2013

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Heft 7

Heft 8

Heft 9/10

Heft 11

Heft 12

S. 481

Editorial

S. 482-489

Community Gardening
Perspektiven für eine moderne Quartiersentwicklung
Manuel Malcherowitz, Mannheim; Martin Albert, Heidelberg
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit - Stadtteil - Integration - Migrant - Projektbeschreibung - Garten

Der „Community Garden“, eine in den USA geborene Idee zur landwirtschaftlichen Nutzung urbaner Brachflächen, findet auch in adaptierter Form zunehmend Anhänger in Deutschland. Allerdings wird die Bedeutung dieser Gartenprojekte für die Soziale Arbeit, insbesondere für eine moderne Quartiersund die Integrationsarbeit, noch nicht ausreichend erkannt. Die Entwicklung dieser Bewegung weist auf vielfältige sozialarbeiterische Handlungsmöglichkeiten hin und soll durch die Auswertung von Interviews mit Projektverantwortlichen ergänzt werden. Abschließend werden konkrete Handlungsempfehlungen im Rahmen einer sozialen Quartiersentwicklung formuliert.

Professor Dr. Martin Albert ist Studiendekan für Soziale Arbeit an der SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften. E-Mail: martin.albert@fh-heidelberg.de

Manuel Malcherowitz ist Sozialarbeiter und in der Jugendförderung des Jugendamts der Stadt Mannheim beschäftigt. E-Mail: manuel.malcherowitz@mannheim.de

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S. 483

DZI-Kolumne

S. 490-498

Strukturierung von Prozessen
Ein Schlüssel im Umgang mit Unsicherheit in der Sozialen Arbeit
Anne Schreiber, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Berufspraxis - Sozialberatung - Handlungskompetenz - Planung - Methode - Struktur - Fallbeschreibung

Die Arbeit mit Menschen in Problem- und Krisensituationen bringt besondere, auch unerwartete Dynamiken hervor, weshalb die Auseinandersetzung mit Unsicherheiten als eine zentrale Aufgabe der beruflichen Praxis von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern anzusehen ist. In diesem Aufsatz wird anhand eines beispielhaften Hilfeprozesses aus der sozialprofessionellen Beratungsarbeit, der mit verschiedenen Autorenpositionen ins Verhältnis gesetzt wird, die Unsicherheiten ausgleichende und sogar nutzbar machende Kompetenz zur Strukturierung von Prozessen vorgestellt. In diesem Kontext werden fünf Aspekte der Prozessstrukturierung genauer erläutert.

Anne Schreiber ist Sozialarbeiterin, Sozialpädagogin und freischaffende Bildende Künstlerin (Meisterschülerin der Universität der Künste Berlin). Sie arbeitet im Bereich ausbildungsbegleitender Hilfen im Bildungsmarkt Unternehmensverbund Berlin. E-Mail: kontakt@anneschreiber.de

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S. 498-505

Neue Medien und Selbsthilfe
Bürger- und Patientenbeteiligung zwischen Expansion und Kompression?
Christoph Karlheim; Hermann-T. Steffen, Bielefeld
Schlagworte: Neue Medien - Selbsthilfe - Patient - Partizipation - Gesundheitswesen

Politische Einflussnahme über neue Medien spielt eine immer größere Rolle. Sie wird von der gesundheitlichen Selbsthilfe jedoch kaum genutzt, obwohl Partizipation ein Grundpfeiler ihres Selbstverständnisses ist. Im Folgenden werden zwei Szenarien nachgezeichnet: Erstens kann die Idee der Teilhabe durch die neuen Medien befördert werden, dies wird unter den Begriff der „Expansion“ gefasst. Zweitens ist eine „Kompression“ möglich, die sich in einer Abgrenzung virtueller Selbsthilfe gegenüber partizipativen Bestrebungen zeigt.

Christoph Karlheim, Dipl.-Soziologe, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AG 6 – Versorgungsforschung und Pflegewissenschaft an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. E-Mail: christoph.karlheim@uni-bielefeld.de

Hermann-T. Steffen, Master of Public Health, ist Mitarbeiter im Bereich Pflege- und Versorgungsforschung am Evangelischen Krankenhaus Bielefeld, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel. E-Mail: hermann.steffen@evkb.de

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S. 505-509

Der Erinnerung Gesichter geben
Widerstand in der Sozialen Arbeit
C. Wolfgang Müller, Berlin
Schlagworte: Sozialarbeiter - Widerstand - Nationalsozialismus - Soziale Arbeit - Berufsethos

Der Beitrag knüpft an den Projektaufruf zur Rolle der Sozialen Arbeit im Nationalsozialismus und zum Widerstand der Profession in dieser Zeitschrift an (Amthor; Wieler 2012, Amthor 2012) und erinnert daran, dass die Soziale Arbeit bereits vor der Machterschleichung durch die NSDAP in progressive und reaktionäre Flügelbildungen gespalten war. Humanitätsfeindliche Rassen- und Erbbiologie waren keine Erfindung der Nazis. Sie wurden von ihnen aber zur industriellen „Vernichtung unwerten Lebens“ weiterentwickelt. Das sollte der Profession zu denken geben.

Professor Dr. Dr. h.c. C. Wolfgang Müller lehrt und forscht an der Technischen Universität Berlin und an verschiedenen anderen Hochschulen. Privatanschrift C.W. Müller, Bozener Straße 3, 10825 Berlin
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S. 510-511

Widerstand als Projekt der Erinnerung
Verlauf und Ergebnisse des Vorhabens
Ralph-Christian Amthor, Würzburg

S. 512-513

Gisela Konopka (1910-2003)
Joachim Wieler

S. 514-517

Rundschau

S. 515

Tagungskalender

S. 518-520

Bibliographie

S. 521-524

Verlagsbesprechungen

S. 524

Impressum