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Heft 10/11

S. 362-367

Editorial

S. 363

DZI Kolumne

S. 368-376

Partizipation in der Kinder- und Jugendarbeit
Leitendes Handlungsprinzip und beständige Herausforderung
Gunda Voigts
Schlagworte: Partizipation - Jugendarbeit - Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung - Covid-19

Zusammenfassung
Im Grundsatzartikel wird dargelegt, welche Potenziale Kinder- und Jugendarbeit jungen Menschen durch ihren Partizipationsanspruch bieten kann. Die Pandemie, in der jungen Menschen durch die Schließung von Angeboten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit dieser Ermöglichungsort verschlossen wurde, bietet dazu den aktuellen Anlass. Ausgehend von der gesetzlichen Formulierung des Partizipationsanliegens in §11 des SGB VIII werden exemplarisch die einrichtungsbezogene offene Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit mit ihren jeweils besonderen Beteiligungsoptionen und -strukturen betrachtet. Sich daraus ergebende Herausforderungen und Qualitätsstandards werden skizziert.
Professorin Dr. Gunda Voigts lehrt und forscht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg im Department Soziale Arbeit. Sie hat eine Professur für Theorien Sozialer Arbeit sowie Theorie und Praxis der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit. E-Mail: gunda.voigts@haw-hamburg.de
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S. 377-383

Offenheit in der Jugendarbeit
Zu diskursiven Praktiken ab dem 18. Jahrhundert als Reflexionsfolien für die Jugendarbeit heute
Jennifer Hübner
Schlagworte: Jugendarbeit - historische Entwicklung - Jugendbewegung - offen - Struktur

Zusammenfassung
Dieser Artikel diskutiert historische Beobachtungen zur (Offenen) Jugend(arbeit) ab dem 18. Jahrhundert aus poststrukturalistischer Perspektive. Er zeigt alternative Analysemöglichkeiten überlieferter Erzählungen im Hinblick auf das Offenheitsparadigma auf, um die Offenheit(en) der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in und als politische Praxis im 21. Jahrhundert kritisch zu reflektieren.
Jennifer Hübner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Alice Salomon Hochschule und promoviert am Promotionszentrum Soziale Arbeit in Hessen. E-Mail: jennifer.huebner@ash-berlin.eu
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S. 384-391

Das S in Partizipation kommt von Selbstorganisation und Selbstverwaltung
Zu (halb) vergessenen Begriffen aus der Geschichte der Jugendarbeit
Daniel Katzenmaier; Norman Böttcher
Schlagworte: Selbstverwaltung - Jugendarbeit - Partizipation - Sozialgeschichte - Theorie

Zusammenfassung
In der Jugendarbeit sind Selbstorganisation und Selbstverwaltung im Zuge der Professionalisierungsdebatte der 1980er Jahre durch den Begriff der Partizipation abgelöst worden. In der Praxis existieren selbstverwaltete Jugendzentren hingegen bis heute fort, ohne in größerem Maße von der Fachdebatte berücksichtigt zu werden. Der Artikel plädiert dafür, sie nicht nur als Denkmäler einer verlorenen Zeit zu betrachten, sondern die Konzepte zu aktualisieren.
Daniel Katzenmaier, Dipl.-Sozialpädagoge und Erziehungswissenschaftler (M.A.), arbeitet(e) als Sozialpädagoge bei unterschiedlichen Trägern mit den Schwerpunkten politische Bildung, Schulsozialarbeit, Inklusion und Offene Jugendarbeit. Er promoviert an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu selbstverwalteten Jugendzentren im Saarland. E-Mail: Daniel.Katzenmaier@lb.hwg-lu.de
Norman Böttcher, B.A. Soziale Arbeit, M.A. Gesellschaftstheorie, arbeitete als Sozialpädagoge in der stationären Jugendhilfe, Offenen Jugendarbeit und Erinnerungsarbeit. Er ist Wissenschaftler an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und promoviert zur Jüdischen Jugendarbeit nach der Shoa an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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S. 391-397

Jugendverbände als Interessenvertretung junger Menschen
Zwischen vielfältiger Praxis und Bedrängnis von Rechts
Ludwig Weigel
Schlagworte: Jugendorganisation - Interessensvertretung - Partizipation - Demokratie - Rechtspopulismus

Zusammenfassung
Jugendverbände sehen sich als Interessenvertretung für die Belange aller Kinder und Jugendlichen. Der Artikel nimmt aus Perspektive der Jugendverbandsarbeit Bezug auf diesen Anspruch. Dabei werden zwei Herausforderungen dargestellt, die sich einerseits mit neuen Formen der Interessenvertretung von jungen Menschen beschäftigen und andererseits Entwicklungen aufzeigen, wonach durch das verstärkte Auftreten von Rechtspopulist: innen die Prinzipien der Jugendverbandsarbeit in Frage gestellt werden.
Ludwig Weigel ist Referent für jugendpolitische Themen beim DBJR. Er studierte Politikwissenschaft im Bachelor- und Masterstudiengang an der Universität Leipzig und war vor seiner jetzigen Tätigkeit Kreisverbandssekretär im Jugendverband der SJD-Die Falken, Kreisverband Köln. E-Mail: ludwig.weigel@dbjr.de
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S. 397-403

Anerkennung im Konditional?
Zur vertikalen sozialen Mobilität von muslimischen Jugendorganisationen
Sabrina Weiß
Schlagworte: Religion - Jugendverband - Migration - Anerkennung - Partizipation

Zusammenfassung
Der Beitrag hat zum Ziel, die Positionierung von muslimischen Jugendorganisationen in der deutschen Jugendverbandslandschaft offenzulegen und Mechanismen der Anerkennung kritisch zu hinterfragen. Am Beispiel des neu gegründeten „Bündnis für muslimische Jugendarbeit“ werden Herausforderungen und Chancen für vertikale soziale Mobilität dieser Jugendorganisationen diskutiert, die nicht nur von formalen Kriterien für Anerkennung abhängen, sondern auch davon, wie sie von Dritten wahrgenommen werden.
Sabrina Weiß, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am religionswissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig und Leiterin des BMBF-Projektes „Die religionswissenschaftliche Erforschung des Engagements von religiösen Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Vereinen“. E-Mail: sabrina.weiss@uni-leipzig.de
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S. 403-409

Kinderstädte als Orte der Partizipation – auch in Corona-Zeiten?
Ulrich Deinet; Lisa Scholten
Schlagworte: Kind - Partizipation - politische Bildung - Covid-19

Zusammenfassung
Kinderstädte sind temporäre Spielaktionen, deren Grundidee es ist, unter starker Partizipation von Kindern eine Stadt zu gestalten und nachzuspielen. Eine wichtige Rolle in dem Kinderstadtsystem spielen von Kindern gestaltete Werkstätten und eine „Kommunalpolitik“ mit Wahlen, Versammlungen, Rat und Bürgermeister:innen. Im Beitrag werden Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung der Kinderstädte in Nordrhein-Westfalen
Ulrich Deinet ist Professor für Didaktik/Methodik der Sozialpädagogik an der Hochschule Düsseldorf, Leiter der Forschungsstelle für sozialraumorientierte Praxisforschung und -entwicklung sowie Mitherausgeber des Online-Journals sozialraum.de. E-Mail: ulrich.deinet@hs-duesseldorf.de
Lisa Scholten ist Soziologin, M.A., und Sozialarbeiterin, B.A., und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf. E-Mail: lisa.scholten@hs-duesseldorf.de
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S. 410-417

Europäische Jugendpolitik und Partizipation
Theoretische und empirische Betrachtungen politischer Teilhabe
Stephanie Riedle; Marit Pelzer
Schlagworte: Europäische Union - Jugend - Partizipation - qualitative Inhaltsanalyse

Zusammenfassung
Das Ziel, die Mitgestaltung der eigenen Lebenswelt junger Menschen zu ermöglichen, gewinnt sowohl in Deutschland als auch auf europäischer jugendpolitischer Ebene immer mehr an Relevanz. Der Beitrag nimmt eine europaorientierte Perspektive ein und diskutiert anhand theoretischer und empirischer Befunde der Evaluation der Umsetzung einer europäischen jugendpolitischen Strategie, dass Partizipation nicht gleich Partizipation ist. In der betrachteten jugendpolitischen Strategie ist politische Teilhabe einer der zentralen thematischen Schwerpunkte.
Stephanie Riedle ist Diplom-Erziehungswissenschaftlerin und als wissenschaftliche Referentin am DJI tätig, seit 2019 in der Arbeitsstelle europäische Jugendpolitik. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind europäische Jugendpolitik, Jugendpartizipation, non-formales und informelles Lernen und Evaluation. E-Mail: riedle@dji.de
Marit Pelzer, M.A. Erziehungswissenschaften, ist Referentin am DJI und seit 2019 Mitarbeiterin in der Arbeitsstelle europäische Jugendpolitik. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind europäische Jugendpolitik, Inklusion, Partizipation und Demokratieförderung. E-Mail: mpelzer@dji.de
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S. 417-423

Jugendpartizipation in ländlichen Räumen
Divergierende Leitperspektiven von Akteur:innengruppen
Jan Schametat; Alexandra Engel; Sascha Schenk
Schlagworte: Partizipation - Jugendlicher - Soziale Arbeit - Verwaltung

Zusammenfassung
Jugendliche in ländlich- peripheren Räumen werden seit einiger Zeit auch in regionalen Entwicklungsprozessen als Zielgruppe behandelt und im Rahmen formaler Partizipationsprozesse einzubinden versucht. Im Akteur:innendreieck Jugendliche-Sozialarbeitende-Verwaltungsfachkräfte treffen wir jedoch auf divergierende Perspektiven auf den Gegenstand der Partizipation, die im vorliegenden Artikel durch eine multisequenzielle Rahmenanalyse aufgedeckt werden.
Jan Schametat, M.A., ist Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und arbeitet seit 2014 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Regionalreferent an der HAWK, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Holzminden. E-Mail: jan.schametat@hawk.de
Professorin Dr. Alexandra Engel ist Professorin für Sozialpolitik und Soziale Problemlagen Erwachsener an der HAWK, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Holzminden und Direktorin des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter. E-Mail: alexandra.engel@hawk.de
Sascha Schenk, M.A., ist Sozialarbeiter/Sozialpädagoge und arbeitet seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 2020 als Lehrbeauftragter an der HAWK, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Holzminden. E-Mail: sascha.schenk@hawk.de
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S. 424-431

Aushandeln von Interessen statt Projekte und Problemsicht
Unausgesprochene Grenzen der Partizipation in der Jugendarbeit
Monika Alisch; Jan Funke; Stefan Weidmann
Schlagworte: Jugendarbeit - Jugendhilfeplan - Partizipation - Sozialraum - Selbstbestimmungsrecht

Zusammenfassung
In der Jugendhilfeplanung und der Jugendarbeit ist Partizipation fachlich und gesetzlich verankert. Anhand einer Bedürfnisanalyse, die die Perspektive der Kinder und Jugendlichen im Jugendhilfeplan sichtbar machen soll, werden Unterschiede zwischen den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und der Sicht der Fachkräfte aufgezeigt. Entlang der Relevanzen der Beteiligten werden Möglichkeiten der Neuorientierung von Jugendarbeit hin zu einer sozialraumbezogenen Jugendarbeit diskutiert.
Professorin Dr. habil. Monika Alisch, Professur für Sozialplanung, Sozialraum- und Gemeinwesenarbeit an der Hochschule Fulda, Fachbereich Sozialwesen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Sozialraumforschung, Zivilgesellschaft und Partizipation, Migration und Altern. E-Mail: monika.alisch@sw.hs-fulda.de
Jan Funke, B.A. Soziale Arbeit, Sozialarbeiter für Prävention und Jugendschutz am Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Gummersbach. E-Mail: jan.funke@gummersbach.de
Professor Dr. Stefan Weidmann, M.A. Soziale Arbeit, Professor für Sozialraumentwicklung und -organisation sowie soziologische Perspektiven Sozialer Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. E-Mail: stefan.weidmann@sw.hs-fulda.de
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S. 432-434

Rundschau

S. 433

Tagungskalender

S. 435-438

Bibliografie

S. 439-440

Verlagsbesprechungen

S. 440

Impressum

Heft 12

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