2019

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Heft 10

S. 361

Editorial

S. 362-367

Freiwilligenorientierte Engagementförderung
Vom Eigensinn ausgehen
Alexandra Engel; David Rüger; Jessica Schneider, Holzminden
Schlagworte: bürgerschaftliches Engagement - Ehrenamt - Qualität - Partizipation - Fördermaßnahme

In diesem Artikel schlagen wir sechs Ebenen und Analyseschritte einer Engagementförderung vor, die Qualität statt Quantität von Engagement und den Dialog über Eigensinne als engagementfördernde Ressource in den Mittelpunkt stellt. Angepasst an die regionalen Raumbedingungen und Lebenslagen führt dieses reflexive Vorgehen zu einer Stärkung strategischer Kompetenz in der Engagementförderung.
Professorin Dr. Alexandra Engel lehrt Soziale Arbeit an der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und ist Direktoriumsmitglied des Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH). Sie leitet die Forschungsgruppe „Soziale Arbeit, Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe in ländlichen Räumen“ am ZZHH-Standort HAWK Holzminden. E-Mail: alexandra.engel@hawk.de
David Rüger, M.A. Soziale Arbeit, verwaltet die Professur Organisationsmanagement im Kontext regionaler Entwicklungsprozesse an der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und ist Mitglied der Forschungsgruppe „Soziale Arbeit, Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe in ländlichen Räumen“ des Zukunftszentrum Holzminden-Höxter am Standort HAWK Holzminden. E-Mail: david.rueger@hawk.de
Jessica Schneider, Dipl.-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin, ist Stipendiatin des interdisziplinären Promotionsprogramms „Dörfer in Verantwortung – Chancengerechtigkeit in ländlichen Räumen sichern“ der Universität Vechta und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen sowie Mitglied der Forschungsgruppe „Soziale Arbeit, Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe in ländlichen Räumen“ des Zukunftszentrum Holzminden-Höxter am Standort HAWK Holzminden.E-Mail: jessica.schneider2@hawk.de
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S. 363

DZI Kolumne

S. 368-376

Wirkungsanalyse in der Sozialen Arbeit
Differenzierung ist nötig
Sebastian Ottmann; Joachim König, Nürnberg
Schlagworte: Soziale Arbeit - Wirkung - Messung - Evaluation - Methode

Die Debatte über Wirkungen Sozialer Arbeit gewinnt erneut an Dynamik. Im Beitrag wird vor allem diskutiert, wie Wirkungen analysiert und gemessen werden können. Eine differenzierte Auseinandersetzung zeigt hier, dass begrifflich und methodisch oft unscharf agiert wird und so auch die Interpretation der Befunde nicht selten problematisch erscheint. Deshalb ist ein differenzierter und methodisch seriöser Umgang mit dem Begriff Wirkung wichtig. Der Artikel präsentiert eine empirische Toolbox, die ein stufenweises und praxistaugliches Verfahren beschreibt und so eine differenzierte und empirisch solide Auseinandersetzung mit Wirkungen in der Praxis ermöglicht.
Sebastian Ottmann M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Im Rahmen dieser Tätigkeit führt er Wirkungsanalysen und Evaluationsstudien im Bereich der Sozialen Arbeit durch und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Themen Wirkungsorientierung und Wirkungsanalyse in der Sozialen Arbeit. E-Mail: sebastian.ottmann@evhn.de
Prof. Dr. Joachim König lehrt Allgemeine Pädagogik und Empirische Sozialforschung und ist Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Er leitet dort das Institut für Praxisforschung und Evaluation. E-Mail: joachim.koenig@evhn.de
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S. 377-383

Konzeptionelle Kontroversen der sozialen Inklusion
Voraussetzungen und theoretische Bezüge
Carola Kuhlmann; Hildegard Mogge-Grotjahn; Hans-Jürgen Balz, Bochum
Schlagworte: Inklusion - Gesellschaft - Kritik - Ethik - Diskriminierung

Der Beitrag greift aktuelle Kontroversen zum Thema Inklusion auf und analysiert explizite und implizite Annahmen, theoretische Perspektiven und praktische Implikationen der unterschiedlichen Standpunkte. Als theoretische Referenzen werden Martha Nussbaum und Pierre Bourdieu genutzt. Der Beitrag plädiert für ein gesellschaftskritisches Verständnis von Inklusion, das durch intersektionale Analysen gestützt wird, und weist auf mögliche Umsetzungsstrategien hin.
Prof. Dr. Carola Kuhlmann, Diplom-Pädagogin, lehrt Erziehungswissenschaft an der Evangelischen Hochschule Bochum (Theorien der Erziehung und Bildung, Pädagogische Konzepte der Erziehungshilfen). Sie forscht zur Theorie- und Professionsgeschichte Sozialer Arbeit, zur Heimerziehung, zur Bildungsbenachteiligung und zu Sozialer Inklusion. E-Mail: kuhlmann@evh-bochum.de
Prof. em. Dr. Hildegard Mogge-Grotjahn, Diplom-Soziologin, lehrte bis 2017 Soziologie an der Evangelischen Hochschule Bochum. Sie forscht zu sozialer Ungleichheit, zur Soziologie der Migration, zur Gender-Soziologie und zu sozialer Inklusion und ist Personzentrierte Beraterin und Coachin für pädagogische und soziale Fachkräfte sowie Mitarbeiterin in kirchlichen Handlungsfeldern. E-Mail: mogge-grotjahn@gmx.de
Prof. Dr. Hans-Jürgen Balz, Diplom-Psychologe, lehrt Psychologie an der Evangelischen Hochschule Bochum (Beratung und Psychosoziale Diagnostik). Er forscht zu sozialer Inklusion sowie zu Teamarbeit, Coaching und Supervision und ist als Supervisor und Coach in psychosozialen Bildungs- und Beratungsinstitutionen tätig. E-Mail: balz@evh-bochum.de
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S. 384-391

Psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren
Eine Übersicht für die beratende und die gerichtliche Praxis
Diane Siebert, Stralsund
Schlagworte: Strafverfahren - Opfer - Unterstützung - psychosoziale Versorgung - Rechtsreform

Die psychosoziale Prozessbegleitung läuft trotz ihrer bundesweiten Einführung vor mittlerweile zwei Jahren nur langsam an. Sofern dafür Unsicherheiten in Bezug auf die Nutzung der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen den Anlass geben, möchte der Aufsatz hier Abhilfe schaffen. Mit zahlreichen Erläuterungen zum Inhalt der zugrunde liegenden Gesetze weist er den Weg durch den Paragrafendschungel und zeigt Möglichkeiten der praxisnahen Anwendung und konkreten Umsetzung.
Diane Siebert ist Dipl.-Rechtspflegerin und beauftragte Bezirksrevisorin beim Landgericht Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern. E-Mail: diane.siebert@lg-stralsund.mv-justiz.de
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S. 391-394

Rundschau

S. 393

Tagungskalender

S. 395-397

Bibliographie

S. 398-400

Verlagsbesprechungen

S. 400

Impressum

Heft 11