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Heft 8

S. 281

Editorial

S. 282-288

Verschweigen von Gewalt in den stationären Hilfen
Eine praxeologische Untersuchung
Friederike Lorenz
Schlagworte: Jugendhilfe - stationär - Gewalt - Schweigen - Praxeologie

Zusammenfassung
Der Artikel untersucht anhand einer Fallstudie, wie Schweigen über Gewalt in pädagogischen Institutionen in sozialen Praktiken vollzogen wird. Aus narrativen Interviews und dem Übergabebuch eines Teams in der stationären Eingliederungshilfe werden drei Komplexe von Praktiken rekonstruiert und mit einer Heuristik zum Schweigen interpretiert. Die Befunde zeigen, wie Schweigen über Gewalt Teil von professional storytelling ist und in organisationalen Routinen vollzogen werden kann.
Friederike Lorenz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Sozialpädagogik der FU Berlin. E-Mail: friederike.lorenz@fu-berlin.de
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S. 283

DZI Kolumne

S. 289-295

Zeugnisverweigerungsrecht und Soziale Arbeit
Titus Simon; Julia Zeyn; Michael Leinenbach; Ronald Bec
Schlagworte: Zeugnisverweigerungsrecht - Soziale Arbeit - Vertrauen - Klient-Beziehung

Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag zeigt, wie sich ein fehlendes Zeugnisverweigerungsrecht auf die Profession der Sozialen Arbeit auswirkt. Über die Betrachtung ordnungspolitischer Perspektiven werden Erkenntnisse aus einem neu aufgelegten Rechtsgutachten präsentiert und die nicht mehr zeitgemäße gesetzliche Regelung infrage gestellt. Abschließend wird die Profession aufgefordert, sich verstärkt in den Diskurs um ein fehlendes Zeugnisverweigerungsrecht einzubringen.
Titus Simon, Professor i.R., Dr., arbeitete in der Jugendarbeit, der Wohnungslosenhilfe und der Verbandsarbeit, war Professor an der FH Wiesbaden und der HS Magdeburg-Stendal. E-Mail: titus.simon@gmx.de
Julia Zeyn, Politikwissenschaftlerin M.A., ist Referentin bei der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj (KOS), promoviert in der Politischen Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist aktiv im Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit. E-Mail: zeyn@dsj.de
Michael Leinenbach, Dipl. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge, ist Sozialplaner der Kreisstadt Saarlouis und aktiv in der Vereinigung der Profession Soziale Arbeit (VPSA) e.V. und dem Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit. E-Mail: office@michael-leinenbach.de
Ronald Bec, Sozialpädagoge (M.A.), ist Geschäftsführer des Fanprojekt Dresden e.V. und hat seine Master-Thesis zum strafprozessualen Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit verfasst. E-Mail: r.bec@fanprojekt-dresden.de
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S. 295-301

Der sicherere Alltag als Zielhorizont
Lebensweltorientierte Perspektiven auf die Betroffenenberatung
Katrin Haase
Schlagworte: Lebenswelt - Rassismus - Sicherheit - Beratung

Zusammenfassung
Lebensweltorientierung ist ein handlungsleitendes Konzept in der Beratung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der gelingendere Alltag als Zielhorizont wird auf der Basis empirischen Materials als der sicherere Alltag diskutiert. Ausgehend vom Doppelspiel lebensweltlicher Bewältigungsmuster und gesellschaftlicher Strukturen wird die professionelle Unterstützung bei der Wiederherstellung von Sicherheit unter rassistischen Bedingungen rekonstruiert.
Dr. Katrin Haase, Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, ist wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e.V. und in der Programmevaluation von "Demokratie leben!" tätig. E-Mail: haase@dji.de
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S. 302-309

Effektiver Altruismus als philosophische Ethik und soziale Bewegung
Eine kritische Betrachtung
Georg von Schnurbein
Schlagworte: Spendenwesen - Altruismus - Non-Profit-Organisation - soziale Bewegung - Ethik

Zusammenfassung
Kaum eine Initiative hat in den vergangenen Jahren für so viel Medienecho und Diskussionen im NPO-Sektor geführt wie der „Effektive Altruismus“ (EA). Dabei handelt es sich gleichermassen um eine philosophische Ethik wie auch eine soziale Bewegung. Der nachfolgende Beitrag hinterfragt sowohl die utilitaristischen Grundprinzipien wie auch die Umsetzung in bekannten Organisationen wie GiveWell und zeigt Differenzen zu anderen Formen des philanthropischen Engagements auf.
Georg von Schnurbein ist Professor für Stiftungsmanagement und Direktor des Center for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel. E-Mail: georg.vonschnurbein@unibas.ch
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S. 309-312

Rundschau

S. 311

Tagungskalender

S. 313-317

Bibliografie

S. 318-320

Verlagsbesprechungen

S. 320

Impressum

Heft 9

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