Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2015

2015

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Heft 1

Heft 2

S. 41

Editorial

S. 42-50

Soziale Gerechtigkeit
Zum Selbstverständnis in der Sozialen Arbeit
Wilfried Hosemann, Bamberg
Schlagworte: Soziale Arbeit - Gerechtigkeit - Professionalisierung - Philosophie - Ethik

Soziale Gerechtigkeit ist ein umstrittener Begriff ? eine Arena für Auseinandersetzungen, wie in einer Gesellschaft die Grundsätze des Zusammenlebens geregelt werden sollen. Welchen Beitrag die Soziale Arbeit zur Herstellung gerechter Lebensverhältnisse leisten kann, hängt von ihrem professionellen Selbstverständnis ab. Dazu werden Voraussetzungen, Theorieansätze und Perspektiven präsentiert.

Professor Dr. Wilfried Hosemann, Dipl.-Pädagoge und Dipl.-Sozialarbeiter (FH), lehrte Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Hochschule Coburg. Er ist Mitherausgeber des Journals der DGSSA. E-Mail: wilfried.hosemann@unibamberg.de

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S. 43

DZI Kolumne

S. 51-59

Die Konvention über die Rechte von Menschen
mit Behinderungen

Eine Bestandsaufnahme für die Soziale Arbeit
Meike Günther, Berlin
Schlagworte: Behinderung - Menschenrechte - UNO - Sozialpolitik - Inklusion

Die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen setzt menschenrechtlich verbindliche Standards und wurde 2009 von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert. Die Konvention verpflichtet nicht nur die beigetretenen Staaten, sondern zwingt auch die Soziale Arbeit, ihre Angebote, Rahmenbedingungen, Zielgruppenansprachen und theoretischen Ausarbeitungen grundsätzlich zu überdenken und weiterzuentwickeln. Eine intersektionale Sicht auf Diskriminierungen und Lebenslagen, ein menschenrechtliches Modell von Behinderung und die Orientierung auf Teilhabehindernisse sind hierfür grundlegend.

Dr. Meike Günther, Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Sozialpädagogin, forscht über Intersektionalität, Diversität und Bildung. Sie ist wissenschaftliche Referentin im Deutschen Institut für Menschenrechte. E-Mail: meike.guenther@gmx.de

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S. 59-68

Stadtteilmütter in Berlin
Erste Ergebnisse einer qualitativ-rekonstruktiven Studie zu ihren Verwirklichungschancen
Liv-Berit Koch, Berlin
Schlagworte: Migrantenfamilie - Sprachbarriere - Integration - Stadtteil - Forschung

Der Beitrag untersucht unterschiedliche Formen und Logiken von Lebensführungen, die sich im Spannungsfeld zwischen individuellen Eigenleistungen und multiplikatorisch vermittelten sowie staatlich geförderten Leistungen herausbilden. Er dokumentiert die Schwelle, an denen sich Stadtteilmütter als gesellschaftliche Brückenbauerinnen zwischen familialen oder gemeinnützig ausgeübten Tätigkeiten und einem anerkannten Beruf befinden, und erörtert Konsequenzen für eine adressatenorientierte Soziale Arbeit, in der sich aktuell ein neues Beschäftigungs- und Arbeitsfeld unterhalb einer Berufsfachschulausbildung für Sozialassistentinnen ausdifferenziert.

Liv-Berit Koch, Dipl.-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin (FH), ist Doktorandin an der Freien Universität Berlin am Fachbereich Erziehungswissenschaften sowie Promotionsstipendiatin des INIB e.V. an der Evangelischen Hochschule Berlin. E-Mail: liv-berit.koch@web.de

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S. 69-72

Rundschau

S. 71

Tagungskalender

S. 73-76

Bibliographie

S. 77-80

Verlagsbesprechungen

S. 80

Impressum

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