Leben nach Tschernobyl e.V.

Arbeitsschwerpunkte

Behindertenhilfe, Bildung, Gesundheitshilfe, Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Umwelt- und Naturschutz, Völkerverständigung

Länderschwerpunkte

Weißrussland

Tätigkeitsfelder

Den wesentlichen Schwerpunkt der Aktivitäten von Leben nach Tschernobyl e.V. bildet die Förderung der belarussisch-deutschen gemeinsamen Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Rehabilitations- und Erholungskinderzentrum Nadeshda“ in Minsk/Weißrussland. In dieses Zentrum werden Kinder und Jugendliche, die aus durch die Tschernobyl-Katastrophe radioaktiv belasteten Regionen stammen, zu einem mehrwöchigen Erholungsaufenthalt aufgenommen. Zudem fördert der Verein die Umrüstung des Zentrums auf erneuerbare Energien sowie den Aufbau eines zertifizierten Umweltmanagementsystems und begleitet die Entwicklung von Umweltprojekten in Weißrussland. Leben nach Tschernobyl e.V. unterstützt das Zentrum in finanzieller Form (z.B. Finanzierung der Aufenthalte der Kinder, Anschaffung und Instandhaltung von technischen Geräten), durch die Beteiligung an der Leitung und konzeptionellen Entwicklung des Zentrums sowie durch ehrenamtliche Arbeit (z.B. Installationen, Reparaturen, Fortbildung des pädagogischen Personals etc.).

Finanzen

Bezugsjahr:
2017

Gesamteinnahmen:
484.871,22 EUR

Davon Sammlungseinnahmen Hilfe:
56.435,81 EUR

Anteil Werbe- und Verwaltungskosten Hilfe:
niedrig

Prüfung des Jahresabschlusses:
intern, durch fachlich vorgebildete Person(en)

Einschätzung durch das DZI Hilfe

Leben nach Tschernobyl e.V., Frankfurt am Main, wurde das Spenden-Siegel zuerkannt. Der Verein ist förderungswürdig.

Die sieben Spenden-Siegel-Standards erfüllt der Verein wie folgt:

1. Die Organisation leistet satzungsgemäße Arbeit.
2. Leitung und Aufsicht sind angemessen strukturiert, klar voneinander getrennt und werden wirksam wahrgenommen.
3. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit informieren klar, wahr, sachlich und offen.
4. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig („niedrig“ = unter 10%). Die Wirksamkeit des Mitteleinsatzes wird überprüft, und die Ergebnisse werden dokumentiert und veröffentlicht.
5. Vergütungen (trifft nicht zu).
6. Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert und angemessen geprüft.
7. Die Organisation berichtet offen und hinreichend umfassend über ihre Arbeit, Strukturen und Finanzen.

Kontakt/Anschrift

Website
www.leben-nach-tschernobyl-ev.de

Email
LnT.eV@t-online.de

Telefon
069-70760317

Fax
069-70760319

Anschrift
Ludolfusstraße 2-4
60487 Frankfurt am Main

Spendenkonten

IBAN: DE03520604100004114400
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank

Allgemeine Informationen

Gründungsjahr
1990

Sitz der Organisation
Frankfurt am Main

Rechtsform
Verein

Steuerstatus
gemeinnützig, mildtätig

Weltanschauliche Ausrichtung
unabhängig

Organisation

Leitungsorgan
Vorstand

Mitglieder/Gesellschafter
28 stimmberechtigte Mitglieder

Anzahl Mitarbeiter Hilfe
ehrenamtlich: 4

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen - Stiftung bürgerlichen Rechts
Träger: Senat von Berlin, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Bundesarbeits-
gemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Deutscher Städtetag

Vorsitzende des Vorstands: Senatorin a.D. Prof. Ingrid Stahmer
Geschäftsführung: Burkhard Wilke
Bernadottestraße 94
14195 Berlin
Tel.: 030/83 90 01-0
Fax: 030/831 47 50
www.dzi.de
sozialinfo@dzi.de
Ausdruck vom 29.03.2020
Akzeptieren

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