faktoren - Berufsbild - Studium - Österreich - Kulturarbeit

Der Beitrag setzt sich mit Konzepten und Ansätzen Sozialer Kulturarbeit und ihrem Verhältnis zur Sozialen Arbeit in Österreich auseinander. Im Gegensatz zu vielfältigen Projekten, Initiativen und Einrichtungen, die mit Formen und Methoden der Sozialen Kulturarbeit und Soziokultur in unterschiedlichen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit erfolgreich tätig sind, erhält die Soziale Kulturarbeit im fachlichen Diskurs und in Studiengängen der Sozialen Arbeit kaum Beachtung.

Mag. Dr. Michael Wrentschur ist Soziologe, Bildungswissenschafter, Theaterpädagoge und Theaterschaffender. Er lehrt und forscht am im Arbeitsbereich Sozialpädagogik des Instituts für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz und ist künstlerischer Leiter der Werkstatt für Theater und Soziokultur in Graz. E-Mail: michael.wrentschur@uni-graz.at

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S. 403-410

Kulturprojekte zwischen Ethik und Ästhetik
Soziokulturelle Animation in der Schweiz
Reto Stäheli, Luzern
Schlagworte: Schweiz - Sozialarbeiter - Studium - sozialkulturelle Faktoren - Lebenswelt - sozialkulturelle Animation

Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und insbesondere das Institut für Soziokulturelle Entwicklung (ISE) beschäftigen sich seit Jahren mit kulturellen Projekten im Kontext Soziokultureller Animation. Dieser Beitrag zeigt, dass der lebensweltliche Ansatz beziehungsweise das Verständnis verschiedener (sozio-)kultureller Praxen bestimmter Zielgruppen für die Entwicklung und Entstehung eines Kulturprojektes in der Soziokulturellen Animation eine wegweisende Bedeutung hat, und erörtert das Potenzial, das in einer Überwindung trennscharfer Abgrenzungen zwischen Kulturund Kunstprojekten im Kontext von „Community Art" liegen könnte.

Reto Stäheli, lic.phil. I, ist Projektleiter und Dozent am Institut für Soziokulturelle Entwicklung (ISE) der Hochschule Luzern. Er war lange Zeit als Soziokultureller Animator tätig. E-Mail: reto.staeheli@hslu.ch

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S. 411-417

Der Rothener Hof
Ein Verein in Mecklenburg-Vorpommern
Richard Scherer, Rothen
Schlagworte: Landbevölkerung - Mecklenburg-Vorpommern - Ehrenamt - Kultur - Sozialraum - Kulturarbeit

In 15-jähriger ehrenamtlicher Arbeit schufen die Mitglieder des Vereins Rothener Hof einen Raum, in dem Eingesessene und neu Hinzugekommene mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Bedürfnissen aufeinandertreffen, um nach den historischen Brüchen der letzten Jahrzehnte zarte Pflänzchen einer Mut machenden Öffentlichkeit keimen zu lassen. Selbst Akteur in diesem besonderen Mikrokosmos ländlicher Sozialer Kulturarbeit, macht sich der Autor auf die Suche nach den Bedingungen, die zu ihrem Gelingen beitrug. Die Analyse führt zum Plädoyer für entschleunigte und ganzheitliche Konzepte Sozialer Kulturarbeit in prekarisierten Sozialräumen.

Richard Scherer, Studium der Theologie und der Soziologie, ist Gründungsmitglied und Vorstand des Vereins Rothener Hof e.V. und Wirt der Vereinsgaststätte „Zur Rothen Kelle". E-Mail: ricard. sch@gmx.de

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S. 418-419

Walter Andreas Friedländer (1891-1984)
Martin Biebricher

S. 420-421

Marianne Hapig (1894-1973)
Peter Reinicke

S. 422-427

Rundschau

S. 423-424

Tagungskalender

S. 428-432

Bibliographie

S. 433-436

Verlagsbesprechungen

S. 436

Impressum

Heft 11

Heft 12