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Heft 1

Heft 2

 

Heft 3

S. 81

Editorial

S. 82-86

Betrachtungen zur Entwicklung der sozialen Fürsorge
Alice Salomon
Schlagworte: Wohlfahrtspflege - Soziale Arbeit - Ausbildung - Professionalisierung

Zusammenfassung
Am 19. April 2022 jährt sich der Geburtstag von Alice Salomon zum 150. Mal. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir einen ihrer Aufsätze aus der „Deutschen Zeitschrift für Wohlfahrtspflege“, der Vorgängerzeitschrift der Fachzeitschrift „Soziale Arbeit“. Der Text aus dem Jahr 1925 ist der einführende fachliche Beitrag der ersten Ausgabe des ersten Jahrgangs der Zeitschrift. Sie wurde von Dr. Oskar Karstedt, Ministerialrat im Reichsarbeitsministerium, und von Siddy Wronsky herausgegeben, damals Leiterin des „Archivs für Wohlfahrtspflege“, der Vorgängerinstitution des DZI. Die Jahrgänge 1925 bis 1944 stehen vollständig digitalisiert zur freien Verwendung zur Verfügung.1 Alle Aufsätze sind auch in der Literaturdatenbank DZI-SoLit indexiert. Inhaltlich befasst sich Alice Salomon im Beitrag mit der methodischen Weiterentwicklung der Fürsorge in Praxis und Ausbildung. Sie setzt sich für eine ganzheitliche Betrachtung von Klient:innen im Hilfeprozess ein. Unterstützung gelinge vor allem dann, wenn bei den hilfesuchenden Menschen der „Wille lebendig [ge]macht [und] ihre Energie befreit“ würde. Ferner wird auf die Kooperation zwischen Professionen im Prozess der Anfertigung einer „sozialen“ Diagnose eingegangen.
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S. 83

DZI Kolumne

S. 86-107

Alice Salomon zum 150. Geburtstag
Joachim Wieler
Schlagworte: Soziale Persönlichkeit - Soziale Arbeit - Professionalisierung - historische Entwicklung

Zusammenfassung
Alice Salomon (1872- 1948) ist eine der bedeutendsten Pionierinnen der modernen Sozialen Arbeit als eigenständige Profession und wissenschaftliche Disziplin. Nach praktischen Lehrjahren leitete sie 1899 den ersten Jahreskurs für Sozialarbeit und gründete 1908 die erste soziale Frauenschule Deutschlands – die jetzige Alice Salomon Hochschule Berlin. Aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln, ihres Engagements im sozialkritischen Flügel der nationalen wie internationalen Frauenbewegung und ihrer pazifistischen Überzeugungen musste sie Deutschland 1937 verlassen. Sie starb als amerikanische Bürgerin – geehrt, aber einsam – 1948 im New Yorker Exil. Der Beitrag würdigt Leben und Werk Alice Salomons anlässlich ihres 150. Geburtstages
Professor Dr. Joachim Wieler lehrte als Diplom-Sozialarbeiter und Master of Social Work (MSW)an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt (1973-1991) und danach an der Fachhochschule Erfurt bis 2004, Lehraufträge 2009-2017 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und 2019 an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Seine Schwerpunkte sind Institutionen und Methoden Sozialer Arbeit, Berufsgeschichte und Berufspolitik, Internationalisierung Sozialer Arbeit sowie Über-Lebensgeschichten verfolgter und vertriebener Sozialarbeiter:innen nach 1933. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Alice- Salomon-Archivs Berlin und des Johannes-Falk-Vereins Weimar. E-Mail: wieler@fh-erfurt.de
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S. 107-113

Familien im Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen
Analysen zu einer subjektorientierten Familienbildung
Michael Hermes
Schlagworte: Familie - Bildung - Autonomie - Vereinbarkeit

Zusammenfassung
Familien bringen sich in alltäglicher Praxis hervor und sind dabei durch grundlegende gesellschaftliche Prozesse beeinflusst. Exemplarisch werden drei gesellschaftspolitische Diskurse (Bildungsorientierungen, Vereinbarkeit und Funktionalisierung von Familie) beleuchtet und es wird dargestellt, inwieweit eine subjektorientierte Familienbildung die Autonomie von Familien in der Praxis berücksichtigen und stärken kann.
Professor Dr. Michael Hermes lehrt an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln, Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt Familienbildung. E-Mail: m.hermes@katho-nrw.de
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S. 113-115

Rundschau

S. 115

Tagungskalender

S. 116-117

Bibliografie

S. 118-120

Verlagsbesprechungen

S. 120

Impressum

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