2014

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Heft 6

S. 201

Editorial

S. 202-210

Das Maltreatment Classification System (MCS)
Ein Modell zur Kategorisierung von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (Teil 1)
Jenny Horlich; Stefanie Dehmel; Susan Sierau; Lars White; Kai von Klitzing, Leipzig
Schlagworte: Kindesmisshandlung - Vernachlässigung - Klassifikation - Jugendhilfe - Fallbeschreibung

In zwei Folgen stellt der Beitrag das Maltreatment Classification System (MCS) nach Barnett, Manly und Cicchetti (1993) vor, eines der wenigen international anerkannten und theoretisch sowie empirisch fundierten Klassifikationssysteme zur Erfassung von Misshandlung und Vernachlässigung im Kindes- und Jugendalter. Das MCS wird anhand eines Fallbeispiels aus der Jugendhilfe in seiner Anwendung im Rahmen des Forschungsprojektes AMIS beschrieben. Im ersten Teil wird die Entstehung des MCS dargelegt und das Manual bis zu dem Item „körperliche Vernachlässigung“ vorgestellt. Der zweite Teil des Manuals und ein Bericht über Erfahrungen in der Anwendung folgen in der nächsten Ausgabe.

Jenny Horlich ist AMIS-Projektleiterin beim Amt für Jugend, Familie und Bildung Leipzig. E-Mail: jenny.horlich@leipzig.de

Stefanie Dehmel ist AMIS-Projektmitarbeiterin im Amt für Jugend, Familie und Bildung Leipzig. E-Mail: stefanie.dehmel@leipzig.de

Dr. Susan Sierau ist AMIS-Teilprojektleiterin in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters des Universitätsklinikums Leipzig AöR. E-Mail: Susan.Sierau@medizin.uni-leipzig.de

Lars White ist AMIS-Projektkoordinator in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters des Universitätsklinikums Leipzig AöR. E-Mail: LarsOtto.White@medizin.uni-leipzig.de

Prof. Dr. Kai von Klitzing leitet die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters des Universitätsklinikums Leipzig AöR und ist AMISVerbundprojektleiter. E-Mail: Kai.Klitzing@medi zin.uni-leipzig.de

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S. 203

DZI Kolumne

S. 211-216

Klinische Methoden und bedarfsgerechte Praxis
Wächst zusammen, was zusammen gehört?
Heinz Wilfing, Wien
Schlagworte: Psychtherapie - Sozialarbeit - Berufspraxis - Österreich - BRD - Klinische Sozialarbeit

Der Beitrag beschreibt und vergleicht die unterschiedlichen Ansätze von klinischer Sozialarbeit und Psychotherapie und regt die Diskussion über Ähnlichkeit und gemeinsame Wirkfaktoren an. Aus dem Vergleich der unterschiedlichen Systeme in Deutschland und Österreich wird die Empfehlung zur Entwicklung eines neuen therapeutischen Ansatzes abgeleitet und auf dessen methodische Schwierigkeiten eingegangen.

Professor Dr. Heinz Wilfing, Sozialarbeiter, Psychologe und Psychotherapeut, war Leiter des Departments Soziales an der Fachhochschule FH Campus Wien. E-Mail: dr.heinz.wilfing@chello.at

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S. 216-223

Empowerment durch Nichtwissen
Haltungsbildung in der Sozialen Arbeit
Heiko Kleve, Potsdam
Schlagworte: Empowerment - Soziale Arbeit - Wissen - Systemtheorie - Gesprächsführung - Haltung

In dem Beitrag wird das für die Soziale Arbeit als zentral angesehene Phänomen des Nichtwissens thematisiert und als Voraussetzung für eine Haltung beschrieben, die Empowermentprozesse begünstigt. Auf der Basis einer systemtheoretischen Begründung werden beispielhafte Methoden der Gesprächsführung skizziert, deren Erfolg vom gekonnten Einsatz des Nichtwissens abhängt. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sollen ermutigt werden, das Nichtwissen in ihrer Praxis anzunehmen und hieraus eine professionelle Haltung zu entwickeln.

Professor Dr. Heiko Kleve ist Soziologe, Dipl.- Sozialarbeiter und Dipl.-Sozialpädagoge. Er lehrt soziologische und sozialpsychologische Grundlagen sowie die Fachwissenschaft Soziale Arbeit an der Fachhochschule Potsdam und ist Systemischer Berater (DGSF), Supervisor (DGSv)/Systemischer Supervisor (SG), Case-Management-Ausbilder (DGCC) und Mediator (FH). E-Mail: kleve@fhpotsdam.de

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S. 223-228

Verantwortung gegenüber den Beforschten
Das Spannungsfeld zwischen Ethik und Methodik in der Forschung Sozialer Arbeit
Claudia Steckelberg, Neubrandenburg
Schlagworte: Forschung - Soziale Arbeit - Ethik - Methode - Zielgruppe - Kommunikation

Die Verantwortung der Forschenden gegenüber den Beforschten in ihrer forschungsethischen und methodischen Dimension wird in diesem Artikel spezifisch für die Forschung mit Adressatinnen und Adressaten Sozialer Arbeit diskutiert. Forschungsethische Richtlinien und methodische Handlungsanweisungen haben sich als nicht zielfüh- rend erwiesen. Vielmehr wird anhand verschiedener relevanter Aspekte ausgeführt, dass und inwiefern eine professionelle reflexive Haltung die Grundlage für die Bewältigung forschungsethischer und methodischer Spannungen ist.

Professor Dr. Claudia Steckelberg ist Dipl.-Sozialpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin. Sie lehrt Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Neubrandenburg mit den Schwerpunkten Wohnungslosenhilfe, Jugend(sozial)arbeit, Gemeinwesenarbeit und Geschlechterforschung. E-Mail: steckelberg@hs-nb.de

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S. 228-232

Rundschau

S. 229

Tagungskalender

S. 233-236

Bibliographie

S. 237-240

Verlagsbesprechungen

S. 240

Impressum

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