2018

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

S. 81

Editorial

S. 82-89

Soziale Arbeit als Liquid Profession
Die Lebensweltorientierung als handlungsbegründende Theorie Sozialer Arbeit in einer medialisierten Welt
Karina Behling, Potsdam
Schlagworte: Lebenswelt - Soziale Arbeit - Theorie - Handlungskompetenz - Gesellschaft

Soziale Arbeit orientiert sich an den subjektiven Alltagserfahrungen von Menschen, denn es sind menschliche Erfahrungen, die Gesellschaft, Werte und Normen bilden und ändern. Der Wandel an Erfahrungen von Zeit, Raum und Bezügen macht eine Erweiterung der Dimensionen und Handlungsmaximen des Konzeptes der Lebensweltorientierung nach Thiersch notwendig. Hierdurch wird eine zeitgemäße Grundlage für eine handlungsbegründende Theorie der Sozialen Arbeit als „Liquid Profession“ geschaffen, die ihre konzeptionelle Beständigkeit in der permanenten Berücksichtigung des Wandels findet.

Karina Behling ist Sozialarbeiterin (M.A.) und arbeitet in der Landesverteilstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. E-Mail: karina_behling@yahoo.de

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S. 83

DZI Kolumne

S. 89-99

Scheidungsfolgen für Kinder
Das Problem von Nocebo-Effekten
Jürgen Beushausen, Emden; Vanessa Finke, Oldenburg
Schlagworte: Kind - Eltern - Scheidung - psychosoziale Folgen - Beratung

In Theorie und Praxis der Scheidungs- und Trennungsberatung herrscht ein vorwiegend problemorientierter Blick auf die Scheidungsfolgen vor. Die Einnahme problemund defizitbezogener Perspektiven ruft jedoch oft das Phänomen sich selbst erfüllender Prophezeiungen hervor, die in diesem Artikel als Nocebo- Effekte thematisiert werden. Diese Effekte sollten bei der Beratung von sogenannten Scheidungsund Trennungskindern vermieden werden.

Dr. rer. pol. Jürgen Beushausen ist Sozialarbeiter und Erziehungswissenschaftler. Er ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule Emden, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit sowie langjährig als Supervisor, Lehrtherapeut und in der Suchtkrankenhilfe tätig. E-Mail: juergen.beushausen@hs-emden-leer.de

Vanesa Finke ist B.A. Soziale Arbeit und Sozialpädagogik und beim Landkreis Oldenburg/Niedersachsen tätig. E-Mail: vanessa.finke@outlook.de

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S. 100-106

Das (un-)sichtbare Feld der Prostitution
Gemeinwesenarbeit und Streetwork als methodische Zugänge
Julia Wege, Mannheim
Schlagworte: Prostitution - Beratung - Prävention - Streetwork - Gemeinwesenarbeit

Für eine professionelle Beratung im Bereich Prostitution werden fundierte methodische Handlungsansätze sowie erprobte Verfahren und Techniken benötigt. Die klassischen Methoden der Sozialen Arbeit stellen zwar hierfür eine Grundlage dar, müssen jedoch den Eigenheiten des komplexen Feldes angepasst werden. Dies erfordert eine Analyse des Milieus wie auch der konkreten Lebensbedingungen der Frauen, damit die Relevanz sozialarbeiterischen Handelns gesichert ist. Die methodischen Ansätze der Gemeinwesenarbeit bieten eine fundierte Basis, um den Erfordernissen des Handlungsfeldes Prostitution im sozialen Raum gerecht zu werden. Streetwork als eine aufsuchende Arbeit erweitert die Möglichkeiten, um den schwierigen Zugang zum Milieu zu erleichtern.

Julia Wege, M.A, ist Sozialarbeiterin und Leiterin der Beratungsstelle „Amalie“ für Frauen in der Prostitution im Diakonischen Werk Mannheim. E-Mail: wegejulia@googlemail.com

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S. 106-111

Rundschau

S. 111

Tagungskalender

S. 112-117

Bibliographie

S. 120

Impressum

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