2019

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Heft 10

Heft 11

Heft 12

S. 441

Editorial

S. 442-448

Qualifikationsanforderungen und Tätigkeitsprofile in der betrieblichen Sozialarbeit
Hoang Long Nguyen; Sandra Bohlinger
Schlagworte: betriebliche Sozialberatung - Qualifikation - Berufsbild - Sozialarbeiter - empirische Untersuchung

Betriebliche Sozialarbeit ist ein kaum wahrgenommenes Tätigkeitsfeld in der Sozialen Arbeit, über dessen Qualifikationsanforderungen und Entwicklungstendenzen wenig bekannt ist. Dieser Beitrag präsentiert Ergebnisse einer empirischen Studie, für die Stellenanzeigen ausgewertet und betriebliche Sozialarbeitende interviewt wurden. Der Beitrag zeigt nicht nur, welche Tätigkeiten und Qualifikationen für betriebliche Sozialarbeit relevant sind, sondern verweist auch auf ein vor allem für Unternehmen relevantes Praxisfeld.
Hoang Long Nguyen besitzt einen Masterabschluss in Weiterbildungsforschung und Organisationsentwicklung sowie einen Bachelorabschluss in Sozialpädagogik und Management. Er ist als Human Resources Manager tätig. E­-Mail: nguyen.hoang.long93@googlemail.com Professorin Dr. habil. Sandra Bohlinger lehrt Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten berufliche Weiterbildung und komparative Bildungsforschung. Sie ist Direktorin des Instituts für Berufspädagogik und berufliche Didaktiken an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Dresden. E-Mail: sandra.bohlinger@tu­dresden.de
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S. 443

DZI Kolumne

S. 449-455

Die Rolle der Sozialen Arbeit in der Beratung
Eine Untersuchung am Beispiel der Erziehungsberatung (Teil 2)
Ute Düßler
Schlagworte: Erziehungsberatung - Gesprächsführung - Methode - Rolle - Soziale Arbeit

Beratung ist für die einzelfallorientierte Soziale Arbeit von zentraler Bedeutung. Welche Rolle die Soziale Arbeit in der Praxis der Beratung spielt, wird im Beitrag anhand von Interviews mit Expertinnen und Experten aus dem Arbeitsfeld der Erziehungsberatung beantwortet. Es wird ersichtlich, dass spezifisch sozialarbeiterische und sozialpädagogische Elemente wie die Orientierung an der Lebenswelt der Ratsuchenden in der Beratung relevant gemacht werden. Dennoch gibt es einige blinde Flecken, etwa in der Aus- und Weiterbildung. Im ersten Teil des Beitrags, der im Heft 11.2019 erschienen ist, wurden die soziale Beratung sowie das Arbeitsfeld der Erziehungsberatung näher bestimmt, die Untersuchung erläutert und erste Ergebnisse vorgestellt. In diesem zweiten Teil werden nun weitere Ergebnisse präsentiert und abschließend kritisch bewertet.
Dr. Ute Düßler, Dipl.-Sozialarbeiterin und -Sozialpädagogin, Systemische Beraterin (DGSF), war langjährig in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Eingliederungshilfe tätig. Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HAW Hamburg im Department Soziale Arbeit. E-Mail: ute.duessler@haw-hamburg.de
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S. 456-462

Die Sozialdiagnostik als dialogischer Prozess
der Erkenntnisgewinnung

Systemtheoretische Überlegungen zur Überwindung des Expertokratievorwurfs in der Sozialdiagnostik
Andreas Bebensee
Schlagworte: Soziale Arbeit - Experte - Diagnostik - Klientbeziehung - Stigmatisierung - Systemtheorie

Das Anliegen des vorliegenden Artikels ist es, die Sozialdiagnostik auf der Basis systemtheoretischer Überlegungen nicht allein als professionelle Methode, sondern vielmehr als dialogischen Erkenntnisprozess darzustellen, in dem lebensweltliche und professionelle Wissensformen heterarchisch miteinander interagieren. So wird es möglich, Stigmatisierungen von Klientinnen und Klienten entgegenzuwirken, ohne dass dadurch die Professionalität der Hilfe eingeschränkt wird.
Andreas Bebensee, B.A. Sozialarbeiter, M.A. Bildungswissenschaften, ist derzeit in der ambulanten Familienhilfe in Hamburg tätig. E-Mail: a.bebensee@outlook.de
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S. 462-467

Promovieren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften
Reflexionen über ein Thema mit vielen Facetten
Stefanie Sauer; Claudia Steckelberg; Rudolf Schmitt; Silke Birgitta Gahleitner
Schlagworte: Promotion - Hochschule - Rahmenbedingungen - Rechtslage

Von wenigen Ausnahmen abgesehen haben in Deutschland nur Universitäten das Recht, den Mitgliedern ihrer Fachbereiche den akademischen Doktorgrad zu verleihen. Mit diesem exklusiven Privileg werden die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) benachteiligt und deren Forschungsstärken missachtet. Der Beitrag zeigt die unterschiedlichen Wege zu einem eigenständigen Promotionsrecht der HAW bei gleichzeitiger Sicherung der wissenschaftlichen Standards.
Professorin Dr. Stefanie Sauer, Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Sozialpädagogin, lehrt Methoden der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Beratung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. E-Mail: stefanie. sauer@b-tu.de
Professorin Dr. Claudia Steckelberg ist Dipl.- Sozialpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin. Sie lehrt Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Neubrandenburg mit den Schwerpunkten Wohnungslosenhilfe, Jugend(sozial)arbeit, Gemeinwesenarbeit und Geschlechterforschung. E-Mail: steckelberg@hs-nb.de
Professor Dr. habil. Rudolf Schmitt, Dipl.-Psychologe und Germanist M.A., lehrt an der Hochschule Zittau-Görlitz, Fakultät Sozialwissenschaft, in den Berufungsgebieten Empirische Forschungsmethoden, Beratung und Behandlung sowie Soziale Arbeit mit psychisch kranken und substanzabhängigen Menschen. E-Mail: r.schmitt@ hszg.de
Professorin Dr. habil. Silke Birgitta Gahleitner, Dipl.-Sozialarbeiterin und Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Psychologin, lehrt Klinische Psychologie und Sozialarbeit mit dem Schwerpunkt Psychosoziale Diagnostik und Intervention an der Alice Salomon Hochschule Berlin. E-Mail: sb@gahleitner.net
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S. 467-472

Rundschau

S. 469

Tagungskalender

S. 473-476

Bibliographie

S. 477-480

Verlagsbesprechungen

S. 480

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