Sulawesi: „Spenden sind sinnvoll und werden benötigt“

DZI veröffentlicht Info „Tsunami Sulawesi“ mit Konten und Tipps zum sicheren Spenden

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat jetzt eine Liste mit Spenden­konten seriöser Hilfsorganisationen sowie Tipps für Spenden zugunsten der Betroffenen des Erdbebens und Tsunamis auf der indonesischen Insel Sulawesi veröffentlicht. Das Spenden-Info „Tsunami Sulawesi“ ist auf der Internetseite www.dzi.de abrufbar und kann auch schriftlich und telefonisch kostenfrei beim DZI bestellt werden.

„Spenden an kompetent und transparent arbeitende Hilfsorganisationen sind jetzt sehr sinnvoll und werden auch dringend benötigt“, erklärt Burkhard Wilke, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des DZI in Berlin. Neben den derzeit bestätigten 1.600 Todes­opfern wird nach Angaben der indonesischen Katastrophenschutzbehörde mindestens die gleiche Zahl von Menschen noch vermisst. Rund 200.000 Betroffene benötigen nach UN-Informationen dringend Lebensmittel, sauberes Wasser und medizinische Versorgung. „Die indonesische Regierung hat die internationale Gemeinschaft angesichts des Aus­maßes der Katastrophe ausdrücklich um Hilfe gebeten. Dabei ist es für die Spenderinnen und Spender nun wichtig, dass sie kompetente Organisationen unterstützen, die über eigene Mitarbeiter oder gute Kontakte zu Partnern im Land verfügen“, sagt Wilke.

Zu besonderer Aufmerksamkeit rät die DZI Spenderberatung bei Spendenempfehlungen in sozialen Netzwerken. Spender sollten zunächst überprüfen, welcher Organisation ein Aufruf konkret gilt. Trägt diese nicht das DZI Spenden-Siegel, so sollten Interessierte zumindest überprüfen, ob auf der Internetseite des Hilfswerks ein aktueller, aussagekräftiger Jahres­bericht mit Finanzdaten zu finden ist. Außerdem sollte der Website zu entnehmen sein, auf welche Weise die Organisation bereits in der Vergangenheit Unterstützung in Katastrophen­fällen geleistet hat.


Pressekontakt:

Burkhard Wilke, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter
Tel. 030-839001-11 und 0176-8410 5240

Pressemitteilung vom 05.10.2018 (PDF)

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