2015

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 05/06

Heft 7

Heft 8

S. 281

Editorial

S. 282-286

Themenzentrierte Interaktion und Bildungstheorie
Erste Schritte einer Verortung
Margit Ostertag, Nürnberg
Schlagworte: themenzentrierte Interaktion - Gruppenarbeit - Methode - Supervision - Sozialpädagogik

Ursprünglich von der Psychoanalyse herkommend ist die Themenzentrierte Interaktion (TZI) heutzutage in pädagogischen Handlungsfeldern weitaus präsenter als in psychologischen Kontexten. In der pädagogischen Theorie- und Fachdiskussion wird die TZI jedoch nach wie vor kaum oder allenfalls als psychologisches Konzept wahrgenommen. Wesentliche Impulse für eine stärkere Verankerung und Einbindung in den pädagogischen Fachdiskurs sind mit einer bildungstheoretischen Grundlegung der TZI verbunden. Erste Ansatzpunkte einer solchen Grundlegung werden in den folgenden Überlegungen entwickelt.

Professor Dr. Margit Ostertag, Diplom-Pädagogin, Supervisorin (DGSv), Coach (DGfC), Weiterbildung in TZI (RCI-Zertifikat), lehrt Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. E-Mail: margit.ostertag@evhn.de

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S. 283

DZI Kolumne

S. 287-295

Politisches Interesse von Studierenden
Einstellungen Studierender der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik
Jürgen Gries; Vincenz Leuschner; Gerhard Wenzke, Berlin
Schlagworte: Student - Hochschule - Politik - Befragung - Untersuchung

Auf der Grundlage von zwei Befragungen in den Jahren 2007/2008 (N = 733) und 2014 (N = 146) werden sowohl die politischen Grundorientierungen als auch spezifische politische Haltungen Studierender zu Hochschulpolitik, Demokratie und Fremdenfeindlichkeit untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein geringes politisches Interesse der Studierenden, gepaart mit geringem hochschulpolitischen Engagement und hoher Politikverdrossenheit. Die Studierenden lehnen Fremdenfeindlichkeit ab und verorten sich mehrheitlich im linken Spektrum.

Professor Dr. Jürgen Gries lehrte Soziologie und Sozialarbeitswissenschaft an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. E-Mail: juergengries@gmx.de

Dr. Vincenz Leuschner, Dipl.-Sozialarbeiter und Sozialpädagoge sowie Dipl.-Sozialwissenschaftler, arbeitet im Bereich Entwicklungswissenschaft und angewandte Entwicklungspsychologie am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie der Freien Universität Berlin. E-Mail: vincenz.leuschner@fu-berlin.de

Dr. Gerhard Wenzke ist Dipl.-Sozialwissenschaftler und befindet sich im Ruhestand. E-Mail: g.wenzke@arcor.de

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S. 295-301

Obdachlose alleinerziehende Mütter in Polen
Die Unterstützungseinrichtung „Etezja“ in Warschau
Anna Kasten, Berlin; Urszula Mroczek, Warschau
Schlagworte: alleinerziehender Elternteil - Mutter-Kind-Einrichtung - Wohnungslosigkeit - Sozialarbeit - Polen

Der gesellschaftliche und politische Transformationsprozess seit 1989 in Polen hat der Sozialen Arbeit mehr Handlungsspielraum eröffnet, Maßnahmen gegen verschiedene soziale Probleme zu entwickeln. Hierzu gehört die Obdachlosigkeit von Frauen. Sie ist meist verdeckt und belastet deren Kinder, die ebenfalls obdachlos werden. Etezja1 ist eine Unterstützungseinrichtung, die im Jahr 2013 eröffnet wurde und Soziale Arbeit für die betroffenen Frauen und ihre Kinder leistet.

Anna Kasten, Dipl.-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin (FH), ist Promovendin der Technischen Universität Berlin. E-Mail: anna.kasten@arcor.de

Urszula Mroczek, Politologin und Pädagogin, leitet die Unterstützungseinrichtung für Frauen mit minderjährigen Kindern und für schwangere Frauen Etezja. E-Mail: u.mroczek@owkid.waw.pl

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S. 302-308

Maria Lusch
Pionierin der Sozialen Arbeit in der evangelischen Gesundheitsfürsorge
Peter Reinicke, Berlin
Schlagworte: Sozialdienst im Krankenhaus - Gesundheitsfürsorge - soziale Persönlichkeit - Weimarer Republik - Evangelische Kirche

Die Gesundheitsfürsorge gewann um 1920 zunehmend an Bedeutung für die Wohlfahrtspflege. 1925 richtete der „Central-Ausschuss für Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche“, das heutige Diakonische Werk, das Referat Gesundheitsfürsorge ein. 1927 wurde Maria Lusch als Sozialarbeiterin eingestellt. An ihrem Berufsweg können die damaligen Forderungen an die Soziale Arbeit, aber auch deren Möglichkeiten nachvollzogen werden. In der Fachpresse berichtete sie ausführlich über ihre Tätigkeit.

Professor Dr. Peter Reinicke ist Sozialarbeiter und Dipl.-Pädagoge und lehrte Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Berlin. E-Mail: peter@reinicke.de

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S. 308-312

Rundschau

S. 311

Tagungskalender

S. 313-316

Bibliographie

S. 317-320

Verlagsbesprechungen

S. 320

Impressum

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