Geschichte

„Nicht nur der Hilfe-Suchende soll sich an sie [die Auskunftsstelle] wenden, sondern vor allem der für andere Hilfe Fordernde. Wie oft möchte man gern dem mit materieller oder moralischer Not Kämpfenden helfen und weiß nicht, wie dies zu machen sei. Da soll die Auskunftsstelle Rede und Antwort stehen.”

Jeanette Schwerin

              Geschichte des DZI


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Unter der Leitung von Jeanette Schwerin gründet die Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur e.V. eine Auskunftsstelle, in der Informationen über die Berliner Wohlfahrtseinrichtungen gesammelt und Interessierten zur Verfügung gestellt werden.

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Es erscheint das erste Graubuch: Die Wohlfahrtseinrichtungen Berlins. Ein Auskunftsbuch.

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Die Auskunftsstelle wird unter dem Namen Zentrale für private Fürsorge e.V. selbstständig. Das Archiv der Wohlfahrtseinrichtungen – ein Arbeitsbereich des neuen Vereins – beginnt mit seiner Informationstätigkeit über Spenden sammelnde Organisationen.

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Das Archiv der Wohlfahrtseinrichtungen wird unter dem Namen Archiv für Wohlfahrtspflege als Gesellschaft bürgerlichen Rechts eigenständig. Die satzungsgemäßen Ziele bestimmen noch heute die Arbeit des Instituts.

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Die langjährige Geschäftsführerin des Archivs, Siddy Wronsky, wird 1933 von den nationalsozialistischen Machthabern aus ihrem Amt entfernt. Sie emigriert nach Palästina. Ihrer Stellvertreterin und Nachfolgerin, Dr. Sofie Quast, wird die Geschäftsführung 1936 entzogen. Sie bleibt in anderer Funktion für das Archiv tätig. Nach Kriegsende bewältigt sie als Leiterin den Wiederaufbau und führt die Geschäfte bis zum Jahr 1972.                                                                                                                             

(Berlin 1983-1947 Jerusalem)

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Der Regierende Bürgermeister Professor Dr. Ernst Reuter gründet als Vorsitzender des Archivs für Wohlfahrtspflege die Fachzeitschrift Soziale Arbeit.

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Das Archiv für Wohlfahrtspflege ist seit dem Jahr 1957 eine Stiftung bürgerlichen Rechts und erhält den Namen Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI).

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Einführung der Literaturdatenbank DZI SoLit

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Das DZI Spenden-Siegel wird als neue Auskunftsform im Bereich der Spenderberatung des Instituts eingeführt.

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Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des DZI erscheint die Festschrift: Von der Armenpflege zum Sozialstaat. 100 Jahre Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen im Dienste der praktischen Wohlfahrtsarbeit.

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Graubuch. Der Führer durch das soziale Berlin. Die 17. und letzte Auflage erscheint.

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Der erste DZI Spenden-Almanach erscheint. Seit dem Zeitpunkt wird jährlich eine aktuelle Auflage herausgegeben.

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Eine Satzungserweiterung ermöglicht die Öffnung des Spenden-Siegels und schrittweise – abhängig vom Zustandekommen einer öffentlichen Finanzierung – auch der übrigen Spenderberatung auf alle gemeinnützigen, überregional Spenden sammelnden Organisationen.

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Das DZI begeht mit einem Festakt sein 125-jähriges Bestehen. Eine im Eigenverlag herausgegebene Anthologie erzählt die Geschichte des Institutes.

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Am 28.10.2019 wird in der Barstraße 23 in Berlin feierlich ein Stolperstein in Gedenken an Siddy Wronsky verlegt.

Stolperstein

Dokumente zur Geschichte des DZI

Anthologie „125 Jahre DZI – Von der Armenpflege zum Sozialstaat und zur Zivilgesellschaft“ (2018)

Festschrift „Von der Armenpflege zum Sozialstaat: 100 Jahre Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen im
Dienste der praktischen Wohlfahrtsarbeit“ (1993)

Schriften des deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlfahrt: „Die Beschaffung der Geldmittel für die
Bestrebungen der freien Liebestätigkeit“ (1912)


125 Jahre DZI

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat am 15. Oktober 2018 mit einem Festakt in Berlin sein 125-jähriges Bestehen …

100 Jahre DZI

Von der Armenpflege zum Sozialstaat 100 Jahre Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen im Dienste der praktischen Wohlfahrtsarbeit Kostenloser Download als …

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