Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2014

2014

Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Heft 7

Heft 8

Heft 9

S. 321

Editorial

S. 322-328

Macht in der Sozialen Arbeit
Eine Herausforderung für Praxis und Lehre
Stefanie Lindner, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Macht - Sozialarbeiter - Klient-Beziehung - Berufspraxis - Wissenschaft

Fachkräfte der Sozialen Arbeit verfügen im täglichen Umgang mit ihren Klientinnen und Klienten über Macht und üben diese auch aus. Dieser Aspekt professioneller Beziehungen wird jedoch sowohl in der Lehre als auch in der Praxis nicht nur zu wenig beachtet, sondern mitunter sogar negiert. Der Beitrag einer Studentin der Sozialen Arbeit untersucht die möglichen Gründe hierfür. Die Autorin erklärt, warum sie mehr Transparenz für nötig hält und welche Rolle die Lehre hier spielen kann.

Stefanie Lindner ist Sozialarbeiterin (B.A.) und Studentin am Berliner Zentrum für Postgraduale Studien Sozialer Arbeit (ZPSA) im Studiengang „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession". E-Mail: s.lin2701@gmail.com

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 323

DZI Kolumne

S. 329-335

Korruption im Sozialwesen
Heiligt der Zweck die Mittel?
Ruth Linssen; Ilka Kammigan, Münster
Schlagworte: Sozialwesen - Ethik - Sozialarbeiter - Berufsethos - Kriminologie - Korruption

Auch im Sozialwesen existiert Korruption, wird aber häufig als vernachlässigbares Problem abgetan. Dabei wird unter anderem auf eine ethisch-moralische Grundhaltung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern verwiesen. Dieser Beitrag geht aus kriminologischer Sicht der Gegenfrage nach, ob nicht vielmehr ethisch-moralische Ansprüche und berufstypische Situationen als bereichsspezifische Rechtfertigungen Korruption auch zu befördern vermögen.

Professor Dr. Ruth Linssen lehrt Soziologie und Recht am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster. E-Mail: linssen@fh-muenster.de

Ilka Kammigan, Kriminologin (M.A.), ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster. E-Mail: kammigan@fh-muenster.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 336-342

Widerstand tut not
Warum es nötig ist und warum es lohnt, sich zur Wehr zu setzen
Mechthild Seithe, Berlin
Schlagworte: Sozialarbeiter - Widerstand - Verhalten - Konflikt - Berufspraxis - Handlungskompetenz

Angesichts der gegenwärtigen neoliberalisierten Sozialen Arbeit mit ihren fachlichen und ideologischen Zumutungen scheint ein Widerstand der Profession notwendig. Wohlwissend um die schweigenden Mehrheit der Praktikerinnen und Praktiker und um den Versuch der Politik, die Probleme an der Basis nicht zur Kenntnis zu nehmen, beschreibt der Artikel, wie ein Widerstand der Profession aussehen könnte, was konkret widerständiges Verhalten bedeutet, welche Aspekte für gelingenden Widerstand wichtig sind und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen.

Professor Dr. Mechthild Seithe, Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Psychologin, lehrte von 1993 bis 2011 Sozialpädagogik an der Ernst-Abbe- Fachhochschule in Jena. E-Mail: mech.seithe@gmx.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 342-348

Inklusion mit der iMap
Jan V. Wirth, Cottbus
Schlagworte: Behinderter - Inklusion - Lebensführung - Systemtheorie - Soziale Arbeit - Methode - Diagnostik

Im Folgenden wird die iMap (inklusionsMap) als ein systemisches Instrument zur Erhebung und Bearbeitung von funktional differenzierter Inklusion vorgestellt. Die iMap soll zu einem sachlich begründeten, empirisch nachvollziehbaren und zielorientierten Interventionsdesign führen. Mit ihr kann ein globaler Überblick über die wesentlichen Dimensionen der Lebensführung der Klientinnen und Klienten gewonnen werden, die Ansätze zur Zielund Hilfeplanung eröffnen. Die iMap lässt sich in der Lebensführungsforschung, im Bereich sozialer Diagnostik für Assessment, Intervention und Evaluation und als Gesprächshilfe einsetzen.

Dr. Jan V. Wirth, Dipl.-Sozialarbeiter/-pädagoge (FH), ist systemischer Praxisberater und Ausbilder. Er vertritt eine Professur an der Brandenburgischen TU Cottbus-Senftenberg. E-Mail: info@systeams.org

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 349-352

Rundschau

S. 351

Tagungskalender

S. 353-356

Bibliographie

S. 357-360

Verlagsbesprechungen

S. 360

Impressum

Heft 10/11

Heft 12