2016

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Heft 1

S. 1

Editorial

S. 2-9

Die Abwertung des Sozialen
Momentaufnahmen am Beispiel der geplanten Reform der Pflegeberufe
Birgit Hoppe, Berlin
Schlagworte: Pflegeberuf - Altenpflege - Berufsausbildung - Reform - Professionalisierung

Der Beitrag zeichnet den Weg der Deprofessionalisierung des Sozialen in zentralen Versorgungsbereichen anhand des Arbeitsfeldes der Altenpflege nach. Die mit dem geplanten generalistischen Pflegeberuf propagierte These, dass sich eine Orientierung an Lebensphasen und damit auch Lebenslagen überholt habe, kann als ein nächster Schritt zur Abwertung des Sozialen verstanden werden. Ein Verständnis von Pflege, das insbesondere Altenpflege auch immer als Anlass für Soziale Arbeit begreift, wird zum Verschwinden gebracht.

Dr. Birgit Hoppe, Dipl.-Psychologin, ist Vorstandsvorsitzende und Direktorin der Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin – Walter May. E-Mail: info@stiftung-spi.de

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S. 3

DZI Kolumne

S. 9-17

Forschung über multiproblembelastete Familien
Herausforderungen bei ihrer Motivation zur Teilnahme an Forschungsvorhaben
Susan Sierau u.a., Leipzig
Schlagworte: Kinderschutz - empirische Untersuchung - Befragung - Methode - Zielgruppe

Der Artikel beschreibt anhand des Forschungsprojektes AMIS exemplarisch, wie Forschung über multiproblembelastete Familien gelingen kann. Es werden die sich hierbei ergebenden Herausforderungen an die Familien, den Allgemeinen Sozialen Dienst und die Forschung dargestellt und Wege zu deren Bewältigung aufgezeigt. Interdisziplinäre Zusammenarbeit erweist sich als wesentliches Kriterium für eine gelingende Forschungsarbeit über multiproblembelastete Familien.

Dr. rer. med. Susan Sierau, Dipl.-Psychologin, ist Leiterin des AMIS-Teilprojekts und in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters des Universitätsklinikums Leipzig AöR tätig. E-Mail: susan.sierau@medizin.uni-leipzig.de

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S. 17-22

Wenn soziale Dienstleistungen nicht in Anspruch genommen werden
Das österreichische Beratungsangebot Jugendcoaching zwischen Niederschwelligkeit und Verpflichtung
Alban Knecht, Linz
Schlagworte: Jugendhilfe - soziale Dienste - benachteiligter Jugendlicher - Inanspruchnahme - Berufseinmündung - Österreich

Es gibt in Österreich zwar einige Untersuchungen zur Nichtinanspruchnahme monetärer Sozialleistungen, die unterlassene Nutzung sozialer Dienstleistungen wurde bisher aber nicht erforscht. Der Beitrag untersucht am Beispiel des österreichischen Jugendcoachings, einem Beratungsangebot für frühe Schulabgänger und NEET-Jugendliche, ob und für wen eine solche Nichtinanspruchnahme problematisch ist. Diskutiert werden Niederschwelligkeit und Nutzungsverpflichtung als zwei einander entgegenstehende Lösungsstrategien.

Dr. Alban Knecht, Dipl.-Sozialpädagoge (FH) und Soziologe, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Johannes-Kepler-Universität Linz und Lehrbeauftragter am FH Campus Wien. Sein Tätigkeitsfeld sind Sozialpolitik, Armutsforschung sowie Kinder- und Jugendarmut. E-Mail: aknecht@albanknecht.de

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S. 23-28

Eurowaisen
Humanitäre Folgen der europäischen Einigung
Piotr Magier, Lublin; Bernd Kolleck, Berlin
Schlagworte: Kind - Jugendlicher - Europa - Migration - Kindeswohl

Die Arbeitsmigration von Mittel- und Osteuropa in die westlichen Länder der Union mag vorteilhaft für das persönliche Fortkommen der Migrierenden und den ökonomischen Aufschwung in deren Heimat sein, führt aber bei vielen der zurückgelassenen Kinder zu psychischen, schulischen und sozialen Problemen. Sie sind oft die Verlierer des wirtschaftlichen Fortschritts. Das Problem der „Eurowaisen“ überfordert vielfach die Erziehungs- und Hilfeeinrichtungen und sorgt für kontroverse Debatten in Medien und Wissenschaft.

Professor Dr. Bernd Kolleck lehrt Forschungsmethoden der Sozialen Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin. E-Mail: kolleck@ash-berlin.eu

Dr. Piotr Magier ist Assistenzprofessor am Lehrstuhl für Pädagogik der Katholischen Universität Lublin „Johannes Paul II” – Katolicki Universytet Lubelski Jana Pawła II. E-Mail: piotr.magier@kul.lublin.pl

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S. 29-34

Rundschau

S. 33

Tagungskalender

S. 35-38

Bibliographie

S. 39-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

Heft 2

Heft 3

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Heft 06/07

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Heft 11

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