2019

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Heft 1

S. 1

Editorial

S. 2-8

„Das war mir zu theoretisch…“
Zum Verhältnis zwischen Theorie und Praxis in der Hochschullehre
Ursula Unterkofler, Benediktbeuern
Schlagworte: Soziale Arbeit - Wissenschaft - Ausbildung - Theorie-Praxis - Handlungskompetenz

Vor dem Hintergrund empirischer Erkenntnisse über die Nutzung wissenschaftlichen Wissens in der Praxis sowie studentischer Bestimmungen des Verhältnisses zwischen Theorie und Praxis schlägt der Beitrag dessen professionstheoretische Fundierung vor. Diese soll zu einer differenzierenden Sichtweise auf das Verhältnis beitragen. Er plädiert dafür, diese Fundierung als professionellen Wissensbestand zu begreifen, der in der Hochschullehre immer wieder thematisiert werden muss.
Professorin Dr. Ursula Unterkofler, Dipl.-Sozialpädagogin und Dipl.-Soziologin, lehrt Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern. E-Mail: ursula.unterkofler@ksh-m.de
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S. 3

DZI Kolumne

S. 8-13

Beziehungsverhältnisse in der Gemeindepsychiatrie
Zwischen Inklusion und Exklusion
Michael May, Wiesbaden
Schlagworte: psychisch Kranker - psychosoziale Versorgung - kommunal - Inklusion - Klient-Beziehung - Systemtheorie

Vor dem Hintergrund einer Unterscheidung zwischen dem Inklusionsbegriff der Behindertenrechtsbewegung und der Systemtheorie untersucht der Beitrag Mechanismen der Inklusion und Exklusion im Feld der Gemeindepsychiatrie. Dabei wird den Beziehungsverhältnissen zwischen den Fachkräften und den Nutzenden der Angebote besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Vor diesem Hintergrund werden Vorschläge für eine inklusionsfördernde Professionalität in diesem Feld zur Diskussion gestellt.
Professor Dr. habil. Michael May lehrt Theorie und Empirie Sozialer Arbeit unter besonderer Berücksichtigung der Gemeinwesenarbeit an der Hochschule RheinMain. Er ist Sprecher des Hessischen Promotionszentrums Soziale Arbeit. E-Mail: michael.may@hs-rm.de
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S. 13-20

Soziale Arbeit und Demenz
Manfred Schnabel, Ludwigsburg
Schlagworte: alter Mensch - Demenz - Altenpflegeberuf - Case Management - Methode

Ziel des Aufsatzes ist es, die Relevanz der Methoden und Ansätze Sozialer Arbeit für die Beratung, Begleitung und Integration demenzbetroffener Menschen aufzuzeigen und davon ausgehend die Randständigkeit der mit Demenzbetroffenen arbeitenden Fachkräfte als Berufsgruppe in diesem Bereich zu problematisieren. Zunächst werden Anwendungsgebiete und Wirkungen des Case Managements und anderer Methoden dargestellt. Der Text stützt sich dabei auf Studien und Praxisberichte. Abschließend werden Gründe für die Marginalisierung der Sozialarbeit im Gesundheitswesen aufgeführt.
Professor Dr. Manfred Schnabel ist examinierter Krankenpfleger, Dipl.-Sozialarbeiter und Dipl.-Sozialgerontologe. An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg vertritt er das Fach gemeindenahe Pflege. E-Mail: m.schnabel@ehludwigsburg.de
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S. 21-27

Die Absichten Freiwilliger verstehen
David Rüger; Alexandra Engel, Holzminden
Schlagworte: freiwilliges Engagement - Motivation - Unterstützung - Sozialarbeiter

Der Artikel richtet sich an Sozialarbeitende, die mit Freiwilligen zusammenarbeiten. Da es bislang an Instrumenten zum Austausch über individuelle Handlungsabsichten und Bedürfnisse von Freiwilligen fehlt, wird ein offenes Dialog- und Analyseverfahren für solche Prozesse vorgeschlagen. Auf diese Weise erhalten Sozialarbeitende fallspezifisches Wissen darüber, welche Kriterien eine Tätigkeit erfüllen muss, damit Freiwillige zufrieden sind und sich kontinuierlich engagieren.
David Rüger, M.A. Soziale Arbeit, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Er ist Mitglied der Forschungsgruppe „Engagement in ländlichen Räumen“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter am Standort HAWK Holzminden. E-Mail: david.rueger@hawk.de
Professorin Dr. Alexandra Engel lehrt Soziale Arbeit, insbesondere Sozialpolitik und soziale Problemlagen Erwachsener an der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/Holzminden/Göttingen und ist Direktoriumsmitglied des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH). Sie leitet die Forschungsgruppe „Engagement in ländlichen Räumen“ am ZZHH-Standort HAWK Holzminden. E-Mail: alexandra.engel@hawk.de
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S. 28-31

Rundschau

S. 31

Tagungskalender

S. 32-36

Bibliographie

S. 37-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

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Heft 8

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