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Heft 1

S. 1

Editorial

S. 2-8

Soziale Arbeit ist die anspruchsvollste Profession des psychosozialen Bereichs
Petra Fuchs, Hebertsfelden
Schlagworte: Professionalisierung - Soziale Arbeit - Wissenschaft - Bezugswissenschaft - Handlungskompetenz

Zusammenfassung
Der Artikel diskutiert die These, dass Soziale Arbeit die anspruchsvollste Profession des psychosozialen Bereichs ist. Soziale Arbeit besteht aus einem komplizierten reflexiven Handlungsfeld, das wissenschaftliche Bezüge herstellen muss. Die große Landschaft an Theorien der Sozialen Arbeit sowie die der Bezugswissenschaften, in denen transdisziplinär agiert werden muss, stellt Sozialarbeiter* innen vor Herausforderungen, wie sie so in anderen Professionen nicht vorzufinden sind.
Petra Fuchs, Sozialpädagogin (B.A.) und Masterstudentin Soziale Arbeit und Forschung, ist Vorsitzende des Vereins „Spielecafé der Generationen – Jung und Alt spielt e.V.“ E-Mail: spielefuechsin.sozial@gmail.com
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S. 3

DZI Kolumne

S. 8-15

Passungen in Patenschaften im Übergang Schule-Ausbildung
Zur Bedeutung von Biografie und Generativität für gelingende Patenschaftsbeziehungen
Gisela Jakob, Darmstadt
Schlagworte: Patenschaft - Schule - Ausbildung - Biografie - Generativität - Persönlichkeitsentwicklung - freiwilliges Engagement

Zusammenfassung
In dem vorliegenden Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse aus einer Untersuchung von Patenschaften in der Übergangsphase von der Schule in eine Ausbildung präsentiert. Die Patenschaftsbeziehungen basieren auf Passungen, die sich aus den Biografien der Pat*innen und der Jugendlichen ergeben. In der Begegnung von Angehörigen unterschiedlicher Generationen kann sich Generativität entfalten, die für beide, Pat*innen und Jugendliche, Sinnstiftung und Entwicklung ermöglicht.
Professorin Dr. Gisela Jakob lehrt Theorien und Methoden sowie Professionalisierung der Sozialen Arbeit an der Hochschule Darmstadt. E-Mail: gisela.jakob@h-da.de
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S. 15-22

Soziale Arbeit und Modedesign verbinden
Einblicke in die soziale Praxis des Rambler Studios Berlin
Tobias Kindler, St. Gallen (Schweiz); Benjamin Siepmann; Sarah Skala, Berlin
Schlagworte: Wohnungslosenhilfe - Jugendhilfe - Design - Kreativität - Sozialberatung

Zusammenfassung
In der Sozialen Arbeit werden zunehmend klassische Hilfeformen mit kreativen Ansätzen verbunden. Dabei ist bislang wenig bekannt darüber, inwiefern dadurch die angestrebten Zielgruppen erreicht werden und wie diese das Angebot nutzen und bewerten. Der vorliegende Beitrag setzt an dieser Lücke an, ermöglicht exemplarische Einblicke in die soziale Praxis des Rambler Studios Berlin und diskutiert entlang dieses Beispiels Grenzen und Möglichkeiten der Verbindung von Sozialer Arbeit und Modedesign.
Tobias Kindler, M.Sc. Soziale Arbeit, ist Sozialpädagoge und arbeitet als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziale Arbeit und Räume der OST – Ostschweizer Fachhochschule in St.Gallen, Schweiz. Er forscht schwerpunktmäßig zu politischer Sozialer Arbeit, Kinder- und Jugendhilfe sowie Kinderrechten. E-Mail: tobias.kindler@ost.ch
Benjamin Siepmann ist Dipl. Sozialarbeiter und -pädagoge und arbeitet seit 2012 in der Berliner Jugend- und Wohnungslosenhilfe. Er war maßgeblich an der Konzeptionierung und Umsetzung des Rambler Studios Berlin beteiligt und hat dort von 2016 bis 2020 als Projektleiter gearbeitet. E-Mail: bensiep.nc@gmail.com
Sarah Skala ist Dipl. Sozialarbeiterin und arbeitet seit über zwölf Jahren in der Wohnungslosenhilfe in Berlin. Seit 2014 hat sie gemeinsam mit einer Projektgruppe die Konzeptionierung des Rambler Studios sowie die Umsetzung und Eröffnung vorbereitet und gestaltet. Seit 2016 ist sie als Sozialarbeiterin im Rambler Studio beschäftigt, seit 2020 als Projektleiterin. E-Mail: s.skala@neuechanceberlin.de
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S. 22-31

Menschenrechte als Bezugsrahmen ethischer Reflexionen von Sozialarbeitshandeln
Sebastian Dolsdorf, Berlin
Schlagworte: Menschenrechte - Menschenwürde - Ethik - Soziale Arbeit - Handlungskompetenz

Zusammenfassung
In diesem Artikel wird der Frage nachgegangen, wie sich die Bezugnahme auf Menschenrechte im Rahmen ethischer Reflexionen von Sozialarbeitshandeln gestalten kann. Am Ende des Textes wird ein konkreter Vorschlag für ein solches Verfahren gemacht. Dieses wird vorher theoretisch über verschiedene Zugänge (Soziale Arbeit und Ethik, Menschenrechte und Menschenwürde, Menschenrechte und Ethik Sozialer Arbeit) hergeleitet.
Sebastian Dolsdorf (Master of Social Work) ist Lehrkraft an einer Fachschule für Sozialpädagogik und Lehrbeauftragter an der Alice Salomon Hochschule Berlin. E-Mail: dolsdorf@ash-berlin.eu
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S. 31-33

Rundschau

S. 33

Tagungskalender

S. 34-37

Bibliografie

S. 38-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

Heft 2

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