2015

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

S. 81

Editorial

S. 82-89

Interkulturelle Herausforderungen
Über die Zusammenarbeit der Münchner Kinder- und Jugendhilfe mit vietnamesischen Familien
Ngan Nguyen-Meyer, München
Schlagworte: Migrantenfamilie - interkulturell - Kommunikation - Stadtjugendamt - München - Vietnam

Der Beitrag thematisiert die oft gravierenden Hindernisse einer gelingenden Zusammenarbeit von Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe und vietnamesischen Familien. Oft leidet die Kooperation am unterschiedlichen Umgang mit Distanz und Nähe und gegensätzlichen Kommunikationspraktiken. Fachkräfte formulieren mitunter schwer erreichbare Ziele, während vietnamesische Familien Schwierigkeiten mit abstrakten Formen der Wissensvermittlung haben und auch die Komplexität des Hilfesystems oft nicht überblicken.

Ngan Nguyen-Meyer, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), arbeitet in der ambulanten Erziehungshilfe, Beratungsdienste der Arbeiterwohlfahrt gGmbH München. Sie ist Dozentin für Theorien der Sozialen Arbeit an der Hochschule München und als interkulturelle Trainerin für Fachkräfte in der Arbeit mit vietnamesischen Familien tätig. E-Mail: ngan.nguyen-meyer@gmx.de

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S. 83

DZI Kolumne

S. 89-95

Freiwillige in der häuslichen Versorgung von Menschen mit Demenz
Theresa Hilse, Jena
Schlagworte: Demenz - Demographie - freiwilliges Engagement - häusliche Pflege - qualitative Forschung - Deutung

Freiwillige werden zunehmend in der Versorgung von Menschen mit Demenz eingesetzt. Hierzu gibt es vielfältige Modellprojekte und einen breiten Diskurs, in dem jedoch nur selten analysiert wird, wie Freiwillige ihr Engagement selbst wahrnehmen. Die im Beitrag vorgestellte Studie untersucht die Deutungen freiwillig Engagierter und erschließt darüber das Feld der häuslichen Versorgung bei Demenz. Nachfolgend werden Ausschnitte der Gesamtstudie präsentiert.

Theresa Hilse, Dipl.-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin (FH), ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ernst-Abbe-Hochschule und Promovendin der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. E-Mail: theresa.hilse@fh-jena.de

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S. 96-101

Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen
Ein Praxisbericht aus Gelsenkirchen
Wilfried Reckert; Lisa Heite; Martina Mail, Gelsenkirchen
Schlagworte: älterer Erwachsener - soziale Gemeinschaft - Generationengemeinschaft - bürgerschaftliches Engagement - Freizeiteinrichtung

Der Beitrag beschreibt die Möglichkeiten der Gewinnung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement anhand der Erfahrungen in Gelsenkirchen. Es zeigt sich, dass dies in dem Maße gelingt, wie die Ansprache gezielt und ernsthaft erfolgt, es verlässliche Ermöglichungsstrukturen gibt und das Engagement durch nachhaltige Qualifizierungs- sowie Unterstützungsstrukturen respektvoll und wertschätzend begleitet wird.

Dr. Wilfried Reckert war städtischer Seniorenbeauftragter und Geschäftsführer des Generationennetz Gelsenkirchen e.V. E-Mail: reckert@jpberlin.de

Lisa Heite ist Sozialarbeiterin (B.A.) und hat im Studiengang Alternde Gesellschaften an der TU Dortmund ihren M.A. erworben. Sie ist stellvertretende Geschäftsführerin des Generationennetz Gelsenkirchen e.V. E-Mail: lisa.heite@gelsenkirchen.de

Martina Mail ist als Diplom-Sozialarbeiterin im Generationennetz Gelsenkirchen e.V. tätig. E-Mail: martina.mail@gelsenkirchen.de

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S. 102-107

Images of problem drinking and gambling
German social workers‘ view on self-governed drinking and game providers’ profit motives (Part 1)
Michael Egerer, Helsinki
Schlagworte: Alkoholismus - Glücksspiel - Suchtkranker - Sozialarbeiter - empirische Sozialforschung

Die vorgestellte Studie vergleicht auf der Basis von sechs Fokusgruppen die Vorstellungen deutscher Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter von problematischem Trinken mit denen von problematischem Glücksspiel. Es wird untersucht, ob die Probanden das individualmedizinische Suchtmodell verwenden, um problematisches Glücksspiel zu verstehen. Der vorliegende erste Teil des Berichts führt in das Thema ein, erläutert die Methodologie, das Datenmaterial sowie den semiotischen Auswertungsansatz. Der zweite Teil folgt in der nächsten Ausgabe dieser Zeitschrift.

Dr. Michael Egerer, Dipl.-Soziologe, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Helsinki. E-Mail: michael.egerer@helsinki.fi

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S. 108-112

Rundschau

S. 109

Tagungskalender

S. 113-116

Bibliographie

S. 117-120

Verlagsbesprechungen

S. 120

Impressum

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