Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen » 2015

2015

Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

Heft 1

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 05/06

Heft 7

Heft 8

Heft 9

Heft 10

Heft 11

Heft 12

S. 441

Editorial

S. 442-447

Frauenzufluchtswohnungen
Gesundheitliche und soziale Unterstützung gewaltbetroffener Frauen
Juliane Wahren, Berlin
Schlagworte: Frau - soziale Unterstützung - häusliche Gewalt - Gesundheit - Zufluchtsstätte

Soziale Unterstützung gewaltbetroffener Frauen hat bedeutenden Einfluss auf den Erhalt und die Wiedergewinnung ihrer Gesundheit. Die Ergebnisse der in diesem Beitrag vorgestellten Studie zeigen, dass viele der betroffenen Frauen nicht nur stark belastet sind, sondern auch über eine Vielzahl eigener und sozialer Ressourcen verfügen. In Abhängigkeit von den Bedürfnissen der Frauen können informelle und formelle Formen der sozialen Unterstützung trotz bestehender Stressoren zu einer erfolgreichen Lebensbewältigung beitragen.

Dr. phil. Juliane Wahren, Klinische Sozialarbeiterin, ist Vorstandsvorsitzende und Projektleiterin bei offensiv`91 e.V., Verein für soziale und kulturelle Dienste für Frauen, Familien und Jugendliche. E-Mail: jwahren@web.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 443

DZI Kolumne

S. 448-455

Zwischen stellvertretender und autonomer Inklusion
Eine konkretisierende Funktionsbestimmung Sozialer Arbeit
Heiko Kleve, Potsdam
Schlagworte: Inklusion - Systemtheorie - Soziologie - Wirtschaftssystem - Berufsbildungswerk

Eine Gesellschaft, die ein normatives Inklusionsgebot für alle Menschen verfolgt, sollte Institutionen etablieren, die auch die Menschen in Richtung autonomer Vollinklusion (etwa ins Wirtschaftssystem) führen, die gemeinhin von dieser Inklusion ausgeschlossen sind beziehungsweise denen es schwer fällt, die Erwartungen der Funktionssysteme und Organisationen zu erfüllen. Eine solche Institution der Inklusionshilfe ist die Soziale Arbeit. Was dies praktisch wie theoretisch bedeutet, wird hier sowohl soziologisch als auch anhand eines Beispiels inklusionsfördernder Arbeit eines Berufsbildungswerkes veranschaulicht.

Professor Dr. Heiko Kleve ist Soziologe, Dipl.-Sozialarbeiter und Sozialpädagoge. Er lehrt soziologische und sozialpsychologische Grundlagen sowie die Fachwissenschaft Soziale Arbeit an der Fachhochschule Potsdam und ist Systemischer Berater (DGSF), Supervisor (DGSv)/Systemischer Supervisor (SG), Case-Management-Ausbilder (DGCC) und Mediator (FH). E-Mail: kleve@fhpotsdam.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 456-462

Auf dem Weg zum Familienzentrum
Bedarfsanalyse in einer Chemnitzer Kindertagesstätte
Susan Hunger, Chemnitz
Schlagworte: Kindertageseinrichtung - Familienzentrum - Familie - Elternbildung - Gemeinwesenarbeit

Die Kindertagesstätte „Rappel-Zappel“ im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg soll zu einem Familienzentrum weiterentwickelt werden. Die Autorin hat hierzu eine Bedarfsanalyse durchgeführt und konkrete Angebote entwickelt, die im geplanten Familienzentrum etabliert werden sollten. Vor dem Hintergrund der Sozialraumdaten und Funktionen von Familienzentren werden zusätzlich abschließende Argumente für das Vorhaben formuliert.

Susan Hunger ist Soziologin (M.A.) und als pädagogische Mitarbeiterin im Bereich Jugendarbeit, flexible ambulante Hilfen beim Verein Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e.V. in Chemnitz tätig. E-Mail: susanhunger@aol.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 462-468

Die Feuerwehr ist mein Leben
Motive und Einstellungen von freiwillig engagierten Menschen aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen
Andrea Leipold; Daphne Hahn; Ilse Heberlein, Fulda
Schlagworte: freiwilliges Engagement - soziale Benachteiligung - Einstellung - Motivation

Arbeitslosigkeit, Migrationshintergrund oder niedriger Bildungsstand sind Prediktoren für eine geringe Teilhabe an einem freiwilligen Engagement. In einer qualitativen Untersuchung wurden sozial benachteiligte Engagierte in den Fokus gestellt. Motive und Einstellungen zu ihrem Ehrenamt wurden im Vergleich mit Engagierten aus privilegierteren Bevölkerungsgruppen analysiert. Die freiwillige Tätigkeit betrachten sie als Chance, ihr Wohlbefinden, ihre sozialen Ressourcen und ihre persönliche Entwicklung zu fördern.

Andrea Leipold, M.Sc. Public Health, ist Krankenschwester und derzeit als Qualitätsmanagementbeauftragte in den Main-Kinzig-Kliniken gGmbH tätig. An der Hochschule Fulda und der Universität Kassel bereitet sie ihre Promotion vor. E-Mail: andrea.leipold@pg.hs-fulda.de

Professor Dr. rer. pol. Daphne Hahn, Dipl.-Soziologin, lehrt Gesundheitswissenschaften und Empirische Sozialforschung an der Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege und Gesundheit. E-Mail: daphne.hahn@pg.hs-fulda.de

Professor em. Dr. Dr. Ilse Heberlein ist Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Dipl.- Psychologin. Derzeit ist sie im Public Health Institute der Hochschule Fulda sowie für den Sozialverband Deutschland SoVD tätig. E-Mail: ilse_heberlein@web.de

Artikel bestellen (3,00 €)

(die PDF-Datei wird innerhalb eines Werktages per E-Mail zugeschickt)

S. 468-473

Rundschau

S. 471

Tagungskalender

S. 474-476

Bibliographie

S. 477-480

Verlagsbesprechungen

S. 480

Impressum