Bitte klicken Sie auf die Heftnummer, um zum Inhaltsverzeichnis zu gelangen.

 

Heft 1

S. 1

Editorial

S. 2-8

Einkommensarmut grenzt aus!
Eine Fallstudie
Susanne Gerull
Schlagworte: Armut - soziale Ausgrenzung - Klassismus - Frau

Zusammenfassung
Einkommensarme Menschen sind häufig gesellschaftlicher Abwertung ausgesetzt. In einer qualitativen Fallstudie werden mögliche Folgen dieser Ausgrenzungserfahrungen sowie Bewältigungsstrategien von zwei betroffenen Frauen aufgezeigt und mit dem Forschungsstand abgeglichen und diskutiert. Für die Soziale Arbeit bedeuten die Erkenntnisse, dass sie neben der klassischen Fallarbeit ihr politisches Mandat wahrnehmen muss, um an der Überwindung von sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung aktiv mitwirken zu können.
Professorin Dr.in Susanne Gerull ist Professorin für Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit mit den Schwerpunkten Armut, Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit und niedrigschwellige Sozialarbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin. E-Mail: mail@susannegerull.de
Artikel bestellen (3,00 €)
(die PDF-Datei wird von Mo bis Do per E-Mail zugeschickt)

S. 3

DZI Kolumne

S. 9-14

Kita-Sozialarbeit - Ziele, Konzepte und Varianten
Nurdin Thielemann
Schlagworte: Kindertageseinrichtung - Soziale Arbeit - Familienzentrum - Sozialraum

Zusammenfassung
Seit 2015 etablieren sich bundesweit zunehmend Projekte zur Sozialarbeit in Kindertagesstätten. Damit wird ein neues Feld in der Sozialen Arbeit erschlossen. Auf Basis einer Recherche zu Projektdarstellungen, Projektdokumentationen und -evaluationen werden Ziele und Umsetzungsvarianten der Kita-Sozialarbeit vorgestellt. Dabei werden auch Eltern-Kind-Zentren respektive Familienzentren fokussiert und als eine Umsetzungsvariante von Kita-Sozialarbeit besprochen.
Dr. Nurdin Thielemann ist Hochschullehrer für Sozialpädagogik und Soziale Arbeit an der Fachhochschule des Mittelstands, Campus Bamberg. E-Mail: nurdin.thielemann@fh-mittelstand.de
Artikel bestellen (3,00 €)
(die PDF-Datei wird von Mo bis Do per E-Mail zugeschickt)

S. 15-22

Dora von Caemmerer (1910-1988)
Wegbereiterin der Sozialen Arbeit in Deutschland nach 1945
Manfred Berger
Schlagworte: soziale Persönlichkeit - historische Entwicklung - Supervision - Bewährungshilfe - Methode

Zusammenfassung
Nach dem Ende der Nazi-Diktatur setzte Dora von Caemmerer setzte wegweisende Impulse für die neuen Methoden der Sozialen Arbeit: Soziale Einzelfallhilfe, Soziale Gruppenpädagogik und Supervision (Praxisanleitung). Ihr ist es mit zu verdanken, dass die sozialarbeiterischen Methoden an den Fachschulen (Seminaren) für Sozialarbeit(später: Höhere Fachschulen für Sozialarbeit, heute: Hochschulen für angewandte Wissenschaften)als Kernfächer des gesamten Unterrichts eingeführt wurden. Des Weiteren ist es ihr Verdienst, dass sich die Supervision im Bereich der Sozialen Arbeit etablierte, nicht zu vergessen ihr Einsatz für die gerichtliche Strafaussetzung junger Straftäter:innen zur Bewährung unter der Betreuung hauptamtlicher „Probation-Fürsorger:innen“.
Manfred Berger, Dipl.-Pädagoge (univ.); Dipl.-Sozialarbeiter (FH), Heilpädagoge und Supervisor, leitet das Ida-Seele-Archiv (Dillingen an der Donau) zur Erforschung der Geschichte der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und ihrer Bezugswissenschaften. E-Mail: manfr.berger@t-online.de
Artikel bestellen (3,00 €)
(die PDF-Datei wird von Mo bis Do per E-Mail zugeschickt)

S. 22-30

Der Familienrat auf dem Weg zur Einbettung in die Hilfeplanung
Von der "guten" Haltung zur Struktur (Teil 1)
Andreas Kirchner; Max Makovec
Schlagworte: Familienrat - Partizipation - Allgemeiner Sozialdienst - Hilfeplan - Jugendhilfe

Zusammenfassung
Seit etlichen Jahren kursiert im Bereich der Jugendhilfe der Familienrat, der als besonders partizipatives Verfahren gut zu sozialraum- und ressourcenorientierten Konzepten passt (Teil 1). Trotz mittlerweile vielfältiger positiver Erfahrungen an unterschiedlichen Standorten darf aber konstatiert werden, dass der Familienrat in der breiten Fläche der Jugendhilfe kaum Fuß gefasst hat. Das hat möglicherweise mit der Organisation und Vermittlung über spezialisierte Familienratbüros zu tun wie auch mit einer nur fakultativen Leistungskontingenz. Dabei hat der Familienrat Potential, konsequent als ein reguläres Element in der Hilfeplanung eingebettet zu werden, wie wir anhand des Modellprojekts „Jugendhilfe vor Ort“ in Teil 2 aufzeigen werden.
Prof. Dr. Andreas Kirchner lehrt Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern. E-Mail: andreas.kirchner@ksh-m.de
Dr. Max Makovec arbeitet als Jugendhilfeplaner im Amt für Jugend und Familie Fürstenfeldbruck und hat an der Universität Augsburg am Lehrstuhl für Soziologie gearbeitet. E-Mail: max.makovec@lra-ffb.de
Artikel bestellen (3,00 €)
(die PDF-Datei wird von Mo bis Do per E-Mail zugeschickt)

S. 30-33

Rundschau

S. 33

Tagungskalender

S. 34-37

Bibliografie

S. 38-40

Verlagsbesprechungen

S. 40

Impressum

Heft 2

Heft 3

Heft 4

Heft 5

Heft 6

Nach oben scrollen