Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2014

2014

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Heft 7

S. 241

Editorial

S. 242-249

Das Maltreatment Classification System (MCS)
Ein Modell zur Kategorisierung von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (Teil 2)
Jenny Horlich; Stefanie Dehmel; Susan Sierau; Lars White; Kai von Klitzing, Leipzig
Schlagworte: Kindesmisshandlung - Vernachlässigung - Klassifikation - Jugendhilfe - Fallbeschreibung - Emotion - Moral - Straftäter

In zwei Folgen stellt der Beitrag das Maltreatment Classification System (MCS) nach Barnett, Manly und Cicchetti (1993) vor, eines der wenigen international anerkannten und theoretisch sowie empirisch fundierten Klassifikationssysteme zur Erfassung von Misshandlung und Vernachlässigung im Kindesund Jugendalter. In der Ausgabe 6.2014 wurden anhand eines Fallbeispiels aus der Jugendhilfe, das im Rahmen des Forschungsprojektes AMIS analysiert wurde, die Kategorien des MCS beschrieben und ausgewertet. Der vorliegende zweite Teil des Berichts setzt die Darstellung der Kategorien fort und fasst die Ergebnisse des Forschungsprojekts zusammen.

Jenny Horlich ist AMIS-Projektleiterin beim Amt für Jugend, Familie und Bildung Leipzig. E-Mail: jenny.horlich@leipzig.de

Stefanie Dehmel ist AMIS-Projektmitarbeiterin im Amt für Jugend, Familie und Bildung Leipzig. E-Mail: stefanie.dehmel@leipzig.de

Dr. Susan Sierau ist AMIS-Teilprojektleiterin in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters des Universitätsklinikums Leipzig AöR. E-Mail: Susan.Sierau@medizin.uni-leipzig.de

Lars White ist AMIS-Projektkoordinator in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters des Universitätsklinikums Leipzig AöR. E-Mail: LarsOtto.White@medizin.uni-leipzig.de

Professor Dr. Kai von Klitzing leitet die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters des Universitätsklinikums Leipzig AöR und ist AMIS-Verbundprojektleiter. E-Mail: Kai.Klitzing@medizin.uni-leipzig.de

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S. 243

DZI Kolumne

S. 250-256

Der soziale Fetisch des öffentlichen Raums
Raumkonflikte als Dispositive von Ordnung und Kontrolle
Anselm Böhmer, Weingarten
Schlagworte: Konflikt - Gesellschaft - Befragung - soziale Umwelt - Inanspruchnahme - Sozialraum - öffentlicher Raum

Der öffentliche Raum ist seit geraumer Zeit häufig ein umkämpfter. Dabei spielen verschiedene Nutzungsinteressen und Ordnungsvorstellungen eine Rolle, doch wird darin letztlich ein gesellschaftliches Grundkonzept rekapituliert. Diese These entwickelt und belegt der vorliegende Aufsatz anhand einer Fallstudie und im Rückgriff auf Angebote kritischer Theorien.

Professor Dr. Anselm Böhmer lehrt Sozialplanung, kommunale Entwicklung und Sozialraumorientierung an der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Ravensburg-Weingarten. E-Mail: boehmer@hs-weingarten.de

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S. 257-263

Auslandsadoptionen im Fokus der Kinderrechtskonvention
Paul Bränzel, Berlin
Schlagworte: Adoption - Ausland - UN-Konvention über die Rechte des Kindes - Kindeswohl - Subsidiaritätsprinzip - Kindesschutz - Menschenhandel

Eine Auslandsadoption stellt eine schwerwiegende und unumkehrbare Entscheidung im Leben eines Kindes dar und erfordert daher die strenge Beachtung seiner Rechte. Der Beitrag betrachtet die UN-Kinderrechtskonvention unter dem Gesichtspunkt internationaler Adoptionen und fragt, ob die Kinderrechte innerhalb des Geltungsbereiches des Haager Übereinkommens und in der Adoptionsvermittlungspraxis in Deutschland ausreichend beachtet werden.

Paul Bränzel ist M.S.W. (Master of Social Work), Dipl.-Sozialpädagoge und Dipl.-Sozialarbeiter (FH). Er arbeitet in einer stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung sowie freiberuflich als Einzelfallhelfer und wissenschaftlicher Mitarbeiter. E-Mail: p.braenzel@yahoo.de

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S. 264-268

Die Bedeutung von Religiosität in Pflegefamilien
Sophie Prescher, Berlin
Schlagworte: Christentum - Pflegeeltern - Pflegekind - Aufsichtspflicht - Kooperation - Jugendamt - Eltern - Kindererziehung

Christliche Pflegeeltern wurden im Rahmen einer Bachelorarbeit befragt, inwieweit religiöse Wertvorstellungen im Vermittlungsverfahren, in der Kooperation mit den leiblichen Eltern ihres Pflegekindes und dem Jugendamt sowie im familiären Zusammenleben eine Rolle spielen. Der Beitrag geht auf die unterstützende Wirkung von Religion für Pflegeeltern und Pflegekinder ein und erläutert religiös begründete Motivationen für die Pflegeelterntätigkeit.

Sophie Prescher ist Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin (B.A.) und bei der Universal-Stiftung Helmut Ziegner beschäftigt. E-Mail: Sophie.Prescher@gmx.de

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S. 269-273

Rundschau

S. 271

Tagungskalender

S. 273-276

Bibliographie

S. 277-280

Verlagsbesprechungen

S. 280

Impressum

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Heft 10/11

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