Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Arbeitsschwerpunkte

Bildung, Bildungs- und Kampagnenarbeit, Corona-Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit, Flüchtlingsfürsorge, Frauenförderung, Gesundheitshilfe, Katastrophenhilfe, Umwelt- und Naturschutz

Länderschwerpunkte

Afghanistan, Albanien, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Burkina Faso, Demokratische Republik Kongo, Deutschland, Griechenland, Indonesien, Irak, Jemen, Jordanien, Kosovo, Mali, Montenegro, Nepal, Niger, Philippinen, Serbien, Simbabwe, Südsudan, Syrien, Tschad

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Tätigkeitsfelder

Help e.V. leistet Not- und Katastrophenhilfe sowie langfristig angelegte Entwicklungs- und Wiederaufbauprojekte unter Einbeziehung klimarelevanter Aspekte. Als besondere Verpflichtung versteht der Verein die Unterstützung von Flüchtlingen in aller Welt. Nachdem sich die Hilfsmaßnahmen bis 1990 auf Afghanistan und pakistanische Flüchtlingslager konzentrierten, dehnte Help e.V. seine Hilfen anschließend auch auf andere Länder aus und ist heute weltweit in etwa 20 Ländern tätig. Neben der Flüchtlingshilfe liegen die thematischen Schwerpunkte auf der Schaffung von Infrastruktur und Wohnraum, dauerhafter Existenzsicherung durch Einkommen schaffende Maßnahmen sowie Berufsbildung, medizinischer Nothilfe, Sicherstellung medizinischer Grundversorgung, Wasserversorgung, Ernährungssicherung und nachhaltiger Landwirtschaft. Nach dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ fördert die Organisation die Anstrengungen der Betroffenen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern. Dabei kooperiert sie mit einheimischen Organisationen. Help e.V. ist Mitglied des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft e.V. (ADH)“.

Finanzen

Bezugsjahr: 2019
Gesamteinnahmen: 30.741.869,90 EUR
Davon Sammlungseinnahmen Hilfetext: 2.119.446,68 EUR
Anteil Werbe- und Verwaltungskosten Hilfetext: niedrig

Einschätzung durch das DZI Hilfetext

Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Bonn, wurde das DZI Spenden-Siegel zuerkannt. Der Verein ist förderungswürdig.

Die sieben Spenden-Siegel-Standards erfüllt der Verein wie folgt:

1. Die Organisation leistet satzungsgemäße Arbeit.
2. Leitung und Aufsicht sind angemessen strukturiert, klar voneinander getrennt und werden wirksam wahrgenommen.
3. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit informieren klar, wahr, sachlich und offen.
4. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab niedrig („niedrig“ = unter 10%). Die Wirksamkeit des Mitteleinsatzes wird überprüft, und die Ergebnisse werden dokumentiert und veröffentlicht.
5. Die von der Organisation gezahlten Vergütungen berücksichtigen den Status der Gemeinnützigkeit, die Qualifikation, das Maß an Verantwortung und den branchenüblichen Rahmen.
6. Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert und angemessen geprüft.
7. Die Organisation berichtet offen und umfassend über ihre Arbeit, Strukturen und Finanzen.

Bei folgendem Sachverhalt macht das DZI von der in der Verfahrensregelung Nr. 5 der Spenden-Siegel-Leitlinien vorgesehenen Ausnahmeregelung Gebrauch:

Spenden-Siegel-Standard Nr. 4.b Ziffer (2) sieht vor, dass das Verhältnis der Werbeausgaben zu den Sammlungseinnahmen im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre höchstens 30% betragen darf. Liegt die Werbekostenquote über diesem Wert, so ist im Einzelfall zu prüfen, ob die wirtschaftliche und sparsame Mittelverwendung dennoch gegeben ist. Im Fall von Help e.V. liegt der 3-Jahres-Durchschnitt für den Zeitraum 2017 bis 2019 erheblich über diesem Wert. Da der Verein einen Großteil der Spenden als Eigenanteil bei der Beantragung öffentlicher Zuwendungen einsetzt, viele Werbemaßnahmen aus öffentlichen Verwaltungskostenpauschalen finanziert und der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben gemessen an den Gesamtausgaben 2019 im niedrigen Bereich liegt, hält das DZI die Werbeausgaben von Help e.V. nach vorläufiger Einschätzung mit der wirtschaftlichen und sparsamen Mittelverwendung für vereinbar. Wesentlich begründet sich die Ausnahmeregelung im vorliegenden Fall aber dadurch, dass sich die Anwendung des Höchstsatzes für die Werbekostenquote derzeit noch in einer methodischen Überprüfungsphase befindet und eine Ablehnung des Spenden-Siegel-Antrags im vorliegenden Fall deshalb mit dem alleinigen Grund des Überschreitens der Werbekostenquote nach Einschätzung des DZI vor dem Abschluss der Überprüfungsphase nicht vertretbar wäre.

Kontakt

Website
www.help-ev.de

E-Mail
info@help-ev.de

Telefon
0228-915290

Fax
0228-9152999

Anschrift
Reuterstraße 159
53113 Bonn

Spendenkonten

IBAN: DE47370800400240003000
BIC: DRESDEFF370
Commerzbank

Allgemeine Informationen

Gründungsjahr
1981

Sitz der Organisation
Bonn

Rechtsform
Verein

Steuerstatus
gemeinnützig, mildtätig

Weltanschauliche Ausrichtung
unabhängig

Organisation

Leitungsorgan
Vorstand

Geschäftsführung
N.N.

Mitglieder/Gesellschafter
19 stimmberechtigte Mitglieder

Anzahl Mitarbeiter Hilfetext
hauptamtlich: 42
ehrenamtlich: 24

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen - Stiftung bürgerlichen Rechts
Träger: Senat von Berlin, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Bundesarbeits-
gemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Deutscher Städtetag

Vorsitzende des Vorstands: Senatorin a.D. Prof. Ingrid Stahmer †
Geschäftsführung: Burkhard Wilke
Bernadottestraße 94
14195 Berlin
Tel.: 030/83 90 01-0
Fax: 030/831 47 50
www.dzi.de
sozialinfo@dzi.de
Ausdruck vom 06.12.2021
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