Aktuelle Ausgabe

Soziale Arbeit 9.2021

Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete

S. 321

Editorial

S. 322-329

#IchBinHanna - #WirSindNetzwerk

Theoretische und empirische Rahmungen zur Selbstorganisation der nonprofessoralen Wissenschaft Sozialer Arbeit

Nora Sellner; Fabian Fritz; Tilman Kallenbach; Nils Klevermann

Schlagworte: Soziale Arbeit - Promotion - Arbeitsbedingungen - Selbstorganisation - DGSA

Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag nimmt die gegenwärtige Debatte um den wissenschaftlichen Mittelbau zum Anlass, die Lage dieser Statusgruppe innerhalb der Wissenschaft der Sozialen Arbeit zu diskutieren. Dazu wird zuerst ein Blick auf die Datenlage zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Gruppe geworfen, anschließend werden die Notwendigkeiten einer Fachgruppengründung innerhalb der Fachgesellschaft (DGSA) erläutert und zum Ende wird ein Ausblick auf die Potentiale der Selbstorganisation vorgenommen.
Nora Sellner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln. E-Mail: n.sellner@katho-nrw.de
oder sellner.nora@gmail.com Fabian Fritz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department Soziale Arbeit der HAW Hamburg. E-Mail: f.fritz@haw-hamburg.de
Tilman Kallenbach ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialpädagogik an der Universität Bamberg. E-Mail: tilman.kallenbach@uni-bamberg.de
Dr. Nils Klevermann forscht und lehrt an der Universität Siegen. E-Mail: nils.klevermann@unisiegen.de
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S. 323

DZI Kolumne

Kreuzchen
Am 26. September haben wir die Wahl. Und das wird richtig spannend – ganz besonders in Berlin. Hier bestimmen wir neben dem Bundestag auch das Abgeordnetenhaus und die jeweilige Bezirksverordnetenversammlung neu. Erst- und Zweitstimme beim Bund und Land, eine Stimme im Bezirk, und als „Bonbon“ gibt es dann obendrauf noch den Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“.

Haben Sie mitgezählt? Richtig – sechs Stimmen darf in Berlin jede:r Stimmberechtigte abgeben. Ein demokratisches Recht, ja ein Privileg – wenn wir uns die Situation in vielen anderen Ländern anschauen. Da es immer weniger Stammwähler:innen gibt, ist die Wahlvorbereitung eine wirklich sportliche Übung. Welche Partei hat wo ihre Schwerpunkte? Wie steht es mit der Performance der jeweiligen Direktkandidat:innen vor Ort? Bei wem wäre die Erststimme verschenkt, weil sich das Rennen sowieso zwischen zwei oder drei anderen entscheidet?

Unterhaltsam und lehrreich ist immer wieder die Benutzung des Wahl-O-Mats der Bundeszentrale für politische Bildung, ergänzt unter anderem durch den Sozial-O-Mat des Diakonischen Werks.

Nutzen Sie die Wochen und Tage bis zur Wahl auch zum Gespräch in der Familie, mit Freund:innen, ja vielleicht sogar mit Kolleg:innen. Überraschende Einsichten sind da fast garantiert, die die eigene Wahlentscheidung dann doch noch einmal verändern können. Auch deshalb ist es langweilig, das Ganze schon Wochen im Voraus per Briefwahl abzuhaken. Das Wichtigste aber: Mitmachen, die eigenen Stimmen nicht ungenutzt lassen. Sie machen einen Unterschied!

S. 330-337

Transformationsprozesse eudaimogenetisch gestalten

Inspirationen aus dem brasilianischen Projekt Rondon für den Strukturwandel in der Lausitz

Thorsten Heimann; Juliane Noack Napoles

Schlagworte: Lausitz - Strukturwandel - Projektbeschreibung - Brasilien - Studium

Zusammenfassung
Projekte zur Gestaltung des durch den Kohleausstieg bedingten Strukturwandels tun gut daran, auf die Hervorbringung gelingenden Lebens und die dafür notwendigen gesellschaftlichen und individuellen Bedingungen zu zielen. In diesem Sinne wurde an der Brandenburgischen Technischen Universität(BTU), inspiriert von dem brasilianischen Projekt Rondon, das Lehr-Lern-Format Eudaimogenese Praktisch (EudaPraX) entwickelt. Der vorliegende Text thematisiert dessen Entwicklung, Ansprüche und Ziele.
Thorsten Heimann (Dipl.-Päd., Dipl. Soz.-Päd.) ist Doktorand und akademischer Mitarbeiter am Institut für Soziale Arbeit an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. E-Mail: thorsten.heimann@b-tu.de
Professorin Dr. Juliane Noack Napoles ist Leiterin des Fachgebiets Erziehungswissenschaft am Institut für Soziale Arbeit an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. E-Mail: juliane.noacknap@b-tu.de
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S. 337-344

Rebellin gegen Klassenverhältnisse: Mentona Moser (1874-1971)

Eine Pionierin der internationalen Sozialen Arbeit

Andrea Schmelz

Schlagworte: Soziale Frage - Soziale Bewegung - Soziale Persönlichkeit - Rote Hilfe - Schweiz

Zusammenfassung
Politisiert durch Settlement-, Frauen- und Arbeiter:innenbewegung war Mentona Moser überzeugt, dass ungerechte Klassenverhältnisse, Armut und Exklusion nur durch radikale Gesellschaftsveränderung zu lösen sind. Ihr soziales und politisches Handeln entwickelte sich im Spannungsfeld von internationaler Professionalisierung und einer in der Historiografie der internationalen Sozialen Arbeit wenig beachteten popular/radical social work.
Professorin Dr. Andrea Schmelz, Sozial-/Politikwissenschaftlerin und Historikerin, lehrt und forscht auf dem Gebiet der internationalen Sozialen Arbeit und globalen Entwicklung an der Hochschule Coburg. E-Mail: andrea.schmelz@hs-coburg.de
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S. 344-349

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Das Logo des freiwilligen Mindeststandards für Transparenz

Maren Wagner; Folkard Wohlgemuth; Christel Neff; Antje Schlabitz

Schlagworte: Zivilgesellschaft - Gemeinwohl - bürgerschaftliches Engagement - Spendenweseen - Transparenz

Zusammenfassung
Seit 2010 gibt es mit der Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) in Deutschland einen Mindeststandard für die freiwillige Transparenz zivilgesellschaftlicher Organisationen. Initiiert durch Transparency International Deutschland e.V. wird die Initiative von Anfang an von einem breit aufgestellten Trägerkreis aus unabhängigen Einrichtungen sowie zivilgesellschaftlichen Dachverbänden getragen und weiterentwickelt. Der Beitrag erklärt, was die Transparenzinitiative aussagt und was nicht, wie sie sich organisiert und wohin sie sich entwickeln will.
Maren Wagner ist Referentin Regionalgruppen & Transparenz in der Zivilgesellschaft bei Transparency International Deutschland e.V. E-Mail: mwagner@transparency.de
Folkard Wohlgemuth ist Buchhalter und ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Transparency International Deutschland e.V. E-Mail: fwohlgemuth@t-online.de
Christel Neff ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Geschäftsführerin beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen(DZI). E-Mail: neff@dzi.de
Antje Schlabitz ist Sachbearbeiterin beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI). E-Mail: schlabitz@dzi.de
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S. 350-352

Rundschau

S. 351

Tagungskalender

S. 353-357

Bibliografie

S. 358-360

Verlagsbesprechungen

S. 360

Impressum

Weitere Informationen

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (Hrsg.)
Berlin, 2021, 43 Seiten
ISSN: 0490-1606

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