Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2015

2015

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Heft 05/06

S. 162-163

Editorial

S. 163

DZI Kolumne

S. 164-171

Professionalisierung und Akademisierung von Care-Berufen
Ein Beitrag zur Chancengleichheit und Gleichberechtigung
Anne Wihstutz, Berlin
Schlagworte: soziale Berufe - Akademiker - Chancengleichheit - Gleichberechtigung - Rollenverhalten

Die Bedeutung der Akademisierung von Care-Berufen als weiblich konnotierten Berufsfeldern, wie die Frühpädagogik und gesundheitsbezogene therapeutischpflegerische Berufe, wird in diesem Beitrag mit Verweisen auf die historische Entwicklung insbesondere der Sozialen Arbeit diskutiert. Der Artikel beschäftigt sich aus genderkritischer Perspektive mit den Strukturen, die in die Ausbildungen eingelagert sind und sich nachteilig auf die beruflichen Karrieren von Frauen in Wissenschaft und Care-Berufen auswirken.

Professorin Dr. Anne Wihstutz lehrt Soziologie im Studiengang Kindheitspädagogik und ist die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Evangelischen Hochschule Berlin. Sie leitet das Projekt „Genderprofiling“. E-Mail: wihstutz@eh-berlin.de

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S. 172-178

Umgang mit Vielfalt
Hochschuldidaktische Anforderungen
Sandra Smykalla, Berlin
Schlagworte: Hochschule - Didaktik - soziale Berufe - Gender Mainstreaming - Diversity

Der Beitrag analysiert die Diskursivierung von Vielfalt im Kontext hochschuldidaktischer Vorhaben. In kritischer Reflexion der Praxis von zielgruppenspezifischen Angeboten für Studierende werden Anforderungen an diversitätsorientierte Strategien formuliert. Perspektiven für fachliche und methodische Anschlussstellen der SaGE-Fächer werden in Bezug auf den Wandel einer Lehr-Lernkultur skizziert.

Professorin Dr. Sandra Smykalla lehrt Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Gender und Intersektionalität an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. E-Mail: sandra.smykalla@khsb-berlin.de

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S. 178-185

... die Diversität, die wir haben, zu nutzen!
Gender und Diversity an der Evangelischen Hochschule Berlin
Brigitte Dinkelaker; Stephanie Klopsch; Gabriele Schambach; Anne Wihstutz, Berlin
Schlagworte: Soziale Berufe - Gender Mainstreaming - Professionalisierung - Fachhochschule - Diversity

Gender und Diversity sind Aspekte, die in den Hochschulen für Soziale Arbeit, Gesundheit und Erziehung (SaGE) idealerweise als Querschnittsthemen inhaltlich und strukturell verankert werden. Doch wie können die Bedürfnisse der Hochschulmitglieder berücksichtigt und wie kann die Relevanz des Themas in das Praxisfeld der Hochschulen implementiert werden? Das Projekt Genderprofiling der Evangelischen Hochschule Berlin hat alle Hochschulmitglieder zu ihren individuellen Wahrnehmungen in Bezug auf Gender und Diversity befragt und stellt die Ergebnisse hier vor.

Brigitte Dinkelaker, Dipl.-Psychologin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Genderprofiling“ an der Evangelischen Hochschule Berlin. E-Mail: dinkelaker@eh-berlin.de

Stephanie Klopsch, B.A. Soziale Arbeit, ist studentische Mitarbeiterin im Projekt „Genderprofiling“ und Masterstudentin an der EHB. E-Mail: stephanie.klopsch@stu.eh-berlin.de

Dr. phil. Gabriele Schambach, Dipl.-Politologin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Genderprofiling“ an der EHB. E-Mail: schambach@eh-berlin.de

Professorin Dr. Anne Wihstutz lehrt Soziologie im Studiengang Kindheitspädagogik und ist die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der EHB. Sie leitet das Projekt „Genderprofiling“. E-Mail: wihstutz@eh-berlin.de

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S. 185-193

Intersektionalität als Perspektive für die Soziale Arbeit
Nadja Jacubowski-Torres; Lena Ahrens, Jakarta
Schlagworte: Soziale Arbeit - Diskriminierung - Rassismus - Intersektionalität - Homosexualität

In diesem Artikel wird der Frage nachgegangen, welche Relevanz das Konzept der Intersektionalität für die Soziale Arbeit hat. Zunächst wird ein kurzer Einblick in die Entstehungsgeschichte des Begriffs sowie in den theoretischen Diskurs gegeben. Anschließend werden relevante Aspekte dargestellt, die für den Bereich der Sozialen Arbeit impulsgebend sein können. Die praktische Anwendung des Konzeptes wird am Beispiel des LesMigraSProjektes zum Thema Mehrfachdiskriminierung erläutert.

Dr. Nadja Jacubowski-Torres ist Südostasienwissenschaftlerin und hat LesMigraS bei der Umsetzung der Kampagne zu Gewalt und Mehrfachdiskriminierung unterstützt. Derzeit ist sie als Gender Focal Point für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Jakarta im Einsatz. E-Mail: nadja.jacubowski@giz.de

Lena Ahrens ist Sozialwissenschaftlerin, M.A., mit dem Schwerpunkt Gender and Development. Sie ist als Genderberaterin in der Entwicklungszusammenarbeit tätig und setzt sich mit Mehrfachdiskriminierung in unterschiedlichen regionalen Kontexten auseinander. E-Mail: lenaahrens@yahoo.de

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S. 193-198

Equity Literacy – Eine Anregung für Soziale Arbeit
Überlegungen auf der Grundlage des Konzeptes „Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ in Kitas und Schulen Petra Wagner, Berlin
Petra Wagner, Berlin
Schlagworte: Kindertageseinrichtung - Konzeption - Methode - Antidiskriminierung - Diversity

Der Text skizziert den Anti-Bias-Approach gegen Einseitigkeiten und Diskriminierung, der in Deutschland als Ansatz „Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ in den letzten 15 Jahren eine beträchtliche Ausdehnung in Kitas erfahren hat. „Equity“ oder „Gleichwürdigkeit“, verstanden als die Einlösung gleicher Rechte auf Bildung bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Unterschiede, ist dabei eine Aufforderung an die pädagogischen Fachkräfte, sich entsprechende Kompetenzen anzueignen. Im Konzept der „equity literacy“ nach Gorski liegen Chancen auch für Bewusstwerdungsprozesse beim Fachpersonal Sozialer Arbeit.

Petra Wagner, Dipl.-Pädagogin, ist Direktorin des Instituts für den Situationsansatz/Internationale Akademie Berlin INA gGmbH und leitet dort die Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung. E-Mail: petra.wagner@kinderwelten.net

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S. 199-205

Geschlechtergerechtigkeit und Diversity aus Sicht des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin
Ulrike Kostka, Berlin
Schlagworte: Deutscher Caritasverband - Gender Mainstreaming - Gerechtigkeit - Diversity - Soziale Arbeit

80 Prozent der Mitarbeitenden der Caritas sind weiblich, jedoch nur 20 Prozent der Führungsstellen sind mit Frauen besetzt – auch im Caritasverband für das Erzbistum Berlin. Durch das Projekt „Gleichgestellt in Führung gehen“ wurden Frauen für Führungspositionen durch den Verband gezielt qualifiziert, im Erzbistum Berlin wurden zugleich Leitungsstellen durch Frauen besetzt. Jetzt kommt es darauf an, Geschlechtergerechtigkeit und Diversity zum selbstverständlichen Teil einer Personal-, Verbands- und Kirchenentwicklungsstrategie zu machen, um als Arbeitgeber und Kirche attraktiver zu werden.

Professorin Dr. Ulrike Kostka ist die Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin und außerplanmäßige Professorin für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. E-Mail: ukostka@web.de

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S. 206-212

Negotiating Difference
Beobachtungen zum Umgang mit Diversität und Intersektionalität in der niedrigschwelligen Sozialen Arbeit in Österreich
Hemma Mayrhofer, Wien
Schlagworte: Diversity - Intersektionalität - empirische Forschung - Jugendarbeit - Österreich

Der Beitrag fasst die Forschungsergebnisse verschiedener Studien über den Umgang mit Differenz und Diversität in der Sozialen Arbeit in Österreich zusammen. Neben den Diversity-Kompetenzen von Fachkräften werden Aspekte von Diversität für niedrigschwellige Zugänge in den Fokus genommen. Am Beispiel mobiler Jugendarbeit wird veranschaulicht, wie in Interaktionssituationen mit Jugendlichen über Differenz verhandelt wird. Auf Organisationsebene wird die Bedeutung von Diversity-Management für niedrigschwellig arbeitende Teams erörtert.

Magistra Dr. Hemma Mayrhofer ist Soziologin und Senior Researcher. Sie ist Lektorin am Institut für Soziologie der Universität Wien und an der Fachhochschule Campus Wien. E-Mail: hemma.mayrhofer@univie.ac.at

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S. 212-219

Einfach mit Vielfalt umgehen?
Aspekte von Diversity und Gender in der Schweiz
Rebekka Ehret, Luzern
Schlagworte: Diversity - Gender - Intersektionalität - Soziale Arbeit - Schweiz

Der Beitrag thematisiert Wahrnehmungen von Geschlecht, Herkunft, Status und Kultur und deren Wirkungen auf die Soziale Arbeit und Ausbildung zur Sozialen Arbeit in der Schweiz.1 Es wird gezeigt, welche Anforderungen erkannt und wie zukünftige Fachkräfte auf den Beruf vorbereitet werden müssen, der von zunehmender Internationalisierung und Zuwanderung, aber oft auch von überkommenen Strukturen geprägt wird. Erfahrungen zum Umgang mit Gender und Diversity werden anhand eines Praxisbeispiels erörtert.

Dr. Rebekka Ehret ist Ethnologin. Sie lehrt und forscht im Themenbereich Migration, Transkulturalität, Diversity und Intersektionalität am Institut für Soziokulturelle Entwicklung an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit. E-Mail: rebekka.ehret@hslu.ch

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S. 220-226

Rundschau

S. 225

Tagungskalender

S. 227-232

Bibliographie

S. 233-240

Verlagsbesprechungen

S. 240

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