2018

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Heft 6

S. 201

Editorial

S. 202-209

Blended Counseling
Mediennutzung und Potenzialeinschätzung in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit
Martina Hörmann, Olten
Schlagworte: Beratung - Internet - Kommunikation - Schulsozialarbeit - soziale Dienste - Schweiz

Der digitale Wandel hat neue Kommunikationsformen eröffnet und damit die beraterischen Möglichkeiten erweitert. Wie lässt sich Face-to-Face-Beratung (F2F) mit digitalen Medien zu einem Blended Counseling verbinden? Basierend auf den Ergebnissen von zehn explorativen Interviews zeigt der Beitrag, wie Fachpersonen aus der Schulsozialarbeit, einem Sozialdienst sowie Sucht- und Jugendberatungsstellen in der Schweiz digitale Medien in der Beratung nutzen und das Potenzial von Blended Counseling einschätzen.

Professorin Dr. Martina Hörmann lehrt an der Hochschule für Soziale Arbeit, Fachhochschule Nordwestschweiz, am Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement. E-Mail: martina.hoermann@fhnw.ch

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S. 203

DZI Kolumne

S. 210-222

Stabilisierung von Hilfebedarfen statt Hilfe zur Selbsthilfe
Netzwerkprofile und Inklusionsprozesse in der ambulanten Sozialpsychiatrie
Kirsten Modrow, Kiel
Schlagworte: soziales Netzwerk - Methode - Sozialpsychiatrie - Diagnostik - Inklusion

Im neuen Bundesteilhabegesetz werden Menschen mit psychischen Erkrankungen anderen Menschen mit Behinderungen rechtlich gleichgestellt. Aufbauend auf einer früheren Studie der Autorin (Modrow 2017) illustriert dieser Beitrag Inklusions- sowie Exklusionsprozesse von Menschen mit einer psychischen Erkrankung und sozialpädagogischem Hilfebedarf unter Verwendung der egozentrierten Netzwerkkarte easyNWK. Hierbei werden gesundheitsfördernde und gesundheitsbeeinträchtigende Netzwerkstrukturen sichtbar gemacht, die den Anschluss an das Konzept der „Hilfe zur Selbsthilfe“ infrage stellen.

Kirsten Modrow ist Sozialpädagogin (M.A.) und arbeitet in der ambulanten Eingliederungs- und Familienhilfe eines sozialpsychiatrischen Trägers. E-Mail: Kirsten.Modrow@gmx.de

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S. 223-228

Kritische Intervention
Das PUBPP-Verfahren als Handlungsstrategie für die Soziale Arbeit
Miriam Burzlaff; Naemi Eifler, Berlin
Schlagworte: Soziale Arbeit - Ethik - Praxis - Menschenrechte - soziale Gerechtigkeit

Das PUBPP-Verfahren beschreibt eine Handlungsstrategie, welche die berufsethischen Prinzipien Sozialer Arbeit, wie sie von der internationalen Vereinigung der Sozialarbeiter und der internationalen Assoziation der Schulen für Soziale Arbeit (IFSW/IASSW) verfasst wurden, mit dem Konzept der Policy Practice verbindet, um soziale Probleme und strukturelle Diskriminierungen zugunsten von Verteilungs- und Anerkennungsgerechtigkeit (Young 1996) abzubauen. PUBPP wurde von den Autorinnen entwickelt.

Miriam Burzlaff promoviert an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Sie ist in der politischen Bildungsarbeit tätig und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Arbeitsbereich Sozialpädagogik an der FU Berlin. E-Mail: miriam.burzlaff@gmail.com

Naemi Eifler, Sozialarbeiterin (B.A.), studiert Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin im Masterstudiengang. E-Mail: loudand clear@berlin-aks.de

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S. 229-233

Rundschau

S. 231

Tagungskalender

S. 234-238

Bibliographie

S. 239-240

Verlagsbesprechungen

S. 240

Impressum

Heft 7

Heft 8

Heft 09/10