2016

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Heft 12

S. 441

Editorial

S. 442-449

Der vergessene Raum
Michael Noack, Koblenz
Schlagworte: Soziologie - Sozialraum - Gemeinwesenarbeit - Sozialpädagogik - Theorie - Definition

Raumsoziologische Diagnosen wie die in dem vorangestellten Zitat erwecken den Eindruck, durch die (Wieder-)Entdeckung der Raumkategorie erhielten „alle Disziplinen“ einen Entwicklungsschub. Doch wurde die Einsicht, Räume auch als soziale Produkte zu verstehen, tatsächlich erst zwischen 1990 und 2000 erlangt? Der vorliegende Beitrag fragt, ob Räume zuvor keine Bedeutung für disziplinäre Reflexionen und für professionelles Handeln hatten und was Räume als soziale Produkte kennzeichnet.

Dr. Michael Noack ist Vertretungsprofessor für Sozialraumorientierung am Fachbereich für Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz und Quartiermanager. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind qualitative sowie quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung, interdisziplinäre Netzwerkforschung und sozialräumliche Organisations- und Netzwerkentwicklung. E-Mail: noack@hs-koblenz.de

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S. 443

DZI Kolumne

S. 449-455

Niederschwelligkeit als Handlungskonzept Sozialer Arbeit
Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen und aktuelle Herausforderungen
Claudia Steckelberg, Neubrandenburg
Schlagworte: Soziale Arbeit - Methode - soziale Ausgrenzung - Hilfsbedürftigkeit - niedrigschwellig

In diesem Beitrag werden die konzeptionellen Grundlagen niederschwelliger Sozialer Arbeit mit Menschen in besonderen Lebenslagen rekonstruiert und ihre theoretischen Bezüge erörtert. Widersprüche und Spannungsfelder, die in der Praxis bewältigt werden müssen, sind vor allem vor dem Hintergrund der mangelnden fachlichen Anerkennung dieses Ansatzes und aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen zu erklären. Niederschwellige Einrichtungen sind gefordert, ihre professionelle Haltung, die primär auf Stabilisierung und Anerkennung und nicht verstärkt auf Disziplinierung und Normalisierung setzt, fachlich und politisch offensiv zu vertreten.

Professorin Dr. Claudia Steckelberg ist Dipl.-Sozialpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin und lehrt Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Neubrandenburg mit den Schwerpunkten Wohnungslosenhilfe, Jugend(sozial)arbeit, Gemeinwesenarbeit und Geschlechterforschung. E-Mail: steckelberg@hs-nb.de

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S. 456-462

Beratungsstellen für Menschen mit Essstörungen
Versorgungslage und Rolle der Sozialen Arbeit
Eva Wunderer, Landshut; Sigrid Borse, Frankfurt, Lydia Lamers, Frankfurt; Oliver Ommen, Köln
Schlagworte: Essstörung - Beratung - Internet - Prävention

Essstörungen sind biopsychosozial bedingt und erfordern ein multiprofessionelles Vorgehen. Im Rahmen der Aktualisierung der Online-Datenbank „Qualifizierte Beratung bei Essstörungen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigte sich, dass der Zugang zu qualifizierter Beratung von Wohnort, Geschlecht und Sprachkenntnissen und damit der Lebenslage der Betroffenen abhängig ist. Die Soziale Arbeit erwies sich als die am stärksten vertretene Berufsgruppe in der Essstörungsberatung.

Professorin Dr. Eva Wunderer, Dipl.-Psychologin und Systemische Paar- und Familientherapeutin, lehrt Psychologie im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Landshut. Essstörungen sind einer ihrer Schwerpunkte in Forschung und Lehre. E-Mail: wunderer@haw-landshut.de

Sigrid Borse, Dipl.-Pädagogin, ist Geschäftsführerin des Frankfurter Zentrums für Ess-Störungen und Mitglied im Vorstand des Bundesfachverbandes Essstörungen. E-Mail: info@essstoerungenfrankfurt.de

Lydia Lamers, Dipl.-Pädagogin, ist Referentin in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Aufklärung über Essstörungen sowie Prävention und Therapie von Übergewicht gehören zu ihren Schwerpunktthemen. E-Mail: lydia.lamers@bzga.de

PD. Dr. med. Oliver Ommen, Arzt und Gesundheitswissenschaftler, ist Referatsleiter bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. E-Mail: oliver.ommen@bzga.de

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S. 462-468

Inklusion und Exklusion
Anmerkungen zur theoretischen Konstruktion sinnentleerter Abstraktionen und zu ihrer Fruchtbarmachung für die Soziale Arbeit
Norbert Wohlfahrt, Bochum
Schlagworte: Inklusion - Teilhabe - Behinderter - Soziale Arbeit - Wirtschaft - Sozialpolitik

Der Begriff der Inklusion wird in jüngster Zeit wieder verstärkt zur Bestimmung Sozialer Arbeit benutzt, wobei systemtheoretische Überlegungen eine wichtige Rolle spielen. Der Artikel argumentiert, dass es sich hierbei um eine von materiellen Inhalten befreite Abstraktion handelt, die sich für die ökonomischen und politischen Grundlagen Sozialer Arbeit nicht interessiert. Ein Blick auf die sozialpolitischen und sozialrechtlichen Zwecksetzungen Sozialer Arbeit zeigt, dass diese mit den Begriffen der Inklusion und Exklusion nicht nur unzureichend bestimmbar sind, sondern dass sie auch dazu herangezogen werden, den Begriff der Eigenverantwortung ideologisch-affirmativ zu legitimieren.

Professor Dr. Norbert Wohlfahrt, Dipl.-Sozialarbeiter, lehrt Sozialmanagement, Verwaltung und Organisation an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe. E-Mail: n.wohlfahrt@cityweb.de

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S. 469-473

Rundschau

S. 474-476

Bibliographie

S. 477-480

Verlagsbesprechungen

S. 480

Impressum