2016

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Heft 06/07

S. 202-203

Editorial

S. 204-211

Konzepte der Wirkungsmessung und -forschung
Zwischen Goldstandard und vergoldeten Attrappen
Armin Schneider, Koblenz
Schlagworte: Wirksamkeitsforschung - Qualität - Evidenz - Soziale Arbeit - Non-Profit-Organisation

Wirkung ist ein Begriff, mit dem sich die Komplexität in Non-Profit-Organisationen nur bedingt erfassen oder messen lässt. Unterschiedliche Konzepte der Evidenzbasierung, des Wirkungscontrollings und der qualitativen Wirkungsforschung werden diskutiert. Neuere Konzepte wie das CAIMeR-Modell und der Einbezug von qualitativen Evidenzen können für die Soziale Arbeit dienlicher sein als rein quantitative Wirkungskonzepte, die entgegen ihrer Behauptung eher vergoldete Attrappen als ein Goldstandard sind.

Professor Dr. Armin Schneider ist Sozialarbeiter, Pädagoge und Theologe. Er lehrt und forscht in den Bereichen empirische Sozialforschung und Sozialmanagement an der Hochschule Koblenz. Armin Schneider war von 2010 bis 2016 Sprecher der Sektion Forschung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit und ist Direktor des Institutes für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit, Rheinland-Pfalz. E-Mail: schneider@hs-koblenz.de

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S. 205

DZI Kolumne

S. 212-217

Wirkungsmessung (in) der Freien Wohlfahrtspflege
Eine neu diskutierte Selbstverständlichkeit mit Herausforderungen
Gerhard Timm; Peter Friedrich, Berlin
Schlagworte: Wirkung - Qualität - Messung - Forschung - Gutachten

Ausgehend von grundsätzlichen strukturellen Problemen der Wirkungsmessung im Bereich der Freien Wohlfahrtspflege legt der Beitrag anhand der Ergebnisse eines aktuellen Gutachtens des Centrums für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI) an der Universität Heidelberg dar, wie inhaltlich passende Methoden zur Messung von Wirkungen im genannten Feld konzipiert sein müssen und mit welchen Problemen bei ihrem Einsatz zu rechnen ist.

Dr. Gerhard Timm ist Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. E-Mail: gerhard.timm@bag-wohlfahrt.de

Peter Friedrich ist Referent für Grundsatzfragen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. E-Mail: peter.friedrich@bag-wohlfahrt.de

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S. 218-225

Wirkungsmessung im Kontext der evidenzbasierten Praxis
Sigrid James, Loma Linda/USA
Schlagworte: Soziale Arbeit - Wirkungsforschung - evidence-based practice - Methode - Theorie-Praxis

Evidenzbasierte Praxis (EBP) wird häufig im Zusammenhang mit Wirkungsmessung diskutiert, geht aber über die Messung von Wirkung hinaus. Inwieweit EBP mit Wirkungsforschung in Verbindung gebracht wird, hängt teilweise davon ab, wie EBP verstanden oder definiert wird. Dieser Beitrag stellt die zwei primären Konzipierungen der EBP durch eine Betrachtung der Entwicklungslinien der angloamerikanischen Sozialen Arbeit von einem wertegesteuerten bis hin zu einem empirischen Handlungsparadigma dar und diskutiert in diesem Kontext die Bedeutung und Rolle der Wirkungsmessung.

Professor Sigrid James, PhD, lehrt an der Loma Linda University, Department of Social Work and Social Ecology in Kalifornien (USA). E-Mail: ssjames@llu.edu

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S. 225-229

Wirkungsorientierung
Annäherung an ein komplexes Konzept aus dem Blickwinkel eines Wohlfahrtsverbandes
Gabriele Schlimper; Hans Jürgen Wanke, Berlin
Schlagworte: Wirkungsmessung - Träger - Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Berlin

Soziale Dienste und Wohlfahrtsverbände sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen, in denen es um die Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen für die Soziale Arbeit geht. Die derzeitige Steuerungspolitik, die vor allem die Kosten im Fokus hat, favorisiert vor allem ökonomische Anreize (Mengenexpansion); beispielsweise werden originäre Interessen von Klienten und Klientinnen weniger berücksichtigt. Mit Konzepten zum Thema Wirkungsorientierung will man dieser Entwicklung konstruktiv entgegenwirken.

Dr. Gabriele Schlimper ist Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Berlin e.V. E-Mail: schlimper@paritaet-berlin.de

Hans Jürgen Wanke ist Personalleiter und Organisationsberater des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Berlin e.V. E-Mail: wanke@paritaet-berlin.de

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S. 229-236

Die Nachweisbarkeit von Wirkungen Klinischer Sozialer Arbeit
Das Forschungsprojekt SODEMA – Soziotherapie bei Müttern mit depressiven Erkrankungen
Julia Gebrande; Johanna Renz; Rebecca Diez; Thomas Heidenreich, Esslingen
Schlagworte: Wirksamkeitsforschung - Depression - Frau - Beratung - Klinische Sozialarbeit

Im SODEMA-Projekt wurde ein randomisiert-kontrolliertes Studiendesign (RCT) für die Wirksamkeitsprüfung einer Intervention der Klinischen Sozialen Arbeit eingesetzt. Mit der Studie konnte nachgewiesen werden, dass eine zusätzliche soziotherapeutische Intervention bei Müttern mit depressiven Störungen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe signifikante und klinisch bedeutsame Veränderungen erzielen kann. Die Durchführung einer RCT-Studie für die Soziale Arbeit wird in diesem Beitrag diskutiert und durch die subjektive Sicht der teilnehmenden Frauen ergänzt.

Professorin Dr. Julia Gebrande war Projektmitarbeiterin und ist nun Professorin für „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ an der Hochschule Esslingen. E-Mail: julia.gebrande@hs-esslingen.de

Johanna Renz (M.A. Soziale Arbeit) war Projektmitarbeiterin und arbeitet aktuell beim Tageselternverein Kreis Esslingen e.V. E-Mail: johannarenz@gmx.de

Rebecca Diez geb. Müller (M.A. Soziale Arbeit) war studentische Projektmitarbeiterin, sie entwickelte die qualitative Analyse und wertete diese innerhalb ihrer Masterarbeit aus. E-Mail: diez.rebecca@gmx.de

Professor Dr. Thomas Heidenreich war Projektleiter und lehrt auf dem Fachgebiet „Psychologie für Soziale Arbeit und Pflege“ an der Hochschule Esslingen. E-Mail: thomas.heidenreich@hs-esslin gen.de

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S. 237-242

Wirkungsmessung bei Trägern der Jugendhilfe in Österreich und Deutschland
Michael Macsenaere, Mainz; Hermann Radler, Wien
Schlagworte: Jugendhilfe - Wirkungsmessung - Österreich - Definition

Der Beitrag gibt einen Überblick über Wirkungsmessung und ihre Ergebnisse in Deutschland und soweit möglich in Österreich. Zu Beginn werden die Begriffe Wirkung und Messung geklärt, gefolgt von einem Vorschlag zu Standards der Wirkungsmessung, mit denen eine sowohl wissenschaftliche wie auch alltagstaugliche Erfassung von Wirkungen Sozialer Arbeit ermöglicht werden soll. Nachfolgend werden die Historie und vorliegende exemplarische Ergebnisse wirkungsorientierter Studien im Arbeitsfeld der Jugendhilfe für Deutschland und Österreich vorgestellt.

Professor Dr. Michael Macsenaere, Dipl.-Psychologe, ist Direktor des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz und lehrt Sportpsychologie an der Universität Mainz und Evaluationsmethodologie im Sozialwesen an der Universität Köln und der Hochschule Niederrhein. E-Mail: macsenaere@ikj-mainz.de

Hermann Radler, Psychotherapeut, ist Direktor der Therapeutischen Gemeinschaften Österreich, Mitarbeiter des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe in Wien, Präsident von FICE Österreich, Vizepräsident von FICE Europa und lehrt Sozialpädagogik an der FH Campus Wien. E-Mail: office@ikj-austria.at

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S. 242-248

Wirkungsmessung in der Sozialen Arbeit in der Schweiz
Edgar Baumgartner, Olten
Schlagworte: Soziale Arbeit - Schweiz - Wirkungsmessung - Effizienz

Wirkungsmessung in der Sozialen Arbeit hat in der Schweiz seit den 1990er-Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Erfassung von Wirkungen erfolgt in unterschiedlichen Settings, besonders häufig als externe Auftragsstudien. Durch die Ausrichtung auf lokale und spezifische Praxisinteressen trägt die wachsende Zahl an Analysen jedoch kaum zum Aufbau eines Wissenskorpus bei, an dem sich die professionelle Soziale Arbeit im Hinblick auf Wirksamkeit orientieren kann.

Professor Dr. Edgar Baumgartner, Dipl.-Sozialarbeiter, ist Leiter des Instituts für Professionsforschung und -entwicklung und Mitglied der Hochschulleitung der Fachhochschule Nordwestschweiz am Standort Olten. E-Mail: edgar.baumgartner@fhnw.ch

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S. 248-256

Evaluationen zur Wirkungsmessung von Non-Profit-Organisationen
Erfahrungen aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit
Alexandra Caspari, Frankfurt am Main
Schlagworte: Wirkung - Entwicklungshilfe - Non-Profit-Organisation - Evaluation - Wirksamkeitsforschung

Evaluationen haben in der Entwicklungszusammenarbeit eine lange Tradition. Daher wurde die Diskussion um den Wirkungsnachweis sozialer Maßnahmen stets im Kontext von Evaluationen geführt. Wirkungsevaluationen haben gegenüber reinen Wirkungsstudien einen enormen Mehrwert. Die Erkenntnisse aus der Evaluationsforschung allgemein sowie die praktischen Erfahrungen im Bereich der Wirkungsevaluation von Entwicklungszusammenarbeit scheinen für Non-Profit-Organisationen durchaus hilfreich.

Professor Dr. Alexandra Caspari lehrt Evaluation, Methoden der empirischen Sozialforschung und Entwicklungspolitik an der Frankfurt University of Applied Sciences. Sie war von 2003 bis 2007 Vorstandsmitglied der DeGEval – Gesellschaft für Evaluation. Seit 2015 ist sie Sprecherin des Arbeitskreises Methoden in der DeGEval. E-Mail: caspari@fb4.fra-uas.de

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S. 256-258

Von Zahlen und dem, was wirklich zählt
Ein kritisches Essay
Wilfried Vyslozil, München
Schlagworte: SOS Kinderdorf e.V. - Jugendhilfe - Spendenwesen - Evaluation - Vergleich

Der Beitrag setzt sich kritisch mit den jüngsten, wirkungsorientierten Bewertungen von Spendenorganisationen in Ranglisten auseinander. Anhand einiger Beispiele von erfolgreichen Biografien von Kindern aus den SOS-Kinderdörfern wird darüber hinaus gezeigt, dass nicht alle wirksamen Hilfen mit standardisierten Messungen erfasst werden können.

Dr. Wilfried Vyslozil ist Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner- Fonds Deutschland e.V., München. E-Mail: info@sos-kinderdoerfer.de

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S. 259-266

Wohnungslose: Vom Rand zur Mitte der Gesellschaft
Entwicklungsprozesse und ihre Beobachtung
Alex Füller, Heidelberg
Schlagworte: Wohnungslosenhilfe - Lebensverhältnisse - Unterstützung - bürgerschaftliches Engagement - Wirkungsmessung

Am Beispiel des Heidelberger Vereins Obdach e.V., der wohnungslose Menschen begleitet und sie in der Wohnungssuche und der selbstständigen Lebensführung unterstützt, werden die Methoden der Wirkungsmessung in einer relativ kleinen gemeinnützigen Organisation vorgestellt.

Dr. Alex Füller ist Vorstandsvorsitzender des Heidelberger Vereins Obdach e.V. zur Begleitung und Unterstützung wohnungsloser Menschen. E-Mail: fueller@obdach-hd.de

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S. 266-273

Wirkungsmessung bei NPO: Notwendiges Übel oder Teil der Strategie?
Wirkungsmessung und Entwicklungspotenzial bei Spenden sammelnden Organisationen in der Schweiz
Oliver Bieri; Sibylle Studer, Luzern
Schlagworte: Non-Profit-Organisation - Spendenwesen - Schweiz - Wirksamkeitsforschung - Evaluation

Schweizer NPO setzen sich intensiv mit dem Thema Wirkungsmessung auseinander. Eine Studie bei Spenden sammelnden NPO in der Schweiz belegt die starke Wirkungsorientierung in NPO, aber auch vielseitige Hemmnisse für deren Wirkungsmessung. Wir zeigen auf, wie diese Hemmnisse abgebaut werden können und verweisen dabei auf aktuelle Beispiele.

Dr. phil. Oliver Bieri, Soziologe und Politologe, ist Gesellschafter von INTERFACE Politikstudien Forschung Beratung, Luzern, wo er seit 2007 den Bereich „Soziales und demografischer Wandel“ leitet. Seine Themenschwerpunkte sind insbesondere Sozialtransfers zur Existenzsicherung. Er lehrt als Dozent im Fachbereich Evaluation an verschiedenen Fachhochschulen und Hochschulen. E-Mail: bieri@interface-politikstudien.ch

Dr. rer. pol. Sibylle Studer hat an der Universität Zürich Ethnologie, Management und Economics sowie Internationale Beziehungen studiert. Seit 2014 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für INTERFACE im Bereich Umwelt und Energie. E-Mail: studer@interface-politikstudien.ch

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S. 274-277

Rundschau

S. 275

Tagungskalender

S. 278-280

Bibliographie

S. 281-280

Verlagsbesprechungen

S. 284

Impressum

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