2019

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Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5/6

Heft 7

Heft 8

Heft 9

S. 321

Editorial

S. 322-328

Menschenrechte in der Sozialen Arbeit
Dimensionen der Verbindung von Sozialer Arbeit und Menschenrechten und deren Implikationen
Alex Klein, Enschede/Niederlande
Schlagworte: Soziale Arbeit - Menschenrechte - Professionalisierung - historische Entwicklung - Berufsbild

Der Artikel setzt sich mit zwei Dimensionen der Verbindung von Sozialer Arbeit und Menschenrechten auseinander: erstens einer professionstheoretisch voraussetzungslosen Dimension Sozialer Arbeit als Normadressatin der Menschenrechte im Rahmen sozialstaatlichen Handelns und zweitens einer voraussetzungsreichen Dimension, bei der die für eine Profession notwendigen ethischen Bezüge in den Menschenrechten verortet werden.
Alex Klein, Master of Social Work, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), lehrt an der Saxion Hogeschool Enschede (NL) an der Academie Mens en Maatschappij (AMM). E-Mail: a.klein@saxion.nl
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S. 323

DZI Kolumne

S. 329-335

Sekundäre Traumatisierung bei Angehörigen
Jürgen Beushausen, Emden
Schlagworte: Trauma - posttraumatische Belastungsstörung - Angehöriger - Unterstützung - Soziale Arbeit

Der Begriff der sekundären Traumatisierung wird in psychosozialen Handlungsfeldern im Wesentlichen genutzt, um die Traumatisierung von Helfenden zu beschreiben. Dabei können auch Angehörige von traumatisierten Klienten und Klientinnen und andere Personen des Netzwerkes durch Kontakte ebenfalls traumatisiert werden. Die Soziale Arbeit steht zum einem vor der Aufgabe, dieses Phänomen in Bezug auf die Fachkräfte vermehrt zu fokussieren, und zum anderen, entsprechende Präventions- und Unterstützungsangebote für traumatisierte Angehörige und andere Personen anzubieten.
Dr. Jürgen Beushausen lehrt an der Hochschule Emden mit den Schwerpunkten Beratung, Klinische Soziale Arbeit und Systemische Interventionen. E-Mail: juergen.beushausen@hs-emden-leer.de
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S. 335-342

Junge Syrer im Bundesfreiwilligendienst
Lebensgestaltung unter widersprüchlichen Anforderungen
Gesa Köbberling, Freiburg; Barbara Schramkowski, Villingen-Schwenningen
Schlagworte: Flüchtling - Migration - Soziale Arbeit - Lebensführung - Autonomie

Wie beschreiben Geflüchtete ihr Ankommen und ihre Zukunftsplanung in Deutschland? Dieser Beitrag zeigt auf der Grundlage von qualitativen Interviews, wie junge Männer mit Fluchtgeschichte Spielräume für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung nutzen und auszuweiten versuchen. Durch die Rekonstruktion ihrer aktiven Umgangsstrategien mit begrenzenden Bedingungen werden Spannungsfelder herausgearbeitet, die für die Soziale Arbeit nicht nur im Kontext von Flucht Relevanz besitzen.
Professorin Dr. Gesa Köbberling lehrt Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt „Gestaltung des Zusammenlebens in der Migrationsgesellschaft“ an der Evangelischen Hochschule Freiburg. E-Mail: gesa.koebberling@eh-freiburg.de
Professorin Dr. Barbara Schramkowski ist Professorin für Grundlagen und Methoden Sozialer Arbeit und Leiterin des Studiengangs Jugend-, Familien- und Sozialhilfe an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen. E-Mail: schramkowski@dhbw-vs.de
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S. 342-349

Beschämung von Armutsbetroffenen
Erfahrungen und Gegenstrategien
Alban Knecht, Klagenfurt/Österreich
Schlagworte: Armut - Emotion - Diskriminierung - Verwaltung - Prävention

Armutsbetroffene sind in besonderem Maße beschämenden Situationen ausgesetzt. Unter anderem auf Ämtern, in Einrichtungen des Gesundheitssystems wie auch in den Medien werden sie damit konfrontiert, dass sie Normvorstellungen angeblich nicht genügen und defizitär seien. Die Armutskonferenz – österreichisches Netzwerk gegen Armut und Ausgrenzung verfolgt mit einem Projekt das Ziel, gegen Beschämungserfahrungen und ihre Folgen vorzugehen. Der Beitrag verdeutlicht Beschämungserfahrungen von Armutsbetroffenen und diskutiert mögliche Gegenstrategien.
Dr. Alban Knecht ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Arbeitsbereich Sozialpädagogik und Inklusionsforschung, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Seine Forschungsgebiete sind Sozialpolitik, Armuts- und Gerechtigkeitsorschung und Jugendforschung. Er ist unterstützend im Projekt „Gesundheitsförderung zwischen Wertschätzung und Beschämung“ der Armutskonferenz – Österreichisches Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung tätig. E-Mail: aknecht@albanknecht.de
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S. 349-353

Rundschau

S. 351

Tagungskalender

S. 354-357

Bibliographie

S. 358-360

Verlagsbesprechungen

S. 360

Impressum

Heft 10