2017

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Heft 12

S. 449

Editorial

S. 450-456

Der Umgang mit Macht in der Sozialen Arbeit
Einschätzungen aus der Kinder- und Jugendhilfe
Melanie Misamer; Marcel Hackbart; Barbara Thies, Braunschweig
Schlagworte: Sozialarbeit - Ethik - Beziehung - Macht - Jugendhilfe

Der Machtdiskurs ist fester Bestandteil der Profession und eng mit dem Menschenrechtsdiskurs verknüpft. Die Beziehung zwischen Sozialarbeiterinnen und -arbeitern und Klientinnen und Klienten ist (besonders in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen) durch Machtasymmetrie geprägt. Aufbauend auf psychologischen Theorien zur Machtanwendung wird untersucht, wie die Verpflichtung gegenüber Regularien mit dem machtbezogenen Handlungserleben von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern zusammenhängt.

Melanie Misamer ist Sozialarbeiterin (M.A.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Doktorandin mit den Arbeitsschwerpunkten Macht- und Gerechtigkeitserleben, Vertrauen in pädagogisch-psychologischen Kontexten und Eskalationsforschung am Institut für Pädagogische Psychologie der TU Braunschweig. E-Mail: m.misamer@tu-braunschweig.de

Prof. Dr. Barbara Thies ist Dipl.-Psychologin mit den Arbeitsschwerpunkten Vertrauensforschung, Interaktionsregulation und kognitive Repräsentation von Interaktionserfahrungen und Diversity sowie Diversity Management am Institut für Pädagogische Psychologie der TU Braunschweig. E-Mail: barbara.thies@tu-braunschweig.de

Marcel Hackbart ist Dipl.-Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter mit den Arbeitsschwerpunkten soziale Wahrnehmung und Kognition, Sexualerziehung und sexuelle Sozialisation am Institut für Pädagogische Psychologie der TU Braunschweig. E-Mail: m.hackbart@tu-braunschweig.de

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S. 451

DZI Kolumne

S. 457-463

Vielfalt als Normalfall?
Inklusion als interpretierendes Prinzip
Axel Bernd Kunze, Weinstadt
Schlagworte: Inklusion - Partizipation - Menschenrechte - Gesellschaft - Ethik

Inklusion ist ein interpretierendes Prinzip, das die Auslegung der Menschenrechte leitet, kein eigenständiges Recht. Ob Inklusion gelingt, hängt von der Qualität der sie realisierenden Praxis ab. Soll diese beurteilt werden, ist zu fragen, welche Handlungen die Einzelne oder den Einzelnen befähigen, die soziale Teilhabe zunehmend eigenständiger aufrechtzuerhalten. Ein solches Verständnis von Inklusion entspricht dem Anspruch auf individuelle Freiheit und Selbstbestimmung.

PD Dr. theol. Axel Bernd Kunze, Dipl.-Pädagoge, lehrt als Privatdozent für Erziehungswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er ist Schulleiter der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Weinstadt. E-Mail: Kunze-Bamberg@t-online.de

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S. 463-469

Elternzentrierte Sozialarbeit in Kindertagesstätten
Vom Familienzentrum zur Kindertageseinrichtung der Zukunft
Berit Mühl; Daniel Kemp, Leipzig
Schlagworte: Kindertageseinrichtung - Familie - Bildung - Sozialraum - Prävention

Sozialarbeit in Kindertageseinrichtungen, die neben den üblichen Angeboten von Familienzentren bei Bedarf auch Aufgaben im Sinne einer sogenannten kleinen Familienhilfe übernimmt, trägt entscheidend zur Qualitätssteigerung, Zukunftsfähigkeit und Wirksamkeit präventiver Angebote im Bereich frühkindlicher Erziehung bei. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in Kindertagesstätten verstehen sich dabei als Mitglieder der Teams, um Zugänge zu ebnen, Stigmatisierungen zu vermeiden und themen- beziehungsweise lebenslagenunabhängig für alle Familien präsent zu sein.

Berit Mühl ist Sozialarbeiterin (M.A.) und Mitglied des Leitungsteams einer großen Kindertageseinrichtung in Leipzig. E-Mail: berit.muehl@web.de

Daniel Kemp ist Frühpädagoge und Kita-Manager (B.A.) sowie systemischer Berater und Familientherapeut. Er ist gemeinsam mit Berit Mühl Mitglied im Leitungsteam der Kindertageseinrichtung. E-Mail: daniel_kemp@web.de

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S. 470-476

Politische Partizipation junger Menschen mit Migrationshintergrund
Katharina J. Becker, Freiburg; Barbara Schramkowski, Villingen-Schwenningen
Schlagworte: Migrant - Jugendlicher - Partizipation - Politik - Demokratie

Menschen mit Migrationshintergrund partizipieren seltener an politischen Aktivitäten als Menschen ohne diesen Erfahrungshorizont. Um deren Engagement sowie mögliche Zugangshürden zu politischer Partizipation zu erforschen, wurden qualitative Interviews mit politisch engagierten jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund geführt. Dabei zeigte sich, dass die Unterstützung von Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen auf dem Weg zum Engagement eine besondere Rolle spielt und Rassismuserfahrungen eine zentrale Hürde darstellen.

Katharina J. Becker ist staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin (B.A.). Sie ist Studentin im Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Freiburg. E-Mail: katharina.becker@mibema.de

Professorin Dr. Barbara Schramkowski, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), lehrt Sozialarbeitswissenschaft an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen Schwenningen. E-Mail: schramkowski@dhbw-vs.de

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S. 476-480

Rundschau

S. 479

Tagungskalender

S. 481-485

Bibliographie

S. 486-488

Verlagsbesprechungen

S. 488

Impressum