2017

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Heft 2

Heft 3

Heft 4

S. 121

Editorial

S. 122-128

Der Wettbewerb formt die Profession
Soziale Arbeit an und für sich
Werner Schönig, Köln
Schlagworte: Soziale Arbeit - Wettbewerb - Gesellschaft - Kapitalismus - Dienstleistung - Marktwirtschaft

Normative Ansätze stehen nicht am Beginn einer professionellen Identität. Vielmehr zeigt der Rückgriff auf Hayek und Marx, dass die Soziale Arbeit als Dienstleistung durch den Wettbewerb geformt wird. Der Wettbewerb hat „an sich“ einen Differenzierungseffekt und ermöglicht dadurch ein gestärktes Selbstbewusstsein „für sich“, das entscheidend für Identitätsbildung und Assoziation ist. Verstärkte Aufmerksamkeit gebührt daher in der Professionstheorie nicht dem Kern, sondern der Peripherie, von der aus sich die Profession entwickelt.

Professor Dr. Werner Schönig, Dipl.-Volkswirt, lehrt Sozialökonomik und Konzepte der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule Nordrhein- Westfalen in Köln. E-Mail: w.schoenig@kathonrw.de

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S. 123

DZI Kolumne

S. 128-133

Praktika im Studium Soziale Arbeit
Das Verhältnis von Theorie und Praxis vor dem Hintergrund eines kritisch verstandenen Kompetenzbegriffs
Andreas Pfister, Luzern
Schlagworte: Soziale Arbeit - Berufsausbildung - Praktikum - Professionalisierung - Handlungskompetenz

Die reflexive Gestaltung von Praktika ist für das Erlernen professionellen sozialpädagogischen Handelns entscheidend. Der Bruch zwischen Theorie und Praxis kann dadurch „repariert“ werden, wobei motivationale und identitätsbezogene Komponenten besonders zu gewichten sind. Der Beitrag erörtert das Theorie-Praxis-Verhältnis, die Implikationen eines kritisch verstandenen Kompetenzbegriffs für die Ausgestaltung von Praktika und endet mit einem hochschulischen Umsetzungsbeispiel.

Professor Dr. Andreas Pfister lehrt und forscht an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit zu den Schwerpunkten Diversität und soziale Benachteiligung im Kontext von Prävention und Gesundheitsförderung. Zudem ist er als hochschulischer Mentor in der studienbegleitenden Praxisausbildung tätig. E-Mail: andreas.pfister@hslu.ch

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S. 134-141

Verständigungsbarrieren in Schreiben von Jobcentern
Ergebnisse einer Online-Befragung zur Vermittlungsfunktion von Beratungsstellen für Erwerbslose
Ulrike Leistner; Lothar Stock, Leipzig
Schlagworte: Arbeitsloser - Arbeitsamt - Kommunikation - Klient - Schriftwechsel

Um die Verständlichkeit, Transparenz und Akzeptanz ihrer Entscheidungen zu erhöhen, wurden in Jobcentern zahlreiche Maßnahmen getroffen. Eine Online- Befragung von Beschäftigten in Beratungsstellen für ALG-II-Beziehende zeigt aber, dass die Briefe von Jobcentern weiterhin nicht allen Klientinnen und Klienten verständlich sind und somit die Beratungsgespräche dominieren. Verständigungsbarrieren werden hauptsächlich in der Erreichbarkeit der Jobcenter, der Nachvollziehbarkeit und Glaubwürdigkeit der Briefe sowie in der Verwendung von Textbausteinen erkannt.

Ulrike Leistner, Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.- Sozialpädagogin, ist Doktorandin der Forschungsgruppe Soziales und Gesundheit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Seit 2015 ist sie zudem als Koordinatorin für kommunale Gesundheit im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig tätig. E-Mail: leistner@sug.htwk-leipzig.de

Professor Dr. phil. Lothar Stock, Dipl.-Pädagoge, lehrt seit 1999 Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig mit den Schwerpunkten Methoden der Sozialen Arbeit, Gemeinwesenarbeit, Sozialpolitik und Armutsforschung. E-Mail: lothar.stock@ htwk-leipzig.de

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S. 142-150

Social Policy in the Republic of Bulgaria
State and development prospects
Angel Mirchev, Bourgas
Schlagworte: Bulgarien - Sozialpolitik - Europäische Union - Migration - Diskriminierung - Roma

Bulgarien durchläuft momentan eine Phase ökonomischer Probleme und leidet unter zunehmender Emigration. Die bulgarische Sozialpolitik und ihre Rahmenbedingungen auch für die Europäische Union erlangen zusehens an Bedeutung. Die Entwicklung der bulgarischen Sozialpolitik zeigt aber auch positive Aspekte. Der Beitrag benennt die Probleme Bulgariens und diskutiert Lösungsvorschläge.

Professor Dr. Dr. habil. Angel Mirchev leitet das Master Program MBA in Health Care Management an der Professor Dr. Asen Zlatarov Universität in Bourgas, Bulgarien. E-Mail: mirchev.cmp @gmail.com

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S. 151-154

Rundschau

S. 153

Tagungskalender

S. 155-157

Bibliographie

S. 158-160

Verlagsbesprechungen

S. 160

Impressum

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