2018

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Heft 4

Heft 5

S. 161

Editorial

S. 162-168

Weltweit vernetzt
Anforderungen an die Soziale Arbeit
Sebastian Sierra Barra, Berlin
Schlagworte: Gesellschaft - Globalisierung - Vernetzung - Informationstechnologie - Soziale Arbeit

Die tief greifenden Veränderungen sozialer Systeme, die unter dem Einfluss hochgradig vernetzter Existenzweisen weltweit entstanden sind, stellen zunehmend die Legitimation (national-)staatlicher Ordnungssystematiken infrage. Soziales ist zum Gegenstand zahlreicher Aushandlungsprozesse unterschiedlichster Akteure geworden. Der Text diskutiert, was diese Entwicklungsoffenheit des Sozialen für die Soziale Arbeit bedeuten könnte.

Sebastian Sierra Barra, M.A. Politologie und Soziologie, ist Gastdozent an der Evangelischen Hochschule Berlin. Er ist als selbstständiger Berater für Unternehmen, NGOs und Organisationen in den Bereichen Social-Media-Strategien, Community Building, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, sozio-technische Entwicklungen, Migration und Internationalisierung tätig. E-Mail: sierra-barra@eh-berlin.de

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S. 163

DZI Kolumne

S. 168-175

Soziale Arbeit und internationale Adoptionen
Stefanie Sauer, Neubrandenburg
Schlagworte: Adoption - international - interkulturell - psychische Folgen - Rechtslage

Der Beitrag stellt die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojekts über die Bedingungen der Identitätsentwicklung von Kindern vor, die von deutschen Eltern im Ausland adoptiert wurden. Es wird deutlich, dass Adoptivfamilien mit unterschiedlichen kulturellen Bezügen häufig nur unzureichend sozialpädagogisch betreut werden, obgleich die Betreuung wesentlich zum Gelingen der Familienkonstituierung und der Sozialisation des Adoptivkindes beitragen könnte.

Professorin Dr. Stefanie Sauer, Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Sozialpädagogin, lehrt Methoden der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Beratung an der Hochschule Neubrandenburg. E-Mail: stefanie_sauer@web.de

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S. 175-181

Soziotherapie und berufliche Identität
Eine Untersuchung zur professionellen Haltung von Fachkräften der Sozialen Arbeit
Maria Ohling, Landshut
Schlagworte: Soziotherapie - Sozialarbeiter - Beruf - Identität - psychisch Kranker

Die Ausübung von Soziotherapie nach § 37a SGB V verändert in der Regel das berufliche Selbstverständnis von Sozialpädagoginnen und -pädagogen beziehungsweise Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern nicht, so das Ergebnis der hier vorgestellten explorativen Studie. Dieser Befund lässt sich mit deren Verständnis von Therapie und der häufig kaum kostendeckenden Vergütung durch die Krankenkassen für ihre Tätigkeit erklären. Nur die in eigener Praxis tätigen Fachkräfte ließen ein verändertes Berufsbild erkennen.

Professorin Dr. Maria Ohling, Dipl.-Pädagogin und Dipl.-Sozialpädagogin, lehrt an der Fakultät für Soziale Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut. E-Mail: mohling@hawlandshut.de

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S. 181-188

Partizipative Kunst bei der Stadtmission
Ein Fassadenbild im Zentrum Berlins
Silke Kirschning; Inga Kleinecke, Berlin
Schlagworte: Sozialarbeit - soziale Einrichtung - Architektur - Kunst - Projektbeschreibung - Berlin

„Schicksalssprünge“ heißt das Wandbild am Haus der Berliner Stadtmission. Die Bildinhalte beruhen auf Interviews, die mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern zu deren Arbeit geführt wurden. Über das Wandbild hinaus entstand ein spezielles partizipatives Konzept, das Kunst, Kommunikation und Erleben verbindet. Der Beitrag beschreibt dessen Nutzen und Potenzial sowie den Entwicklungsprozess von der Idee bis zum Resultat.

Dr. Silke Kirschning ist Dipl.-Sozialarbeiterin und Medizinsoziologin. Sie war als Projektleiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin und als wissenschaftliche Referentin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund tätig. In ihrer momentanen freiberuflichen Arbeit erprobt sie unkonventionelle und transdisziplinäre Formen von Partizipation und Teilhabe und lehrt an Universitäten und Hochschulen. E-Mail: info@kirschning-medizinsoziologie.de

Inga Kleinecke ist Dipl.-Wirtschaftsingenieurin, Künstlerin und Kulturwissenschaftlerin. Als Coachin nutzt sie kreative und körperbasierte Methoden. An der Universität der Künste Berlin leitet sie ein Projekt zur Kommunikation von Gender- und Diversity-Themen. E-Mail: ingakleinecke@yahoo.de

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S. 188-192

Rundschau

S. 190

Tagungskalender

S. 193-197

Bibliographie

S. 198-200

Verlagsbesprechungen

S. 200

Impressum

Heft 6

Heft 7