2014

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Heft 1

Heft 2

S. 41

Editorial

S. 42-48

Paradoxien der Armutsdefinition
Wolf Wagner, Berlin
Schlagworte: Armut - Definition - Sozialpolitik - Familieneinkommen - Bundesverfassungsgericht - Grundsicherung fur Arbeitssuchende

Armut ist zum Spielball der Politik geworden. Die Regierung rechnet sie klein, die Opposition macht das Gegenteil. Das Resultat: ein relativer Armutsbegriff mit dem Median als Bezugsgröße. Der rechnet die Armut systematisch niedrig und führt zu einer grotesk verzerrten Wahrnehmung der wirklichen Wohlfahrtsentwicklung. Dem setzt dieser Beitrag das Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts entgegen, das einen an der Würde des Menschen ausgerichteten absoluten Armutsbegriff fordert.

Prof. Dr. Wolf Wagner ist Professor im Ruhestand. Er lehrte bis September 2009 Sozialwissenschaften und Politische Systeme am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt, deren Rektor er von 2001 bis 2005 war. E-Mail: w.wagner@fh-erfurt.de

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S. 43

DZI-Kolumne

S. 49-54

Bewährungshilfe als Menschenrechtsprofession
Angelo Kipp, Essen
Schlagworte: Bewahrungshilfe - Menschenrechte - Funktion - Europa - Standard - Risikofaktor - Tater-Opfer-Beziehung

Bewährungshilfe hat sich in Deutschland bisher nicht eigenständig als Menschenrechtsprofession definiert und befindet sich damit auch nicht auf dem Stand eines neueren Professionsverständnisses in der Sozialen Arbeit. Der Beitrag setzt sich kritisch mit der aktuellen Rolle der Bewährungshilfe in Deutschland auseinander.

Dr. phil. Angelo Kipp, Dipl.-Sozialarbeiter/Dipl.- Pädagoge, ist Bewährungshelfer am Landgericht Essen. E-Mail: dr.angelo.kipp@arcor.de

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S. 54-62

Betreutes Wohnen psychisch kranker Menschen
Wirksamkeitsstudien in Deutschland
Christoph Walther, Nürnberg
Schlagworte: Psychisch Kranker - betreutes Wohnen - Wirkung - Lebensbedingungen - Bewertung - ambulant - stationar

Der Beitrag bietet eine systematische Bestandsaufnahme deutschsprachiger empirischer Arbeiten über die Wirksamkeit von ambulant betreutem Wohnen bei psychisch kranken erwachsenen Menschen. Die Arbeiten werden in ihrer statistischen und inhaltlichen Aussagekraft bewertet. Weil die Wirksamkeitsforschung erst am Anfang steht und der Evidenzgrad aktuell nicht hoch ist, wird anhand des Ergebnisses, das zu elf Parametern erste Effektivitätshinweise gibt, gezeigt, warum Wirksamkeit auf repräsentativem Niveau differenziert nachzuweisen ist.

Prof. Dr. phil. Christoph Walther, Dipl.-Soz.-Pädagoge (FH), vertritt an der Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm das Lehrgebiet Handlungslehre in der Sozialen Arbeit. E-Mail: christoph.walther@th-nuernberg.de

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S. 62-69

Philosophie und Soziale Arbeit
Was die Soziale Arbeit von Viktor Frankl lernen kann
Johannes Nathschläger, München
Schlagworte: Philosophie - Soziale Arbeit - Theorie-Praxis - Sozialarbeit - Wissenschaft - Berufspraxis

Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Philosophie als Fundamentalwissenschaft das Anliegen der Sozialen Arbeit in Theorie und Praxis befördern und unterstützen kann. Er ist Teil eines größer angelegten Forschungsvorhabens, das sich zum Ziel setzt, die Möglichkeiten auszuloten, Philosophie und Soziale Arbeit miteinander in einen Dialog zu bringen. Es soll gezeigt werden, welche Berührungspunkte sich zwischen diesen beiden wissenschaftlichen Disziplinen ergeben und wie die Soziale Arbeit – sowohl als wissenschaftliche Disziplin wie auch als berufliche Praxis – von der Philosophie und ihren Methoden profitieren kann.

Dr. phil. Johannes Nathschläger ist Sozialpädagoge (FH) und Logotherapeut. Er arbeitet im Bereich der Ambulanten Erziehungshilfen für die Jugendhilfe Oberbayern (Diakonie Rosenheim) in München. E-Mail: nathschlaeger@gmx.de

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S. 70-73

Rundschau

S. 71

Tagungskalender

S. 74-77

Bibliographie

S. 78-80

Verlagsbesprechungen

S. 80

Impressum

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