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Heft 7

S. 241

Editorial

S. 242-251

Beidseitig gepflegte „Feindschaft“ zwischen Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie
Überlegungen zu einer Beziehungsdynamik
Marie-Luise Conen, Berlin
Schlagworte: Jugendhilfe - Psychiatrie - Kooperation - Rolle - Systemsprenger

Zusammenfassung
Der allgemein geforderten Verbesserung einer Kooperation zwischen Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie ist eine Analyse der Ursachen und Problemebenen, die bisher Kooperationen zwischen beiden Arbeitsbereichen erschwerten, voranzustellen. Im Beitrag werden dazu sowohl das Selbstverständnis als auch die Dynamiken zwischen beiden Arbeitsfeldern betrachtet und die Notwendigkeit eines erhöhten Selbstbewusstseins der Jugendhilfe abgeleitet.
Dr. phil. Marie-Luise Conen, Dipl.-Psychologin, Dipl.-Pädagogin, Master of Education (M. Ed), ist systemische Paar- und Familientherapeutin, Supervisorin und Fortbildnerin sowie Gründerin des Context-Institut Berlin. E-Mail: info@context-conen.de
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S. 243

DZI Kolumne

S. 251-259

Professionelle Kooperation bei ASS im Schulalter
Eine Studie zur Zusammenarbeit von Schulsystem und Kinder- und Jugendhilfesystem
Kathrin Hirsch; Karin Schleider; Maya-Lynn Fuchs, Freiburg
Schlagworte: Autismus - Schule - Jugendhilfe - interdisziplinär - Kooperation

Zusammenfassung
Eine optimale Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus- Spektrum-Störungen (ASS) erfordert eine interdisziplinäre Kooperation verschiedener Expert:innen. Die vorliegende Studie untersucht im Rahmen einer quantitativen Untersuchung die Kooperation bei ASS im Schulalter aus Perspektive von Expert:innen des Schulsystems (n1 =31) und des Kinder- und Jugendhilfesystems (n2=15). Im Ergebnis zeigen sich unter anderem Wahrnehmungsunterschiede hinsichtlich Kooperationsqualität und -schwierigkeiten.
Kathrin Hirsch, Erziehungswissenschaftlerin (M.A.), ist Projektmitarbeiterin in der Abteilung für Beratung, Klinische und Gesundheitspsychologie am Institut für Psychologie der Pädagogischen Hochschule Freiburg. E-Mail: ka.hirsch@outlook.com
Professorin Dr. Karin Schleider, Dipl.-Psychologin, Sonderpädagogin (M.A.), leitet die Abteilung für Beratung, Klinische und Gesundheitspsychologie am gleichnamigen Institut. E-Mail: k.schleider@ph-freiburg.de
Maya-Lynn Fuchs, Erziehungswissenschaftlerin (M.A.), ist Doktorandin der oben genannten Abteilung. E-Mail: maya.fuchs@ph-freiburg.de
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S. 260-266

Berufsgruppen in der Wohnbetreuung von Menschen mit psychischer Erkrankung
Eine Analyse der Kostenrichtlinien von Trägern der Eingliederungshilfe
Marie Geisler; Christoph Walther, Nürnberg
Schlagworte: Experte - Qualifikation - Sozialgesetzbuch IX - Bundesteilhabegesetz - betreutes Wohnen

Zusammenfassung
Zu der Fragestellung, welche Berufsgruppen in der ambulanten Wohnbetreuung von Menschen mit psychischer Erkrankung eingesetzt werden können, wurden erstmals die Kostenrichtlinien bundesweit aller Träger der Eingliederungshilfen systematisch analysiert und ausgewertet. Im Ergebnis fällt eine 39 mögliche Berufe umfassende Berufsvielfalt in der Wohnbetreuung auf. Deren Legitimation beruht fast ausschließlich auf formalen Kriterien. Erst drei Kostenträger argumentieren inhaltlich und formulieren für die Tätigkeit notwendige Kompetenzen, die für alle Berufsgruppen zu gelten haben. Dieses Ergebnis wird im Zusammenhang mit dem ab 1.1.2020 geltenden § 97 SGB IX diskutiert.
Marie Geisler, B. A. Soziale Arbeit, ist in einer heilpädagogischen Tagesstätte im Martin-Luther- Haus (Kinder- und Jugendhilfeverbund) der Stadtmission Nürnberg tätig. E-Mail: marie.geisler@stadtmission-nuernberg.de
Professor Dr. Christoph Walther, lehrt an der Fakultät Sozialwissenschaften der TH Nürnberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Sozialpsychiatrie, Genesungsbegleitung, Beratung, Supervision. Er ist Studiengangsleiter im Weiterbildungsmaster Beratung und Coaching. E-Mail: Christoph.walther@th-nuernberg.de
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S. 266-273

Notunterkünfte in Australien
Ersterhebung zur Qualifikation der Mitarbeitenden
Malgorzata D. Michling, Eichstätt; Ines Zuchowski; Debra Miles, Townsville (Australien); Janusz Surzykiewicz, Eichstätt
Schlagworte: Wohnungslosenhilfe - Notunterkunft - Australien - Qualifikation - Experte

Zusammenfassung
Die Betreuung von Menschen in Wohnungslosennotunterkünften steht in einem engen Zusammenhang mit angemessenen, erforderlichen Qualifikationen der Mitarbeiter:innen. Der Qualifizierungsbedarf ist aber nicht ausreichend in der Literatur und im Obdachlosenhilfesystem differenziert. Um die Qualifikation genauer zu charakterisieren, wurden Erkenntnisse über die Qualifizierung von Mitarbeiter:innen in australischen Notunterkünften im Rahmen einer explorativen qualitativen Forschungsarbeit zusammengetragen.
Malgorzata D. Michling, M.A., absolviert ein Dissertationsstudium an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, war Research Scholar Student an der James Cook University in Townsville/Australien und betreut diverse Lehraufträge und Projekte. E-Mail: algorzata.michling@throsenheim.de
Dr. Ines Zuchowski, PhD, B.A. Soziale Arbeit, lehrt und forscht im Bereich der Sozialen Arbeit an der James Cook University in Townsville/Australien. E-Mail: ines.zuchowski@jcu.edu.au
Professorin Debra Miles, PhD, lehrt Soziale Arbeit und Human Services an der James Cook University in Townsville/Australien und begleitet diverse nationale und internationale Forschungsprojekte. E-Mail: debra.miles@jcu.edu.au
Professor Dr. Dr. Janusz Surzykiewicz vertritt den Lehrstuhl für Sozialpädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und forscht und lehrt an der Kardinal Stefan Wyszyn‘ski Universität in Warschau. E-Mail: janusz.surzykiewicz@ku.de
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S. 274-276

Rundschau

S. 275

Tagungskalender

S. 277-278

Bibliographie

S. 279-280

Verlagsbesprechungen

S. 280

Impressum

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