2018

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Heft 9/10

Heft 11

Heft 12

S. 437

Editorial

S. 438-444

Forschungsaktivitäten in der Sozialen Arbeit
Mauerblümchen oder Graswurzelbewegung?
Elisabeth Sommer; Barbara Thiessen, Landshut
Schlagworte: Soziale Arbeit - Wissenschaft - Forschung - Hochschule - Theorie

Die Wissenschaft Soziale Arbeit etabliert sich zunehmend und vorwiegend an Hochschulen für angewandte Forschung (HAW). Gleichwohl bleiben die Forschungsstrukturen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sozialen Arbeit verbesserungswürdig. Die in diesem Beitrag vorgestellte Onlineerhebung belegt, dass im Feld der Sozialarbeitswissenschaft an den HAW im Vergleich zu den Universitäten unter erschwerten Bedingungen geforscht wird. Die Forschung an den HAW ist stärker grundlagenbezogen als allgemein angenommen; Theorien Sozialer Arbeit gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Elisabeth Sommer, Sozialarbeiterin (M.A.), promoviert an der HAW Landshut und Universität Bamberg zu Professionalisierung und Geschlecht am Beispiel der Frühen Hilfen. Sie ist Lehrkraft an der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege Vilsbiburg. E-Mail: s-esomme@haw-landshut.de
Professorin Dr. Barbara Thiessen, Dipl.-Sozpädagogin und Supervisorin, lehrt an der Hochschule Landshut Gendersensible Soziale Arbeit. Sie leitet das Institut Sozialer Wandel und Kohäsionsforschung (IKON) und ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, barbara.thiessen@haw-landshut.de
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S. 439

DZI Kolumne

S. 444-450

Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit in den Ethikkodizes Sozialer Arbeit
Kein Thema für die Profession?
Ingo Stamm, Jyväskylä/Finnland
Schlagworte: Soziale Arbeit - Mensch-Umwelt-Beziehung - Ethik - Berufsbild

Der Beitrag behandelt die Frage, welchen Wert die natürliche Umwelt für die Soziale Arbeit hat. Obwohl es eine Tradition des Zusammendenkens sozialer und ökologischer Ziele gibt, spielt diese Verbindung in der Sozialen Arbeit trotz der immensen Bedeutung der Umweltproblematik heute kaum eine Rolle. Dies wird anhand einer Untersuchung der Ethikkodizes Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gezeigt. Die Profession braucht daher eine stärkere Positionierung bezüglich Ökologie und Nachhaltigkeit.
Dr. Ingo Stamm, Dipl.-Sozialarbeiter (FH) und Master of Social Work, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Jyväskylä, Finnland, und arbeitet derzeit in einem Forschungsprojekt zu ökosozialer Transformation und Sozialer Arbeit. E-Mail: Ingo.Stamm@chydenius.fi
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S. 451-456

Aktuelle Herausforderungen an die Pädagogik im Kontext der Sozialen Arbeit
Juliane Noack Napoles, Köln
Schlagworte: Pädagogik - Soziale Arbeit - Bildung - Methode - Theorie - Untersuchung

Der Artikel thematisiert von einem pädagogischen Standpunkt aus Herausforderungen an die Pädagogik im Kontext der Sozialen Arbeit. In heuristischer Absicht wird dieser in die Ebenen Wissenschaft, Studium, Praxis und Methoden unterteilt und jeweils sowohl die Rolle der als auch die Herausforderungen für die Pädagogik herausgearbeitet. Als die einzelnen Ebenen verbindendes Element und damit gleichsam als pädagogischer Kern wird die pädagogische Bildung vorgeschlagen.
Dr. phil. Juliane Noack Napoles, Dipl.-Sozialpädagogin und Dipl.-Pädagogin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt pädagogische Anthropologie an der Universität zu Köln. E-Mail: jnoackna@uni-koeln.de
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S. 457-464

Teilhabe 4.0
Wie die Digitalisierung die Soziale Arbeit verändert
Christian Geyer, Bad Arolsen
Schlagworte: Soziale Arbeit - Klient-Beziehung - Neue Medien - Professionalisierung

Die Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche und wirkt sich auf die Soziale Arbeit aus, weil einerseits die Klientinnen und Klienten auch digital existieren und anderseits die technologische Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz und humanoiden Robotik neue Unterstützungsformate hervorbringt. Digitalisierung wird als Entmaterialisierung/ Entpersonalisierung sowie als raum-zeitliche Entgrenzung von Interaktion, Dienstleistungen und Objekten verstanden und verändert Denkmuster, Welt- und Selbstwahrnehmung sowie Wertesysteme radikal. Der Artikel skizziert die digitalen Teilhabemöglichkeiten und fragt in programmatischer Absicht nach einer digitalen Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit.
Dr. Christian Geyer hat evangelische Theologie und Erziehungswissenschaft studiert und in Diakoniewissenschaft promoviert. Er ist derzeit als fachlicher Vorstand im diakonischen Sozialunternehmen Bathildisheim e.V. in Nordhessen und als Lehrbeauftragter der Hochschule Fulda im Fachbereich Sozialwesen tätig. E-Mail: c.geyer@bathildisheim.de
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S. 464-468

Rundschau

S. 467

Tagungskalender

S. 469-472

Bibliographie

S. 473-476

Verlagsbesprechungen

S. 476

Impressum