2015

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Heft 1

S. 1

Editorial

S. 2-8

Etablierte versus neu Zugewanderte
Ansätze interkultureller Arbeit mit Migrantenfamilien
Ahmet Toprak, Dortmund
Schlagworte: Migrantenfamilie - Migrantenjugendlicher - Adoleszenz - Beratung - Turkei

Kinder, Jugendliche und deren Familien leben in unterschiedlichen Milieus und haben vielfältige Lebenswelten. Bei Familien mit Migrationshintergrund kommen die migrations- und kulturspezifischen Bedingungen hinzu. Fachkräfte der Jugendhilfe, der Schule und in Beratungsstellen müssen diese Bedingungen kennen, um ihre Handlungsoptionen zu erweitern. Bestimmte Verhaltensweisen der Familien beruhen auf interkulturellen Missverständnissen. Aber auch die rechtliche Lage von Familien kann eine große Hürde für die Soziale Arbeit sein.

Professor Dr. Ahmet Toprak, Dipl.-ädagoge, ist Dekan des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund. E-Mail: ahmet.toprak@fh-dortmund.de

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S. 3

DZI Kolumne

S. 9-14

Der Tugendbegriff in der Ethik Sozialer Arbeit
Phronetische Soziale Arbeit
Marion Möhle, Esslingen
Schlagworte: Philosophie - Ethik - Soziale Arbeit - Handlungskompetenz - Berufsethos

Ethik der Sozialen Arbeit als angewandte Ethik bezieht die Tugendethik eher nur am Rande ein. Die Autorin stellt Überlegungen vor, wie der Tugendbegriff für die Ethik der Sozialen Arbeit fruchtbar gemacht werden kann. Dabei wird das Verhältnis des Tugendbegriffs zu den Begriffen der Kompetenz und des Habitus diskutiert und schließlich die Tugend der phronesis (Klugheit) als handlungsleitend für Disziplin und Profession postuliert.

Professor Dr. Marion Möhle ist Dipl.-Soziologin und Philosophin (M.A.). Sie lehrt Sozial- und Europapolitik sowie Ethik der Sozialen Arbeit an der Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen. E-Mail: marion.moehle@hs-esslingen.de

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S. 14-21

Soziale Arbeit in der Sterbebegleitung
Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt
Kathleen Paul; Lisa Janotta; Katrin Heuer; Andreas Hanses, Dresden
Schlagworte: Hospiz - Sterbebegleitung - Soziale Arbeit - Professionalisierung - Forschung - Biographie

Während die Relevanz Sozialer Arbeit im Hospiz bereits vielfältig beschrieben wurde, fehlt es bisher an empirischer Forschung. Der Artikel stellt Ergebnisse aus biographischen Interviews sowie Experteninterviews aus dem Kontext der Sterbebegleitung im Hospiz vor und bezieht diese aufeinander. Es wird diskutiert, wie diese beiden Ebenen miteinander zusammenhängen und welche Einflüsse dem institutionellen Rahmen des Hospizes in der „sozialen Konstruktion des Sterbens“ zugeschrieben werden können. Hieraus ergeben sich relevante Perspektiven zur Entwicklung professionellen Handelns.

Kathleen Paul, Dipl.-Pädagogin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden. E-Mail: kathleen.paul@tu-dresden.de

Lisa Janotta, Dipl.-Pädagogin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden. E-Mail: lisa.janotta@tu-dresden.de

Katrin Heuer, Dipl.-Soziologin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden. E-Mail: katrin.heuer@tu-dresden.de

Prof. Dr. phil. habil. Andreas Hanses ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialpädagogik mit den Schwerpunkten Prävention und Gesundheitsförderung der Fakultät Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden. E-Mail: andreas.hanses@tu-dresden.de

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S. 21-27

Nächstenliebe oder kapitalistische Unternehmenskultur?
Die Praxis von Caritasverband und Diakonischem Werk
Gert Hellerich, Bremen; Daniel White, Jupiter, USA
Schlagworte: Caritas - Diakonie - Kirche - Wohlfahrtspflege - Christentum - Selbstverständnis - Kritik

Ihrem Selbstverständnis nach folgen Caritasverband und Diakonisches Werk der von Jesus praktizierten Nächstenliebe. Unsere Analyse ihrer sozialen Praxis ergibt jedoch ein anderes Bild. Es handelt sich vielmehr um hierarchisch gegliederte Sozialkonzerne, die nicht durch Spenden, sondern größtenteils vom Staat finanziert werden. Der Beitrag untersucht, wie der Perspektivenwechsel in der christlichen Wohlfahrt vonstattengehen müsste, um die gegenwärtige soziale Praxis zu verändern.

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S. 28-32

Rundschau

S. 31

Tagungskalender

S. 33-36

Bibliographie

S. 37-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 05/06

Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10

Heft 11

Heft 12