2019

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Heft 1

Heft 2

Heft 3

S. 81

Editorial

S. 82-87

Soziale Arbeit als Urteil
Konturen einer subjektivierenden Sozialen Arbeit als Theorie der Praxis
Andreas Thiesen, Leipzig
Schlagworte: Soziologie - Soziale Arbeit - Habitus - Professionalisierung - Individuum

Die Verstehenssoziologie Didier Eribons besitzt das Potenzial, ein theoretisches Denkvakuum in der Sozialen Arbeit zu füllen: die analytische Vernachlässigung des sozialarbeiterischen Subjekts und dessen Habitusstrukturen in Theorie, Praxis, Forschung und Lehre. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Autor eine Theorie subjektivierender Sozialer Arbeit als Voraussetzung wirklichen Verstehens.
Professor Dr. phil. Andreas Thiesen lehrt Sozialarbeitswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialer Raum an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. E-Mail: andreas. thiesen@htwk-leipzig.de
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S. 83

DZI Kolumne

S. 87-95

Über die Sinnhaftigkeit des Gebens
Stammzellspenden und das Glück, geben zu können
Martina Wanner, Villingen-Schwenningen
Schlagworte: Spenden - Medizin - Gentechnologie - Ethik - Gabe

Anknüpfend an den neueren Gabendiskurs geht dieser Beitrag der Bedeutung des Gebens im spezifischen Feld der Stammzellspende nach. Anhand der Analyse von qualitativen Interviews mit Stammzellspenderinnen und -spendern wird das Geben zwischen Pflichterfüllung und Freiwilligkeit rekonstruiert und dessen gewichtige Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt herausgearbeitet.
Professorin Dr. Martina Wanner, Dipl.-Pädagogin, leitet den Studiengang Soziale Arbeit im Gesundheitswesen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen. E-Mail: martina.wanner@dhbw-vs.de
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S. 96-101

Soziale Arbeit im Kontext von Prävention und Gesundheitsförderung
Erfahrungen mit einer kommunalen Netzwerkstrategie
Laura Kassel; Klaus Fröhlich-Gildhoff, Freiburg
Schlagworte: Gesundheit - Sozialarbeit - Schule - Vernetzung - soziale Ungleichheit - Prävention

Um gesundheitlicher Ungleichheit zu begegnen, stellen systemübergreifende Vernetzungen und der Settingansatz wesentliche Ansatzpunkte dar. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis (PNO), wie eine integrierte kommunale Gesamtstrategie mit Gesundheitsförderung im Setting von Bildungsinstitutionen verbunden werden kann. Es werden die Konzeption des PNO sowie zentrale Ergebnisse der umfassenden Evaluation vorgestellt und Bezüge zur gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit hergestellt.
Laura Kassel, Sozialarbeiterin (M.A.), ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Freiburg sowie am Zentrum für Kinder- und Jugendforschung im Forschungsverbund FIVE e.V. E-Mail: laura.kassel@eh-freiburg.ekiba.de
Professor Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Psychologe und Psychotherapeut, lehrt Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Er ist Co-Leiter des Zentrums für Kinder- und Jugendforschung im Forschungsverbund FIVE e.V. E-Mail: Klaus.Froehlich-Gildhoff@eh-freiburg.ekiba.de
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S. 102-106

Solidarität Piräus
Kostas Dimakopoulos, Berlin
Schlagworte: Griechenland - Solidarität - bürgerschaftliches Engagement - Sozialhilfe - Krise

Der Beitrag beschreibt die Entstehung und die Arbeitsfelder der griechischen zivilgesellschaftlichen Organisation „Solidarität Piräus“. Im Zuge der Wirtschaftskrise wurde die gemeinnützige Gesellschaft 2012 in privater Trägerschaft gegründet und bietet Bedürftigen verschiedene soziale und materielle Hilfen.
Kostas Dimakopoulos, Rechtsanwalt und Politologe, hat in Athen, Bonn und Berlin studiert und war wissenschaftlicher Mitarbeiter für öffentliches Recht und Politik an der FU Berlin. Er war Vorsitzender des ständigen Ausschusses „Ausländerrecht“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV). Internet: www.kostas-dimakopoulos.de
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S. 106-111

Rundschau

S. 111

Tagungskalender

S. 112-116

Bibliographie

S. 117-120

Verlagsbesprechungen

S. 120

Impressum

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